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Mit Mini-Futures können Sie auf steigende oder sinkende Kurse eines Basiswerts setzen. Der Hebel ergibt sich aus dem verminderten Kapitaleinsatz.
Mini-Futures sind derivative Hebelprodukte, die es Anlegern ermöglichen, überproportional an steigenden (Long) oder fallenden (Short) Kursen eines Basiswerts zu partizipieren. Sie bieten Transparenz, Flexibilität und vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Die Preisbildung erfolgt direkt anhand des Basiswerts, was für Transparenz sorgt. Dank der Vielzahl möglicher Basiswerte wie Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Währungen sind sie vielseitig einsetzbar. Zudem können Mini-Futures unter normalen Marktbedingungen börsentäglich gehandelt werden.
Mini-Futures im Überblick
Als einer der führenden Anbieter von Mini-Futures bietet UBS KeyInvest Ihnen eine Vielzahl an Produkten auf verschiedene Anlageklassen und Basiswerte.
Die Funktionsweise von Mini-Futures basiert auf zwei zentralen Merkmalen: dem Finanzierungslevel und dem Stop Loss.
Finanzierungslevel: Anleger investieren in einen Basiswert zu einem Bruchteil des Preises, während der Rest vom Emittenten bereitgestellt wird. Dies führt zu einer Hebelwirkung, da der Mini-Future vollständig an den Kursbewegungen des Basiswerts teilnimmt.
Stop Loss Level: Mini-Futures haben kein festgelegtes Verfalldatum und können theoretisch endlos laufen. Sie verfügen jedoch über eine Verlustbegrenzung. Erreicht der Basiswert den Stop Loss, verfällt der Mini-Future automatisch. Der Emittent berechnet dann den Restwert und zahlt diesen, sofern er über null liegt, an den Anleger aus.
Bei Mini-Futures ist eine klare Vorstellung der Basiswertentwicklung entscheidend. Anleger, die auf steigende Kurse setzen, kaufen Long Mini-Futures, die überproportional an Kursgewinnen teilnehmen. Ein höherer Hebel erhöht die Gewinnchancen, aber auch das Risiko überproportionaler Verluste bei fallenden Kursen.
Der Wert eines Short Mini-Futures steigt bei sinkendem Basiswert und sinkt bei steigendem Basiswert. Sie werden in Erwartung fallender Kurse gekauft und können zur Absicherung eines Portfolios dienen.
Eine Investition in einen Mini-Future ähnelt einer Direktinvestition in den Basiswert. Steigt der Basiswert, z.B. eine Aktie, um 1 CHF, steigt auch ein Long Mini-Future – bei einem Bezugsverhältnis von 1 – um 1 CHF. Der Anleger zahlt jedoch nur einen Bruchteil des Basiswerts, den Rest finanziert der Emittent. Dies führt zu einer Hebelwirkung: Je höher der Finanzierungsanteil des Emittenten, desto grösser der Hebel.
Es ist wichtig, die Chancen und Risiken der Hebelwirkung sorgfältig abzuwägen.
Je näher das Finanzierungslevel (und der Stop Loss) am aktuellen Kurs des Basiswerts liegt, desto grösser ist die Hebelwirkung eines Mini-Futures. Allerdings erhöht sich damit auch das Risiko, dass schon kleine Kursbewegungen ein Stop Loss Ereignis auslösen und zu Verlusten führen. Es ist daher wichtig, die Hebelchancen gegen das Stop Loss Risiko sorgfältig abzuwägen.
Wer Fremdkapital gibt, erwartet eine angemessene Verzinsung, und das gilt auch für Mini-Futures. Der Emittent erhebt daher Finanzierungskosten, die sich aus einem Referenzzins (z.B. SARON für CHF oder SOFR für USD) plus einem Finanzierungsspread zusammensetzen. Der Spread kann variieren und wird im Produkt-Termsheet angegeben.
Short Mini-Futures sind ein effizientes und kostengünstiges Instrument zur Absicherung eines Depots oder bestimmter Portfolio-Bausteine wie Indexanlagen. Hier ein Beispiel:
Diese einfache Art des Hedgings ist selbst über kurze Zeiträume sinnvoll.
Mini-Futures bieten eine flexible Möglichkeit, auf Marktbewegungen zu reagieren oder ein Portfolio abzusichern. Richtig eingesetzt, können mit dem Hebeleffekt, überproportionale hohe Gewinne erzielt werden. Ein fundiertes Wissen über Marktrisiken und eine sorgfältige Analyse ist entscheidend.
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Strukturierte Derivate stellen keine Beteiligungen an kollektiven Kapitalanlagen dar und bedürfen daher keiner Bewilligung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA). Der spezifische Anlegerschutz nach dem Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) steht den Anlegern daher nicht zu. Strukturierte Produkte sind komplex und mit einem hohen Risiko behaftet. Die Werthaltigkeit der Anlageinstrumente hängt nicht nur von der Entwicklung des Wertes des Basiswertes ab, sondern auch von der Bonität des Emittenten (Kreditrisiko), die sich über die Laufzeit des Produkts verändern kann. In Bezug auf Wertpapiere, Währungen, Finanzinstrumente oder andere Vermögenswerte, die einer Transaktion zugrunde liegen, und auf die sich dieses Material bezieht, können die Werte sowohl fallen als auch steigen und die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Hinweis auf die zukünftige Wertentwicklung. Vor Abschluss einer Transaktion sollten Sie sich mit Ihren eigenen Rechts-, Aufsichts-, Steuer-, Finanz- und Rechnungslegungsberatern beraten, soweit Sie es für notwendig halten, und Ihre eigenen Anlage-, Absicherungs- und Handelsentscheidungen (einschliesslich Entscheidungen über die Eignung dieser Transaktion) nach Ihrem eigenen Ermessen und der Beratung durch die Berater treffen, die Sie für notwendig halten. Sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart, tritt UBS nicht als Finanzberater oder Treuhänder bei einer Transaktion auf.
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