Trick eins, um Datenfischer zu erkennen: Banken fragen nie per Mail nach Kundendaten. Bild: iStock

Wer über ein Mailkonto verfügt, hat meist schon betrügerische Mails erhalten. Aber ist es möglich, dass solche E-Mails vermeintlich im Namen von UBS verschickt werden? Mit dem Logo und den Schriften von UBS?

Ja. Leider ist nicht auszuschliessen, dass gefälschte E-Mails kursieren, die vorgeben, von UBS zu stammen. Niemand ist vor Datendiebstahl geschützt – im Fachjargon «Phishing» genannt. Der Begriff leitet sich vom Englischen «fishing» (angeln) ab, wobei das «ph» für «password harvesting» (Passwort ernten) steht. Dabei ahmen Kriminelle beispielsweise das Logo einer Firma nach und versuchen, per Mail an sensible Kundendaten wie etwa Kreditkartennummern, Kontoangaben und Passwörter zu gelangen.

Reagieren Sie richtig bei Phishing

Wie lässt sich eine gefälschte E-Mail erkennen? Ganz einfach: UBS, Visa und Mastercard® werden Sie nie dazu auffordern, via Mail vertrauliche Daten bekannt zu geben. Sollten Sie ein verdächtiges E-Mail bemerken, ist es wichtig, richtig zu handeln. Und das geht so: 

  1. Ignorieren Sie sämtliche Anfragen nach persönlichen Daten in E-Mails konsequent.
  2. Klicken Sie keine Links an, denn sonst besteht die Gefahr einer Virusinfektion.
  3. Leiten Sie das verdächtige E-Mail sofort weiter an: esecurity@ubs.com.
  4. Löschen Sie das E-Mail unwiderruflich.

Beugen Sie Phishing vor

Um Gaunereien vorzubeugen, arbeitet UBS mit dem Sicherheitsstandard 3-D Secure fürs Online-Shopping und ergreift laufend neue Sicherheitsmassnahmen. Doch auch Sie können dazu beitragen, sich vor Datendiebstahl zu schützen. Dies beginnt beim Umgang mit Ihren persönlichen Daten und den Geräten, mit denen Sie online gehen. Geben Sie im Internet keine persönlichen Daten ungeschützt frei. Und halten Sie Ihre Geräte mit Antiviren-Software und Firewall stets auf dem aktuellsten Stand. Schliesslich sollten Sie, wenn Sie Geschäfte per E-Banking abwickeln, stets die korrekte Website-Adresse eintippen – oder die UBS Mobile Banking App wählen.

Sieben Tipps gegen Phishing

  1. Ignorieren Sie E-Mails, die Sie auffordern, persönliche Daten preiszugeben. Selbst wenn diese angeben, von Freunden zu stammen. Veröffentlichen Sie nicht ungeschützt persönliche Daten im Internet.
  2. Klicken Sie keine Links in verdächtigen E-Mails an. Dies könnte zur Folge haben, dass automatisch Spyware (Spionagesoftware) oder Keylogger (Tastaturrekorder) auf Ihren Computer geladen werden.
  3. Tippen Sie jeweils die korrekte URL einer Website in die Adresszeile Ihres Browsers ein, wenn Sie beispielsweise Bankgeschäfte erledigen wollen.
  4. Loggen Sie sich stets aus, wenn Sie eine Webseite verlassen, auf der persönliche Daten hinterlegt sind.
  5. Schützen Sie Ihre internetfähigen Geräte mit einem Antiviren-Programm und einer Firewall und aktualisieren Sie diese regelmässig.
  6. Spam-Filter und sogar Anti-Phishing-Software sind erhältlich, um potenzielle Phisher auf Webseiten und in E-Mails automatisch auszublenden.
  7. Sperren Sie Ihr Smartphone und Ihre anderen Geräte, wenn Sie sie nicht nutzen.