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Technologischer Durchbruch
Wenn Physik zur Geldanlage wird: Die neue Computerklasse verändert ganze Branchen und bietet enormes wirtschaftliches Potenzial.
Inhalt:

Quantum Computing gilt als einer der wichtigsten Zukunftstrends – und das aus gutem Grund: Die Technologie nutzt die Prinzipien der Quantenmechanik und kann Rechenaufgaben deutlich schneller lösen als herkömmliche Computer. Anstelle von Bits kommen Qubits zum Einsatz, die mehrere Zustände gleichzeitig annehmen und so eine enorme Parallelisierung ermöglichen. Besonders in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz eröffnet Quantum Computing neue Möglichkeiten zur Lösung bisher unlösbarer Probleme und birgt enormes wirtschaftliches Potenzial. Damit wird Quantum Computing zu einer spannenden Investitionschance.

Dieses Bit ist im Zustand 1.

Dieses Qubit ist gleichzeitig m Zustand 0,1 und auch noch in zwei weiteren Zuständen.
Quantencomputer nutzen die Prinzipien der Quantenmechanik und sind klassischen Computern deutlich überlegen. Sie arbeiten mit sogenannten Qubits, die mehrere Zustände gleichzeitig annehmen können. Dadurch lassen sich viele Rechenprozesse parallel ausführen, was die Leistung exponentiell steigert.
Das eröffnet neue Möglichkeiten, zum Beispiel in der Materialforschung, Chemie und den Lebenswissenschaften. Quantum Computing gilt als Schlüsseltechnologie mit grossem Potenzial: Laut McKinsey könnte der Markt bis 2035 einen Wert von bis zu 2000 Milliarden US-Dollar erreichen.
Investitionen in diesen Bereich sind daher attraktiv, bergen aber auch Risiken. Noch ist unklar, welche Technologien und Algorithmen sich durchsetzen werden. Für Anleger ist deshalb eine breite Diversifizierung wichtig.
Staatliche Förderungen – vor allem in China, Europa und den USA – sowie steigende private Investitionen zeigen das wachsende Vertrauen in diese Zukunftstechnologie.
Seit Jahren untersuchen Forschungseinrichtungen, ob Quantencomputer skalierbar und praktisch nutzbar sind. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass sie klassische Computer vor allem bei der Erforschung von Materialien, Medikamenten und Proteinstrukturen übertreffen könnten. Auch in Bereichen wie Finanzen und Energie bietet die Technologie Potenzial, komplexe Optimierungsprobleme zu lösen, an denen heutige Supercomputer scheitern.
Korrosion verursacht weltweit grosse Schäden. Quantencomputer können chemische Prozesse auf atomarer Ebene genau simulieren und so widerstandsfähigere Materialien identifizieren. Mit besseren Quantencomputern profitieren Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Energie und Infrastruktur von fortschrittlichen, korrosionsbeständigen Werkstoffen.
Quantencomputer könnten Monte-Carlo-Simulationen in der Finanzwirtschaft deutlich beschleunigen. Quantenalgorithmen erreichen hohe Genauigkeit mit viel weniger Rechenaufwand als klassische Computer. So lassen sich etwa komplexe Modelle zur Optionsbewertung effizienter berechnen und Wettbewerbsvorteile erzielen.
Quantencomputer könnten die Wirkstoffforschung revolutionieren, da sie molekulare Wechselwirkungen viel genauer simulieren als herkömmliche Computer. So lassen sich Laborexperimente verkürzen, Entwicklungszyklen beschleunigen und Kosten senken. Auch neue therapeutische Ansätze werden dadurch möglich.
Quantenalgorithmen können Energienetze effizienter steuern, Kosten und Verluste senken sowie Wartungsbedarf und Ausfälle frühzeitig erkennen. In der Luft- und Raumfahrt optimieren sie Flugrouten, sparen Treibstoff, Kosten und Zeit. Zudem ermöglichen sie Fortschritte in der Brennstofftechnologie durch präzise atomare Berechnungen.
Öffentliche Förderungen sind entscheidend für die Entwicklung des Quantum-Computing-Sektors. Weltweit investieren Staaten rund 42 Milliarden US-Dollar in diese Technologie. Besonders engagiert sind China, Europa und die USA, die Quantum Computing als strategisch wichtig einstufen. China setzt auf ehrgeizige Projekte wie ein nationales Quanten-Kommunikationsnetz. Europa hat über das Quantum-Flagship-Programm mehr als 13 Milliarden US-Dollar bereitgestellt. In den USA flossen seit 2019 etwa 5 Milliarden US-Dollar in die National Quantum Initiative, mit weiteren Investitionen in Planung.
