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Währungen und Devisengeschäfte
UBS-Devisenexperte Martin Eng erklärt, warum international tätige Unternehmen das Thema Währungsabsicherung nicht vernachlässigen sollen. Lesen Sie ausserdem, wie Unternehmen ihr Fremdwährungsmanagement vorantreiben.

Ohne professionelles Fremdwährungsmanagement gehen Unternehmen erhebliche Risiken ein, die direkte finanzielle und existenzielle Folgen haben können.
Einige Unternehmen wechseln Fremdwährungen dann, wenn das Geld eintrifft oder die Rechnung bezahlt werden muss. Andere wiederum zu dem Zeitpunkt, zu dem der Auftrag eingeht oder die Bestellung abgesetzt wurde. Wieder andere tätigen Termingeschäfte auf den Zeitpunkt hin, wenn die Zahlung fällig wird. Wer häufige oder sogar regelmässige Geschäftsbeziehungen ins Ausland unterhält, sollte sich professionell beraten lassen, um die passende Strategie zur Devisenabsicherung zu bestimmen.
Viele Unternehmen in der Schweiz machen Geschäfte mit Lieferanten oder Kunden im Ausland. Sie kaufen zum Beispiel Material, Vorprodukte oder Maschinen in Euro oder US-Dollar und werden für ihre Produkte und Leistungen in Euro oder Dollar bezahlt. Je nach Leistungsumfang oder Höhe des Betrages können sich bereits kleine Kursschwankungen positiv oder negativ auf die eigene Gewinnspanne auswirken.
Hierfür keine Devisenstrategie zu haben, kann gefährlich sein und viel Geld kosten. Oftmals fehlt den Verantwortlichen die Zeit oder auch das Wissen, wie man damit umgeht, und sie unterschätzen dabei das damit verbundene Risiko. Zudem haben manche von ihnen Vorbehalte gegenüber der vermeintlich komplexen Materie.

Wir befinden uns in vielerlei Hinsicht in unbeständigen Zeiten, was sich auch an den volatilen Zins- und Devisenmärkten erkennen lässt. Ohne Absicherung der Währungsrisiken wird die mittel- bis langfristige Finanz- und Ergebnisplanung erheblich erschwert, da Kosten und Erlöse unvorhersehbaren Kursschwankungen ausgesetzt sind. Erwirtschaftete Gewinne können durch kurzfristige Wechselkursverschiebungen über Nacht verloren gehen. Unternehmen ohne aktives Fremdwährungsmanagement sind mitunter international weniger wettbewerbsfähig, da sie Preisrisiken schlechter einkalkulieren und ausgleichen können.
Es lohnt sich daher, den Einfluss von Währungsschwankungen auf das Geschäftsresultat zu analysieren. Dann wird ersichtlich, wie erheblich Devisenkursschwankungen von nur ein bis zwei Prozent bei dünnen Bruttomargen das Geschäftsergebnis beeinflussen können. Hinzu kommt, dass die Absicherung auch zur Budget- und Bilanzsicherheit beiträgt. Als Finanzpartner und -berater ist es die Aufgabe von UBS, die Wertschöpfungskette der Unternehmen unter die Lupe zu nehmen und gemeinsam Lösungen für ein sicheres Fremdwährungsmanagement zu finden.
Grundsätzlich ist das eine gute Strategie, denn sie senkt die Risiken des Einflusses von Fremdwährungen auf das Geschäftsresultat. Beim sogenannten «natural hedging», der «natürlichen Währungsabsicherung», passen Sie Ihre Wertschöpfungskette so an, dass sich Ausgaben und Einnahmen in einer Fremdwährung ausgleichen. Ein Beispiel: Ihre Kundinnen und Kunden bezahlen Sie mit rund EUR 2 Mio. im Jahr. Damit Sie diese nicht in CHF wechseln müssen, versuchen Sie, Lieferanten im Euroraum zu finden, um diese ebenfalls im Volumen von rund EUR 2 Mio. zu bezahlen. Dadurch umgehen Sie den Währungswechsel und müssen theoretisch keine weitere Absicherung mehr vornehmen. Da sich diese Währungsströme aber in der Realität selten vollständig ausgleichen, lohnt sich dennoch eine zusätzliche Währungsabsicherung.
Allerdings kann sich nicht jedes Unternehmen auf natürlichem Weg absichern, weil Beschaffung, Transformation und Absatz von Gütern und Dienstleistungen nicht im gleichen Währungsraum stattfinden. Oft entsteht auch eine Unterdeckung oder ein Überhang in Währungen, die es dann trotzdem abzusichern gilt.
