Wir sind persönlich für Sie da
Vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch oder rufen Sie uns bei Fragen direkt an.

![]()
header.search.error
Finanzplanung
Wir zeigen Ihnen praxisnah, wie sich Ihr KMU finanzielle Spielräume sichern kann. Darüber hinaus erklären wir, wie Sie Risiken minimieren und Liquidität optimal steuern können.
Finanzielle Flexibilität kann schlechte wirtschaftliche Phasen abfedern oder die Grundlage für zukünftige Investitionen sein.
Wenn KMU ihre finanziellen Mittel aufstocken wollen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die kurzfristig oder langfristig für mehr Flexibilität sorgen. Kurzfristige Mittel ermöglichen die schnelle Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes, sind jedoch selten nachhaltig. Langfristige Mittel stabilisieren hingegen das Wachstum und die Zukunftsfähigkeit der KMU. Sie benötigen jedoch mehr Planung, höhere Investitionen und sind häufig mit einem Risiko verbunden. Welche Instrumente wann sinnvoll sind, ist individuell vom jeweiligen Unternehmen abhängig. Folgende sind die gängigsten:

Finanzielle Flexibilität und Sicherheit werden nur erreicht, wenn KMU wichtige Schritte durchlaufen, um ihre Finanzen zu überblicken und strategisch einzusetzen. So sollte jederzeit ein detaillierter Überblick über den Ist-Zustand gegeben sein, damit Prognosen erstellt und Schritte eingeleitet werden können, die die finanzielle Flexibilität ganzheitlich denken.
Finanzielle Flexibilität entsteht neben dem Einsatz der richtigen Finanzierungsmodelle auch durch eine umfassende strategische Arbeit. Unternehmen sollten ihren Cashflow fortlaufend planen und überwachen. Hierfür sollte eine Kapitalflussrechnung erstellt, die Liquiditätsplanung zuzüglich der zu erwartenden Prognosen durchgeführt und das Forderungsmanagement optimiert werden. Nur ein positiver Cashflow führt zu finanzieller Stabilität und Flexibilität.
Das Ziel jeder Firma lautet, zu jeder Zeit über genügend Liquiditätsreserven zu verfügen, um bestenfalls mehrere Monate überbrücken zu können. Dies lässt sich durch Kreditlimiten oder andere Finanzierungsformen ebenso gewährleisten wie durch ein professionelles Forderungsmanagement. Die aktive Steuerung der Zahlungsziele und ein automatisiertes Mahnwesen sind dabei die einfachsten Mittel, um Forderungen einzuziehen.
Um herauszufinden, wie finanziell flexibel ein Unternehmen wirklich ist, können auch verschiedene Szenarien getestet werden – beispielsweise ein Umsatzrückgang von 20 Prozent oder ein Forderungsverzug von 30 Tagen. Werden diese Belastungen simuliert und die Liquiditätspläne entsprechend angepasst, wird schnell deutlich, welche Massnahmen im Ernstfall ergriffen werden können. Eine vorausschauende Planung ermöglicht es Unternehmen, schneller zu handeln, wenn es zu realen Engpässen kommt.

