Wie wirkt sich Teilzeitarbeit auf die Pensionskasse aus?

Bei der Reduktion Ihres Arbeitspensums sollten Sie bedenken, dass weniger Lohn langfristig auch geringere Vorsorgeleistungen bedeutet. Die Höhe Ihrer Vorsorge hängt stark von der Dauer Ihrer Erwerbstätigkeit und Ihrem Einkommen ab.

Die Faustregel besagt, dass die 1. (AHV) und 2. Säule (Pensionskasse) nach der Pensionierung etwa 60 Prozent Ihres letzten Lohns abdecken – vorausgesetzt, Sie arbeiten zeitlebens 100 Prozent. Eine Reduktion des Pensums kann daher zu einer Vorsorgelücke führen, die Ihren Lebensstandard im Ruhestand beeinträchtigt. Um diese Lücke zu schliessen, können Sie frühzeitig zusätzliche Vorsorgemassnahmen ergreifen.

Habe ich eine Vorsorgelücke?

Wenn die 1. und die 2. Säule nicht genügen, um Ihren gewünschten Lebensstandard im Alter aufrechtzuerhalten, müssen Sie zusätzlich sparen. Finden Sie jetzt heraus, wie viel.

Versichert in AHV und Pensionskasse

Bedeutung des Koordinationsabzugs

Der «Koordinationsabzug» ist eine wichtige Einflussgrösse zur Berechnung der Pensionskassenbeiträge. Er wird durch den Bundesrat festgelegt und beträgt 26 460 Franken (Stand 2026). Seine Funktion: Er soll die Beitragspflichten der 1. und der 2. Säule «koordinieren».

Dies bedeutet, dass Pensionskassenbeiträge nur für den Teil des Lohns gezahlt werden, der nicht schon in der AHV versichert ist. Um das zu erreichen, wird der Koordinationsabzug vom Bruttojahreslohn abgezogen. Was übrig bleibt, ist der «koordinierte Lohn» – für den Beiträge an die Pensionskasse abgeführt werden. Dabei gibt es gewisse Dinge zu beachten.

Der Koordinationsabzug wirkt sich bei Teilzeitpensum stärker aus.

Wie kann ich Vorsorgelücken verhindern?

Um Vorsorgebeiträge zu leisten, die für den finanziell abgesicherten Ruhestand ausreichen, können Sie als Teilzeiterwerbstätige oder Teilzeiterwerbstätiger die im Folgenden beschriebenen Schritte unternehmen.

Wie stark reduziert Teilzeitarbeit die Vorsorgeleistungen?

Unsere Studie zeigt die unterschiedlichen Faktoren, die bei Teilzeitarbeit die Vorsorgeleistungen reduzieren. Wir zeigen anhand konkreter Beispiele die Einbussen detailliert auf.

Fazit: heute gezielt vorsorgen, morgen den Ruhestand geniessen

Weniger Lohn bedeutet auch geringere Vorsorgeleistungen. Die 1. und 2. Säule decken bei der Pensionierung in der Regel rund 60 Prozent Ihres letzten Lohns ab. Falls dies nicht ausreicht, um Ihren Lebensstandard zu halten, ist eine frühzeitige Investition in Ihre Vorsorge entscheidend. Wenn es die finanzielle Situation zulässt, helfen auch vermeintlich kleine Einzahlungen in die Säule 3a, wenn diese regelmässig und dauerhaft getätigt werden.

Je früher Sie mit der Finanz- und Vorsorgeplanung beginnen, desto besser können Sie Ihren Ruhestand geniessen. Ob durch AHV, Pensionskasse oder private Vorsorge – es gibt viele Möglichkeiten, Vorsorgelücken zu schliessen und Ihre finanzielle Zukunft abzusichern.

Wissenswertes für Sie

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