Ein Unternehmen in der Schweiz, das in Euro (EUR) einkauft und in US-Dollar (USD) verkauft, ist gleich in zwei Währungsräume eingebunden und trägt damit ein dreifaches Wechselkursrisiko (EUR/CHF, USD/CHF und indirekt EUR/USD).
Ein häufig eingesetztes Instrument zur Absicherung sind einfache Termingeschäfte. Dabei vereinbaren Sie verbindlich den gewünschten Wechselkurs für den Devisenkauf oder -verkauf zu einem festgelegten späteren Zeitpunkt.
Diese lassen sich mit attraktiveren Konditionen oder mehr Flexibilität ausgestalten, wenn man sie mit einer zeitlichen Flexibilität ergänzt. Mit UBS Flexible FX Forward bieten wir hierfür eine sehr effektive und einfache Lösung an.
Unternehmen mit etwas mehr Erfahrung im Fremdwährungsbereich erhalten mit spezifisch auf sie zugeschnittenen Devisenabsicherungsprodukten die Möglichkeit, eine noch individualisierte Währungsstrategie zu verfolgen. Diese reicht von eher konservativ über opportunistisch bis hin zu performanceorientiert. Auch hierfür bieten wir eine Vielzahl von attraktiven Lösungen für verschiedene Bedürfnisse.
Der UBS Flexible FX Forward hilft Unternehmen konkret, indem er Flexibilität und Planungssicherheit in der Währungsabsicherung vereint. Die Unternehmen können damit einen Wechselkurs im Voraus festlegen und den abgesicherten Betrag je nach Liquiditätsbedarf vollständig oder in mehreren Teilbeträgen bis zum Enddatum flexibel abrufen. Der abgesicherte Betrag kann ganz einfach per E-Banking bezogen oder geliefert werden. Diese Form der Absicherung ist vor allem dann sehr sinnvoll, wenn man sich noch nicht auf den Termin einer Zahlung festlegen will oder kann.
Mehr Informationen enthält unser Factsheet – oder lassen Sie sich direkt von Ihrer UBS-Beraterin oder Ihrem UBS-Berater unterstützen.
Im Rahmen eines umfassenden Strategiegesprächs beraten wir die Unternehmen zum Thema Währungsmanagement. Gemeinsam analysieren wir den Einfluss von Fremdwährungen auf die Wertschöpfungskette und die Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis. Weiterhin diskutieren wir den Absicherungsbedarf und klären, über welche Kanäle die Devisengeschäfte abgewickelt werden sollen. Eine solche Devisenstrategie bietet den Unternehmen Planungssicherheit und schützt vor überraschenden Budget- und Bilanzabweichungen. Mit einer professionell aufgestellten Währungsabsicherung können sich Unternehmen vor Wechselkursänderungen schützen und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.
Mehr zur Währungsabsicherung von UBS – oder sprechen Sie direkt mit Ihrer UBS-Beraterin oder Ihrem UBS-Berater.
Wir empfehlen jedem Unternehmen mit Fremdwährungskontakt, sich einen konkreten Überblick über die möglichen Auswirkungen der Devisen auf das Geschäftsergebnis zu verschaffen. Fragen Sie Ihre Bankberaterin oder Ihren Bankberater, wie Sie sich gegen Wechselkursrisiken absichern können, um Ihre Marge zu schützen und Ihre Liquiditätsplanung zu optimieren.
Handeln Sie präventiv! Wenn es nach Regen aussieht, nehmen Sie ja auch einen Schirm mit. Dasselbe gilt für Währungsschwankungen: Auch die können immer wieder auftreten.
FX on e-Banking: Fremdwährungsgeschäfte einfach selbst erledigen
Mit FX on e-Banking können Sie Fremdwährungsgeschäfte selbst in Ihrem E-Banking vornehmen. Das sind Ihre Vorteile:
Aktivieren Sie jetzt Ihren Zugang im UBS E-Banking und sichern Sie Ihr Unternehmen gegen Währungsrisiken ab!
E-Mail: fx-corporates@ubs.com
Telefon: +41 (0)44 234 64 40
Ein professionelles Fremdwährungsmanagement vermindert für Unternehmen das Währungsrisiko erheblich.
International tätige Unternehmen, die sich mit der Währungsabsicherung beschäftigen und eine umfassende Strategie aufsetzen, können Währungsrisiken demnach einfacher aushebeln als die Konkurrenz.
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