Wir treiben den Branchenwandel voran

Zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele führen immer mehr Länder ambitionierte Übergangsstrategien ein. UBS ist auf gutem Wege, die strengen Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen.

UBS gehörte zu den ersten Finanzinstituten, die sich offiziell zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), dem von den Vereinten Nationen festgelegten Rahmenwerk für die Bewältigung der dringendsten ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen weltweit, verpflichtet haben. Mit Blick auf die Zukunft haben wir schon vor Jahren die Art und Weise verändert, wie wir Geschäfte tätigen. Unserer Ansicht nach ist es wirtschaftlich sinnvoll, der zunehmenden Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit Rechnung zu tragen. Und uns ist bewusst, dass es wichtig ist, sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen zu verstehen, die sich aus den SDGs ergeben, ihre Relevanz für UBS zu untersuchen und mögliche Massnahmen zu identifizieren, die unser Unternehmen eventuell ergreifen muss.

Der Klimawandel ist eindeutig eine der grössten Herausforderungen. Wir möchten dazu beitragen, dass der Übergang von einer auf Fossilenergie basierenden zu einer klimafreundlichen Industrie nichts an Dynamik einbüsst. Zur Einschätzung der neuen Komplexität, mit der Investoren konfrontiert sind, ­stellen wir daher unser Wissen, unsere Ressourcen und ­Expertise zur Verfügung.

Wir helfen anderen, mehr zu tun, und ...

Als einer der grössten weltweit tätigen Vermögensverwalter ­stehen wir in der Verantwortung, bei der Gestaltung einer positiven Zukunft eine Führungsrolle zu übernehmen. Unser Ziel ist es, der Finanzdienstleister erster Wahl für Kundinnen und Kunden zu sein, die Kapital zur Erreichung spezifischer ökologischer oder sozialer Ziele mobilisieren möchten. Überall in unserem Unternehmen gibt es Berührungspunkte zu den SDGs. Bis Ende 2019 hat UBS 3,9 Milliarden US-Dollar an Kundenvermögen in Impact Investments im Zusammenhang mit den SDGs angelegt. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis Ende 2021 Zusagen in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar zu erreichen.

Was den Klimaschutz betrifft, so verfolgt beispielsweise unser Unternehmensbereich Asset Management eine Strategie des ­Klimaengagements, die darauf abzielt, das verantwortungsvolle Handeln der Unternehmen, in die wir investieren, zu überwachen und zu beeinflussen. In etwas mehr als einem Jahr konnten wir fast 50 Unternehmen mit einem besonders hohen Verbrauch an Energie und fossilen Brennstoffen dazu bewegen, strengere Unternehmensrichtlinien und -praktiken in Bezug auf den Klimawandel einzuführen.

... gehen mit gutem Beispiel voran

Es geht nicht nur darum, die Kunden dabei zu unterstützen, Massnahmen zur Verringerung ihrer Risikopositionen zu ergreifen und die strategischen Möglichkeiten zu identifizieren, die sich aus den sich ändernden Bestimmungen ergeben. Es geht auch darum, selbst ein Vorbild zu sein. Als weltweit tätige Bank sind wir uns unserer Verantwortung bewusst. Und wir beginnen bei uns selbst, indem wir eine führende Rolle bei der Reduzierung unseres ökologischen Fussabdrucks übernehmen: Wir haben unsere Flugmeilen weltweit in den letzten 13 Jahren mehr als halbiert und die Flugemissionen mit der Unterstützung internationaler Windkraftprojekte zu 100 ­Prozent ­aus­geglichen. Darüber hinaus werden wir bis Mitte 2020 unseren Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren ­Quellen beziehen und damit unsere Treibhausgasbilanz gegenüber 2004 um 75 Prozent reduzieren. Unser Gesamt­papierverbrauch ist bereits auf einem historischen Tiefstand und 83 Prozent des verbrauchten Papiers sind recycelt oder FSC-zertifiziert. Um den Abfall zu reduzieren und die Menge an recycelten und wiederverwendeten Produkten zu erhöhen, haben wir 2019 alle Wegwerf-Küchenartikel abgeschafft und die ­Mitarbeiter dazu aufgerufen, ihre eigenen wiederver­wendbaren Kaffeetassen und Wasserflaschen mitzubringen. Dadurch konnten wir 2019 die Abfallmenge in unserem Unternehmen um 11 Prozent reduzieren.

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