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Der Pensionskassenausweis kommt einmal im Jahr zu den Versicherten. Wer die Angaben richtig versteht, kann seine berufliche Vorsorge fürs Alter sowie bei Tod und Invalidität optimieren.
Jedes Jahr aufs Neue landet er als Post im Briefkasten oder als E-Mail bei den Versicherten – der Pensionskassenausweis. Die nüchterne, tabellarische Struktur mit vielen Zahlen senkt bei mancher Empfängerin und manchem Empfänger schnell die Aufmerksamkeit. Doch für viele Beschäftigte ist das Pensionskassenguthaben der grösste Vermögensteil, den sie besitzen. Es ist also lohnend, sich damit zu befassen. Dadurch können Sie erkennen, welche Möglichkeiten Sie zur Optimierung der Vorsorge haben. Durch die Übersicht erhalten Sie die Chance, rechtzeitig Kursänderungen vorzunehmen, um Ihre Vorsorgesituation in der 2. Säule oder allenfalls mit der 3. Säule zu verbessern.
Jede der ca. 1300 Pensionskassen versendet einmal im Jahr an alle ihre Mitglieder den Pensionskassenausweis, auch Vorsorgeausweis genannt. Dieser ist wie ein Kontoauszug. Der Pensionskassenausweis enthält wichtige Informationen über den Zwischenstand Ihrer beruflichen Vorsorge.
Pensionskassenausweis auf einen Blick
Das Aussehen der Vorsorgeausweise unterscheidet sich je nach Pensionskasse. Einige wesentliche Informationen sind jedoch immer enthalten. Laut BVG-Gesetz muss die Pensionskasse Sie jährlich von sich aus über die Leistungsansprüche, den versicherten Lohn, den Beitragssatz und Ihr Altersguthaben informieren. Auf Anfrage muss Sie ausserdem weitere Angaben mitteilen, etwa über den Kapitalertrag, versicherungstechnische Risiken, Verwaltungskosten, Reserven und den Deckungsgrad.
Ob Säule 3a, Pensionierung oder Eigenheim: Wir beraten Sie persönlich und helfen Ihnen, Ihre Vorsorge Schritt für Schritt auf Ihre Ziele auszurichten
Die wichtigste Angabe auf dem Pensionskassenausweis ist Ihre voraussichtliche Rente oder Kapitalleistung, die Sie bei der Pensionierung von der 2. Säule erhalten werden. Darüber hinaus finden Sie im Vorsorgeausweis in der Regel weitere wichtige Informationen, etwa:
Beachten Sie: Im Ausweis sehen Sie zwar konkrete Zahlen. Diese bilden aber nur einen Zwischenstand auf Basis Ihres heutigen Einkommens und der aktuellen Konditionen der Pensionskasse und Gesetzeslage ab. Bis zur Pensionierung werden sich die Ziffern auf dem Vorsorgeausweis noch verändern. Das ist umso mehr der Fall, je jünger Sie sind. Umgekehrt werden die Zahlen aussagekräftiger, je näher der Ruhestand heranrückt.
Wir erklären Ihnen anhand von elf wichtigen Rubriken auf dem Vorsorgeausweis, wie Sie diese Angaben verstehen sollten und was Sie damit anfangen können.
Berechnen Sie Ihre voraussichtlichen Einkünfte nach der Pensionierung und erkennen Sie mögliche Vorsorgelücken frühzeitig.
Die regelmässige Zusendung des Vorsorgeausweises ist keine bürokratische Last, sondern bietet Ihnen die Chance, Möglichkeiten für bessere Versicherungsleistungen zu suchen. Nutzen Sie den Pensionskassenausweis am besten aktiv: Sobald er da ist, sollten Sie ihn gründlich lesen und prüfen, ob Sie bei Ihrer beruflichen Vorsorge optimal aufgestellt sind. Falls Sie Lücken und Handlungsbedarf entdecken, können Sie rechtzeitig gegensteuern.
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