Ihre Ziele im Fokus
Gemeinsam setzen wir Ihre Ziele in konkrete Erfolge um. Mit unserem Netzwerk und unserem Fachwissen eröffnen wir neue Impulse für Ihr Wachstum.
Lassen Sie uns Ihre Ideen in die Tat umsetzen.
Auch eine tiefgreifende Finanzplanung und die Analyse der Finanzstruktur führen langfristig zu mehr Flexibilität für KMU. Um dies zu gewährleisten, sind die Budgetierung und das Forecasting entscheidend. Hierbei werden alle zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben detailliert geplant, damit regelmässige Prognosen über die voraussichtliche finanzielle Entwicklung getroffen werden können. Um finanziell flexibel zu sein, lohnt sich ein rollierender Forecast, der beispielsweise vierteljährlich statt jährlich die Bilanzen, den Cashflow und die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) prüft. So lassen sich Engpässe schneller erkennen und Massnahmen ergreifen.
Auch wichtige Kennzahlen sollten regelmässig überwacht werden. Dazu können die Rentabilität (EBIT/ROI), aussagekräftige Liquiditätskennzahlen (Cash-Ratio, Quick-Ratio), der Verschuldungsgrad (Fremdkapital/Eigenkapital) und vieles mehr evaluiert werden.
Liegen diese Analysen vor, sollten KMU ihre Investitionsentscheidungen prüfen. Hierzu stehen verschiedene Methoden zur Auswahl wie das Ertragsverfahren, das Substanzverfahren oder das Discounted-Cashflow-Verfahren. Sie alle bestimmen den Wert des Unternehmens und geben Aufschluss darüber, welche Entscheidungen überdacht und geändert werden müssen.
Auch staatliche Vorschriften zur Investitionskontrolle müssen regelmässig geprüft und eingehalten werden. Von dieser Planung und Analyse lassen sich dann strategische Finanzziele ableiten, die auch an die Geschäftsstrategie gekoppelt sind.
Rechtliche Fallstricke und das Unwissen um diese können schnell dazu führen, dass die finanzielle Sicherheit gefährdet ist. So sollten KMU wissen, welche rechtlichen Rahmenbedingungen aktuell gelten und wie sich diese verändern, wenn sich beispielsweise die Unternehmensstruktur wandelt.
Diese wichtigen Faktoren sollten dabei immer im Blick behalten werden:
Eine detaillierte Risikoprüfung und das Management möglicher Risikofaktoren schaffen Transparenz und erhöhen die Handlungsfähigkeit von KMU. Das Erstellen eines Risikoprofils und Erproben möglicher Stressszenarien stärken darüber hinaus die Resilienz der Unternehmen, was zu mehr finanzieller Flexibilität führt. Im Fokus sollte für KMU dabei stehen, mögliche Markt-, Kredit- oder Liquiditätsrisiken zu identifizieren, zu quantifizieren und zu priorisieren.
Um Risiken zu umgehen, sollten ausserdem Versicherungen wie Geschäftshaftpflicht-, Betriebsausfall- oder Debitorenversicherung geprüft und bei Bedarf abgeschlossen oder erneuert werden.
Basierend auf diesen Massnahmen, sollten KMU auch eine Krisenkommunikation erarbeiten, die bei finanziellen Engpässen greift. Diese kann vorher strategisch vorbereitet werden und sollte Herausforderungen möglichst offen im gesamten Unternehmen ansprechen, um alle Stakeholder einzubeziehen. So sollten Verantwortlichkeiten geklärt sein und die Motivation bestehen, in Notsituationen engagiert zu handeln. Auch das unternehmerische Finanzwissen und Denken kann über alle Bereiche hinweg gefördert werden, um Engpässe zu vermeiden und die finanzielle Flexibilität im gesamten Unternehmen zu stärken.
Eine etwas ungewöhnliche Methode zur Sicherung der finanziellen Flexibilität ist die Teilnahme an Branchennetzwerken und das Eingehen von Partnerschaften. Dadurch lassen sich Synergien schaffen, die den Zugang zu Best Cases ermöglichen und weiteres Wissen aufbauen. Auch Kooperationen mit Finanzinstituten verschaffen frühzeitige Bankkontakte und den Einblick in die vielfältigen Beratungsservices für KMU.

Impulse-Newsletter: Unternehmerisches Wissen aus erster Hand
Erhalten Sie fundierte Analysen zu Wirtschaft und Märkten sowie wertvolle Tipps - direkt in Ihre Mailbox.
KMU sollten stetig daran arbeiten, finanziell flexibel zu sein. Das gibt ihnen die Freiheit, wirtschaftlich schwere Phasen abzufedern oder in Innovationen zu investieren.
KMU sollten bestenfalls mehrere Wege gehen, um finanziell flexibel zu bleiben. Eine Mischung aus sinnvollen Finanzierungsformen, der Prüfung der eigenen Finanzlage und ungewöhnlichen Wegen ist daher immer ratsam.
Vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch oder rufen Sie uns bei Fragen direkt an.
Disclaimer