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Von der Bedrohung zur Prävention: wie Cyberangriffe funktionieren und welche Schutzmassnahmen Unternehmen treffen sollten.
Der Schutz vor Cyberangriffen ist ein kontinuierlicher Prozess, der vieler einzelner Massnahmen bedarf.
Die Cyberbedrohung in der Schweiz nimmt dramatisch zu: 2025 verzeichnete das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) rund 65 000 gemeldete Vorfälle. Das ist fast eine Verdopplung gegenüber dem Jahr 2023. Betroffen ist bereits jedes dritte Schweizer KMU. Während Unternehmen viel in technische Firewalls und Antivirenprogramme investieren, bleibt der Mensch oft das schwächste Glied in der Sicherheitskette. Tatsächlich erfolgen die meisten erfolgreichen Cyberangriffe nicht durch hochkomplexe technische Hacks, sondern durch geschickte Manipulation von Mitarbeitenden.
Cyberkriminelle setzen auf sogenanntes Social Engineering: Sie täuschen Mitarbeitende mit gefälschten E-Mails, die scheinbar von Vorgesetzten, Banken oder bekannten Unternehmen stammen. Ein unbedachter Klick auf einen Link, das Öffnen eines infizierten Anhangs oder die Preisgabe von Zugangsdaten genügen bereits, um Angreifern Tür und Tor zu öffnen. Massiv vermehrt haben sich zweistufige Phishing-Angriffe, bei denen Betrüger zunächst Telefonnummern sammeln und die Opfer dann als angebliche Bankmitarbeitende anrufen. Ohne geschulte und sensibilisierte Mitarbeitende nützt daher die beste Technik nichts.

Ihre Ziele im Fokus
Gemeinsam setzen wir Ihre Ziele in konkrete Erfolge um. Mit unserem Netzwerk und unserem Fachwissen eröffnen wir neue Impulse für Ihr Wachstum.
Lassen Sie uns Ihre Ideen in die Tat umsetzen.
Das vermutlich grösste Einfallstor für Hacker sind die Mitarbeitenden eines Unternehmens. Nur durch fortwährende Schulungen und Sensibilisierungsmassnahmen lassen sich Sicherheitslücken schliessen. Hier erklären wir vier der häufigsten Angriffsszenarien und wie Sie sich dagegen schützen können.
Wenn Sie Opfer eines Cyberangriffs geworden sind, ist schnelles Handeln entscheidend. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) empfiehlt folgende Schritte:
Falls bereits eine Zahlung ausgeführt wurde: Kontaktieren Sie sofort Ihre Bank und die Empfängerbank. Je schneller Sie reagieren, desto höher ist die Chance, dass die Überweisung noch gestoppt werden kann. Dokumentieren Sie die betrügerische E-Mail und bewahren Sie alle E-Mail-Korrespondenz auf. Prüfen Sie, ob weitere Mitarbeitende ähnliche Anfragen erhalten haben. Informieren Sie sofort die Geschäftsleitung und gegebenenfalls Ihren Vorgesetzten.
Informieren Sie sofort den echten Lieferanten über den Betrug. Lassen Sie Ihr E-Mail-System von IT-Fachpersonal auf Weiterleitungsregeln und Kompromittierungen prüfen. Kriminelle richten oft automatische Weiterleitungen ein, um unbemerkt mitzulesen. Überprüfen Sie sämtliche Zahlungen der letzten Wochen auf verdächtige Kontoänderungen. Aktivieren Sie sofort die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für alle E-Mail-Konten, falls noch nicht geschehen.
Ändern Sie das Passwort sofort auf allen Plattformen, wo Sie dasselbe oder ähnliche Passwörter verwenden. Überprüfen Sie Ihre Kontoaktivitäten: Wurden in Ihrem Namen E-Mails versendet? Gab es Bestellungen oder Transaktionen? Aktivieren Sie überall 2FA. Prüfen Sie bei E-Mail-Konten die Einstellungen auf unbekannte Weiterleitungen oder verknüpfte Geräte. Bei Banken: Prüfen Sie sämtliche Transaktionen der letzten Tage genau.
Falls Sie Remote-Software wie TeamViewer oder AnyDesk installiert haben: Deinstallieren Sie diese sofort und trennen Sie das Gerät vom Internet. Die Kriminellen haben möglicherweise vollständigen Zugriff auf Ihr System. Lassen Sie Ihr Gerät von einer Fachperson überprüfen, bevor Sie es wieder verwenden, denn es könnte Schadsoftware installiert worden sein. Überprüfen Sie alle Bankkonten auf unautorisierte Transaktionen. Warnen Sie Bekannte, dass Kriminelle in Ihrem Namen anrufen könnten.

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Cybersicherheit ist keine einmalige Massnahme, sondern ein kontinuierlicher Prozess.
Sollte dennoch ein Angriff gelingen, ist schnelles Handeln entscheidend: Geräte trennen, Banken informieren und Vorfall melden.
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