Auch privat wächst das Interesse: Das weltweite Venture-Capital-Volumen erreichte 2024 rund 1,4 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 123 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz des noch kleinen Marktes zeigt diese Entwicklung das zunehmende Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit von Quantum Computing.
Start-up-Finanzierung (in Mio. USD, linke Achse), Anzahl der Deals (rechte Achse)
Chart zur Entwicklung der Quantum Computing Start-up Finanzierung und Anzahl der Deals.
Bei jungen Märkten wie Quantum Computing ist Diversifikation besonders wichtig. Der Megatrend steckt noch in den Anfängen, und es ist unklar, wann erste bahnbrechende Anwendungen verfügbar sein werden. Selbst Nvidia-CEO Jensen Huang schätzt, dass praxistaugliche Quantencomputer möglicherweise erst in 15 bis 30 Jahren Realität werden.
Der Global Quantum Leaders Index umfasst 30 Unternehmen, die an der Spitze der Quantenrevolution stehen. In den Index aufgenommen werden nur Firmen, die entweder aktiv an Quantencomputer-Technologien arbeiten oder mindestens fünf relevante Patente besitzen.
Zusätzlich müssen die Unternehmen eine Marktkapitalisierung von mindestens 150 Millionen US-Dollar sowie ein ausreichendes Handelsvolumen aufweisen, um Liquidität und Investierbarkeit zu gewährleisten.
Um Klumpenrisiken zu vermeiden und eine ausgewogene Streuung sicherzustellen, ist das Gewicht jedes Unternehmens auf maximal 8 Prozent begrenzt.
Die Zusammensetzung des Index wird vierteljährlich von MarketVector überprüft und laufend an die dynamische Entwicklung des Quantum-Computing-Marktes angepasst.
Mit dem UBS Tracker-Zertifikat auf den Global Quantum Leaders Index erhalten Anleger einen einfachen und effizienten Zugang zum Zukunftsthema Quantum Computing.
Das Zertifikat ermöglicht – abzüglich einer jährlichen Managementgebühr von 0,5 Prozent – die vollständige Partizipation an der Wertentwicklung führender Quantum-Unternehmen weltweit. Es ist in Schweizer Franken denominiert, hat eine unbegrenzte Laufzeit und reinvestiert Dividenden automatisch netto.
So profitieren Anleger breit diversifiziert, kosteneffizient und komfortabel vom langfristigen Wachstumspotenzial des Quantum-Computing-Sektors.
Viele Unternehmen treiben die Entwicklung des Quantum Computing voran und läuten damit einen tiefgreifenden Wandel in zahlreichen Branchen ein. Das Rennen um die technologische Führungsrolle ist in vollem Gange: Sowohl globale Technologiekonzerne als auch spezialisierte Start-ups positionieren sich gezielt, um von dieser Innovationswelle zu profitieren. Bekannte Namen wie Alphabet, IBM, Amazon, Nvidia und Microsoft investieren bereits seit Jahren Milliarden in Forschung, Entwicklung und Infrastruktur, um sich frühzeitig einen festen Platz in diesem Zukunftsmarkt zu sichern.
Unternehmen | Unternehmen | Entwicklung des Quantum Computing | Entwicklung des Quantum Computing |
|---|---|---|---|
Unternehmen | Alphabet | Entwicklung des Quantum Computing | Google Quantum AI gilt als einer der Taktgeber der Branche. Das Team um Quantum-Pionier Hartmut Neven zählt nicht nur zu den technologisch führenden Akteuren, sondern auch zu den optimistischsten. Sie gehen davon aus, dass innerhalb von fünf Jahren erste reale Anwendungen marktreif sein könnten. Alphabet könnte dadurch besonders profitieren, da sich die Quantenrechenleistung nahtlos in die bestehende Cloud-Infrastruktur integrieren lässt. |
Unternehmen | Amazon | Entwicklung des Quantum Computing | Das Unternehmen positioniert sich im Quantum-Computing-Markt vor allem als Enabler und Plattformanbieter. Über Amazon Braket ermöglicht der Konzern bereits heute den Cloud-Zugriff auf Quantencomputer verschiedener Anbieter und Architekturen, darunter Systeme von D-Wave, IonQ und anderen. Damit schafft Amazon eine zentrale Infrastruktur, über die Unternehmen und Forscher erste Quantenanwendungen entwickeln und testen können. Parallel investiert Amazon Web Services (AWS) in eigene Forschung und hat mit dem Quantenchip «Ocelot» erste Schritte in Richtung eigener Hardware unternommen. |
