Abschluss mit Auszeichnung

Wie lässt sich Geschlechterungleichheit reduzieren? Durch Bildungsförderung. Lebensqualität verbessern? Durch Bildungsförderung. Finanzielle Unabhängigkeit steigern? Durch Bildungsförderung. Erkennen Sie ein Muster? Wir auch.

Bisher wurden mithilfe des DIB an 600 Schulen Bildungsprogramme für mehr als 100 000 Schülerinnen und Schüler zwischen 5 und 11 Jahren finanziert.

Die UBS Optimus Foundation ist eine auf Kunden fokussierte Stiftung, die an einen globalen Vermögensverwalter mit ­Philanthropie-Experten angeschlossen ist. Wir übernehmen eine Führungsrolle bei der Förderung nachhaltiger Philanthropie, die bahnbrechende Lösungen für soziale und ökologische Fragen liefert. Eine unserer jüngsten Initiativen konzentriert sich auf ein Thema, das uns besonders am Herzen liegt: die Förderung von Bildung.

Aber was bedeutet nachhaltige, wirkungsvolle Philanthropie? Für uns bedeutet es, zunächst einmal das Kernproblem zu benennen. In diesem Fall ist es die globale Bildungssituation. Nahezu 250 Millionen Kinder können mit neun Jahren weder lesen noch einfache Rechenaufgaben lösen (UNICEF, 2016). Das Ausmass ­dieser Herausforderung erfordert ­innovative Ansätze und Konzepte für gangbare Lösungen. Die herkömmliche Methode, einzelne Schulen zu gründen, ist zwar gut gemeint, erreicht aber niemals den erforderlichen Massstab zur Beseitigung des Problems. Selbst die wohl­habendsten Philanthropen haben nicht genug Ressourcen, um solche Probleme allein zu lösen.

Dafür gibt es Development Impact Bonds (DIBs). Ein Impact Bond ist keine Anleihe im herkömmlichen Sinn, sondern ein performancebasierter Vertrag, bei dem Anleger nur dann eine Rendite erhalten, wenn die sozialen Ziele erreicht werden. Unser im September 2018 aufgelegter Quality Education India Development Impact Bond ist gemäss The Economic Times aktuell der grösste Bildungs-DIB der Welt.

Seit seiner Lancierung wurden mithilfe des DIB an 600 Schulen Bildungsprogramme für mehr als 100 000 Schülerinnen und Schüler zwischen 5 und 11 Jahren finanziert. Die Kinder, die von diesem Programm in staatlichen Schulen und Slums profitieren, stammen in der Regel aus den am stärksten ­benach­teiligten Verhältnissen. Unser Augenmerk liegt dabei auf der Qualität. Im Gegensatz zu anderen Förderformen ­setzen wir nicht nur auf hohe Teilnehmerzahlen, sondern auf die guten Lernerfolge der Kinder. Gemäss einer ­unabhängigen Bewertung durch Gray Matters India haben im ­Rahmen dieses Programms im ersten Jahr nahezu ein ­Drittel mehr Schüler die Grundlagen des Le­sens, Schreibens und Rechnens erlernt, als bei einer vergleichbaren repräsentativen Kontrollgruppe an nicht teilnehmenden Schulen.

Mit dem DIB wollen wir andern – darunter der Regierung – zeigen, wie solche Resultate in Indien erreicht und weiter ­verbessert werden können. Wir wissen, dass es bei echtem Wandel nicht auf grosse Zahlen ankommt. Wichtig ist die ­dauerhafte Qualität der angebotenen Lösung. Es geht darum, Bildungsangebote zu fördern, die für die Kinder von heute funktionieren, aber auch für deren zukünftige Kinder.

So funktionieren DIBs

  • Der Anleger (UBS Optimus Foundation) stellt im Voraus Kapital für die Ausführung der Arbeit durch den Partner zur Verfügung.
  • Outcome Payers verpflichten sich, über einen Zeitraum von mehreren Jahren für die Erreichung bestimmter Ergebnisse einzuzahlen.
  • Lokale NGOs erbringen Bildungsleistungen, um den Lernerfolg der Schüler zu verbessern.
  • Der Lernerfolg der Begünstigten (Kinder) wird jährlich durch einen unabhängigen Gutachter gemessen.
  • Die nachgewiesenen Lernerfolge veranlassen die jährlichen, erfolgsabhängigen Zahlungen an den Anleger.

Weitere interessante Inhalte