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Finanzen und Sicherheit
Komplexe Sicherheitsmerkmale und die anspruchsvolle Gestaltung machen Schweizer Banknoten überdurchschnittlich fälschungssicher. Ein Restrisiko bleibt, doch wer die Sicherheitsmerkmale gut kennt, ist am besten vor Fälschungen geschützt.
Die Schweizer Banknoten gehören zu den sichersten der Welt. Zahlreiche Sicherheitsmerkmale, die sich in den Abbildungen, der Farbe und dem Papier befinden, erschweren die Fälschung enorm. Trotzdem versuchen es Kriminelle immer wieder und sorgen damit für einen finanziellen Schaden in Ihrem Portemonnaie. Denn: Landen gefälschte Banknoten in Ihrer Geldbörse, gehen Sie leer aus. Die Banknoten können nicht durch den eigentlichen Gegenwert eingetauscht werden und gehören bei Entdeckung unverzüglich eingezogen.
Umso wichtiger ist es, dass Sie schon beim Erhalt des Geldes einen Blick auf die bekannten und besonders auffälligen Sicherheitsmerkmale werfen. Diese lassen sich ganz einfach durch Bewegen, Ertasten, Betrachten und Vergrössern erkennen. So stellen Sie sicher, dass Sie nicht selbst in die Falle von Fälschungen tappen.
In der aktuellen neunten Serie ist schon die Gestaltung der Banknoten ein Sicherheitselement. Denn die besondere Zusammenstellung der Farben durch das Westschweizer Familienunternehmen Sicpa ist auf technologisch neuestem Stand und internationaler Vorreiter. Auch das Papier der Noten unterscheidet sich grundlegend von gewöhnlichem Papier und ist nur schwer zu fälschen.
Mit der Gestaltung der neunten Serie wurde nicht nur optisch ein neuer Weg eingeschlagen. Erstmals sind keine berühmten Persönlichkeiten, sondern die Schweiz in ihrer Vielseitigkeit abgebildet. Um die Echtheit ohne weitere Hilfsmittel zu prüfen, wurden auf allen Scheinen der Serie wiederkehrende sichtbare Elemente wie der Globus, die Hände oder die Schweizer Flagge eingearbeitet.

Die für den Laien leicht erkennbaren Sicherheitsmerkmale auf den Banknoten machen das Fälschen beinahe unmöglich. Denn viele der Merkmale müssen mit speziellen Verfahren und in mehreren Durchläufen hergestellt werden. Die hohen Standards sorgen unter anderem dafür, dass sich Kriminelle nur selten am Fälschertum versuchen.
So kam es 2023 zu gerade einmal 883 gefälschten 100er-Banknoten. Im Verhältnis zu anderen Ländern ist das eine sehr geringe Quote. Laut fedpol, an die die Fälschungen von der Polizei oder Institutionen weitergegeben werden, werden Geldfälscher in der Schweiz fast immer enttarnt.
Dass die Schweizer Währung so selten gefälscht wird, liegt jedoch nicht nur an den hohen Sicherheitsstandards. Als eigene Landeswährung die nur in der Schweiz und Liechtenstein verwendet wird, sind die Scheine auch wesentlich uninteressanter für Fälschungen im grossen Stil – als beispielsweise der Euro.
Sichergestelltes Falschgeld, so die Schweizerische Nationalbank, ist mehrheitlich von schlechter Qualität und ohne technische Hilfsmittel gut erkennbar. Es reicht, wenn überhaupt nötig, die Banknote auf gängige Sicherheitsmerkmale zu prüfen.
Anders als Scheine, sind Münzen einfacher zu fälschen. Fachkundige erkennen sie meist am Gewicht oder am Klang der Geldstücke. Besonders beliebt bei Kriminellen ist das Fünffrankenstück. Wird das Falschgeld erkannt, zieht die Schweizer Nationalbank es wie gewohnt aus dem Verkehr.
Trotzdem reicht es bei den Münzen selten für den ganz grossen kriminellen Jackpot, weshalb sich viele Fälscher gar nicht erst daran versuchen. Viel beliebter ist da seit geraumer Zeit das Fälschen von Sammlermünzen, die schnell ein kleines Vermögen einbringen können.
Jede Banknote der Serie neun enthält 21 Sicherheitsmerkmale, von denen die Mehrzahl öffentlich bekannt ist. Kennen Sie alle offensichtlichen Merkmale, können Sie meist bereits innerhalb kürzester Zeit prüfen, ob es sich bei der Banknote in Ihrer Hand um eine Fälschung handelt.
Andere Sicherheitsmerkmale sind wiederum kaum oder gar nicht bekannt. So sorgen die sogenannten Omron-Ringe dafür, dass die Banknoten nicht per Farbkopierer vervielfältigt werden können. Die Schweizer Nationalbank kann anhand dieses Merkmals mit einem speziellen Algorithmus genau prüfen, ob die Note gefälscht ist.
Haben Sie Ihr Geld beim Erhalt nicht geprüft und erst anschliessend den Verdacht, dass es sich um Falschgeld handelt, kann es schnell heikel werden. Die vermeintlich falschen Noten oder Münzen sollten in jedem Fall dem nächsten Polizeiposten zur Überprüfung übergeben werden.
Dort werden weitere Schritte eingeleitet. Das Falschgeld wird anschliessend in der Regel an fedpol weitergeleitet, wo es überprüft und registriert wird. In Zusammenarbeit mit fedpol eröffnet die Schweizer Bundesanwaltschaft entsprechende Verfahren, wenn nötig auch in Absprache mit den jeweiligen Kantonen – oder gar INTERPOL. Bringen Sie das Falschgeld trotz Ihres Verdachts in Umlauf, machen Sie sich strafbar.
Doch was können Sie tun, um gar nicht erst an Falschgeld zu gelangen?
Dank dieser Schritte und der kurzen Prüfung können Sie zumindest etwas sicherer sein, keinem Falschgeld aufzuliegen.
Schweizer Banknoten sind aufgrund ihrer komplexen Sicherheitsmerkmale sehr schwierig zu fälschen. Auch die Einschränkung auf die Schweiz und Liechtenstein als Verteilungsland macht Fälschern das Leben schwer. Ein Restrisiko bleibt aber bestehen. Sollten Sie also, unabhängig davon, wie klein die Chance ist, auch nur Verdacht schöpfen oder Falschgeld klar erkennen, melden Sie sich bei der Polizei oder einem Finanzinstitut in Ihrer Nähe.
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