Unternehmen | D-Wave | Entwicklung des Quantum Computing | D-Wave verfolgt ein anwendungsorientiertes Geschäftsmodell. Die 1999 gegründete Firma entwickelt spezialisierte Quantencomputer auf Basis des sogenannten Quantum Annealing, die insbesondere für Optimierungsprobleme in Bereichen wie Logistik, Finanzmodellierung, Produktionsplanung oder Maschine Learning eingesetzt werden. Über die Cloud-Plattform Leap bietet D-Wave seine Systeme als «Quantum-as-a-Service» an. |
Unternehmen | IBM | Entwicklung des Quantum Computing | Der US-Konzern entwickelt eigene Quantenhardware auf Basis supraleitender Qubits, stellt diese über IBM Quantum weltweit per Cloud zur Verfügung und kombiniert sie mit Software, Entwicklungsumgebungen und Beratungsleistungen. Erlöse erzielt «Big Blue» über Abos, Cloud-Zugänge, Forschungskooperationen und Industrieprojekte in Bereichen wie Chemie, Materialforschung, Finanzdienstleistungen und Logistik. Ziel ist es, Quantum Computing schrittweise in bestehende Unternehmensprozesse zu integrieren und sich als führender Anbieter für industrielle Quantenanwendungen zu etablieren. |
Unternehmen | IonQ | Entwicklung des Quantum Computing | IonQ verfolgt ein klar auf Cloud-basierte Hardware-Nutzung ausgerichtetes Geschäftsmodell. Das Unternehmen entwickelt Quantencomputer auf Basis von Ionenfallen-Technologie, die als besonders präzise und gut skalierbar gilt, und stellt diese über führende Cloud-Plattformen wie Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud zur Verfügung. Ziel ist es, frühzeitig marktfähige Quantenrechenleistung bereitzustellen und sich als führender Anbieter für kommerzielle Quantenservices zu etablieren. |
Unternehmen | Microsoft | Entwicklung des Quantum Computing | Über Azure Quantum bietet Microsoft Unternehmen und Forschungseinrichtungen einen zentralen Cloud-Zugang zu unterschiedlichen Quantencomputern externer Partner sowie zu eigenen Entwicklungswerkzeugen. Parallel investiert Microsoft in die Entwicklung topologischer Qubits, die als besonders stabil gelten und langfristig skalierbare Quantencomputer ermöglichen sollen. |
Unternehmen | Nvidia | Entwicklung des Quantum Computing | Der führende Chip-Hersteller im Bereich KI verfolgt im Quantum-Computing-Bereich kein klassisches Hardware-Hersteller-Modell, sondern positioniert sich als zentraler Infrastruktur- und Technologiepartner der Branche. Das Unternehmen liefert mit Plattformen wie cuQuantum und DGX Quantum die Software, Rechenleistung und Steuerungssysteme, die für Simulation, Fehlerkorrektur und den hybriden Betrieb von Quanten- und Hochleistungsrechnern benötigt werden. Damit profitiert Nvidia vom Wachstum des Quantenmarktes unabhängig davon, welche Quantenarchitektur sich langfristig durchsetzt. |
Unternehmen | Rigetti Computing | Entwicklung des Quantum Computing | Rigetti verfolgt im Quantum Computing ein vertikal integriertes Geschäftsmodell, das eigene Hardware, Software und Cloud-Services miteinander verbindet. Das Unternehmen entwickelt Quantenprozessoren auf Basis supraleitender Qubits und stellt diese über seine Rigetti Quantum Cloud Services Kunden aus Industrie, Forschung und Finanzwirtschaft zur Verfügung. Ziel ist es, sich als spezialisierter Anbieter skalierbarer Quantenhardware zu etablieren und frühzeitig an praktischen Anwendungen im Unternehmensumfeld zu partizipieren. |
Quantum Computing steht noch am Anfang, doch das Potenzial ist enorm: Die Technologie könnte Rechenleistung grundlegend verändern und neue Lösungen in vielen Schlüsselbranchen ermöglichen. Marktprognosen, staatliche Förderungen und wachsende private Investitionen zeigen, dass Quantum Computing längst ein strategischer Zukunftsmarkt ist.
Trotz technischer Hürden und langer Entwicklungszyklen bietet gerade diese frühe Phase langfristig orientierten Anlegern attraktive Chancen. Quantum Computing ist kein kurzfristiges Renditethema, sondern ein strukturelles Wachstumsfeld, das Geduld und Diversifikation erfordert.
Ein breit gestreuter Ansatz – etwa über den MarketVectorGlobal Quantum Leaders Index und das darauf basierende UBS Tracker-Zertifikat – ermöglicht eine transparente und kosteneffiziente Beteiligung an führenden Unternehmen der Branche. So können Anleger gezielt und ausgewogen vom Wachstumspotenzial des Quantum-Computing-Sektors profitieren.
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