Die 11 wichtigsten Begriffe des Anlegens

Sie wollen mehr aus Ihrem Vermögen machen? Werden Sie jetzt aktiv und legen Sie Ihr Geld an. Wir machen Sie mit dem Fachvokabular vertraut.

von UBS Wissen 22. Jan 2020

Quelle: Martina Meier

Viel Geld auf dem Sparkonto macht auf lange Sicht keinen Sinn. Denn Bargeld verliert durch Inflation an Wert. Ihr Vermögenswachstum können Sie selber beeinflussen. Anlagemöglichkeiten gibt es für jeden Grad an Risikoappetit. Doch bevor Sie wichtige Entscheidungen treffen, sollten Sie sich über die Grundlagen schlau machen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Fachbegriffe.

Anlegerprofil

Das Anlegerprofil wird beim ersten Gespräch mit dem Berater definiert. Es gibt Aufschluss über Ihre persönliche Situation, Ihre Bedürfnisse und Ziele. Wollen Sie Ihre Anlagen von der Bank verwalten lassen oder selber in die Hände nehmen? Das Anlegerprofil basiert auch darauf, wie Ihr Zeithorizont aussieht. Nur so lässt sich ermitteln, wie Sie Ihr Geld am besten und am erfolgreichsten anlegen.

Risikoprofil

Das Risikoprofil wird auf der Grundlage Ihrer Vermögenssituation, Risikobereitschaft und -fähigkeit gebildet. Die Risikobereitschaft beschreibt, wie gut Sie gefühlsmässig mit Wertschwankungen umgehen können. Bei der Risikofähigkeit dagegen geht es darum herauszufinden, bis zu welcher Höhe Sie Verluste aufgrund Ihrer Lebens- und finanziellen Situation tragen können.

Anlagehorizont

Wie lange können Sie auf das Geld, das Sie investieren, verzichten? Dieser Zeitraum wird als Anlagehorizont definiert. Je länger der Anlagehorizont, desto höhere Risiken können Sie eingehen. Über längere Zeit gleichen sich nämlich Kursschwankungen aus. Das Spektrum des Anlagehorizonts reicht von einigen Monaten bis zu Jahrzehnten.

Anlagestrategie

Sobald Sie sich fürs Anlegen entscheiden, sollten Sie sich einen Plan überlegen – eine Anlagestrategie. Finanzmärkte sind in ständigem Auf und Ab. Dabei ist es schwierig, die Lage einzuschätzen und die Übersicht zu behalten. Wer impulsgetrieben handelt, verschätzt sich öfter. Die Anlagestrategie ist als Kompass für sämtliche Anlageentscheide zu verstehen. Basierend auf dem Risikoprofil und dem Anlagehorizont beinhaltet die Strategie die Gewichtung von Anlageklassen wie Aktien und Obligationen.

Diversifikation

Diversifikation, auch Diversifizierung genannt, bedeutet, dass Ihr Vermögen auf verschiedene Anlageinstrumente, Branchen, Währungen und Länder verteilt wird. Sie reduzieren damit das Risiko eines Verlusts und erhöhen die Chance auf ein nachhaltiges Vermögenswachstum.

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Portfolio

Das Portfolio umfasst alle Geldanlagen, die im Besitz des Anlegers sind. Es kann unter anderem Aktien, Anleihen, Währungen, Edelmetalle, Immobilien, Rohstoffe und Barvermögen beinhalten.

Index/Indizes

Ein Index ist in der Finanzwelt eine Kennzahl, welche die Performance von ausgewählten Kursen wie etwa Aktien, Obligationen, Währungen und Fonds widerspiegelt. In Aktienindizes beispielsweise werden Aktien verschiedener Unternehmen nach bestimmten Kriterien gebündelt. Auf diese Weise können Trends am Gesamtmarkt einfacher betrachtet werden. Indizes gelten als Marktbarometer.

All-in Fee

Die All-in Fee ist eine Pauschalgebühr für sämtliche Kosten einer Geldanlage. Sie wird in Form eines bestimmten Prozentsatzes des betreuten Vermögens verrechnet.

Asset Allocation

Eine Asset Allocation, auch Vermögensaufteilung genannt, beschreibt die Aufteilung des Gesamtportfolios auf verschiedene Anlageklassen. Das können Aktien, Anleihen oder Immobilien sein. Vermögensaufteilungen werden individuell nach Risikobereitschaft, -fähigkeit und Anlagehorizont erstellt und leiten sich von der Anlagestrategie ab.

Anlagefonds

Ein Anlagefonds ist ein Vermögen, das aus Einlagen von mehreren Anlegern besteht. Das Fondsvermögen wird gemäss Anlagestrategie von Anlageexperten in Aktien, Obligationen und weitere Anlagen investiert. Die Anleger besitzen Anteile am Fonds entsprechend der Höhe ihrer Einlagen. Der Wert dieser Anteile richtet sich nach dem Kurs aller vom Anlagefonds gekauften Wertpapiere.

ETF

ETF steht für Exchange Traded Fund. Damit gemeint sind börsengehandelte Fonds, welche passiv gemanagt werden, sprich einen Index abbilden. ETFs sind wegen ihrer Passivität günstiger als aktiv gemanagte Fonds.

Sie möchten aktiv werden und Ihr Geld anlegen? Für weitere Informationen wenden Sie sich an Ihren UBS-Berater.