Associazione Radio Gwendalyn, Chiasso
Associazione Radio Gwendalyn, Chiasso
Radio Gwendalyn verfolgt das Ziel, soziale Inklusion und den Zugang zum Arbeitsmarkt durch kulturelle und bildungsbezogene Projekte im Bereich Radio und Multimedia zu fördern. Die 2005 gegründete Organisation produziert innovative und inklusive Inhalte mit gesellschaftlicher Relevanz und setzt auf praxisnahe Ausbildungsformate. Das neue, dreijährige Projekt «Il filo di Arianna» dient der beruflichen Qualifizierung und sozialen Inklusion von acht blinden und sehbehinderten Menschen. Die Teilnehmenden werden in journalistischen und technischen Kompetenzen geschult und gestalten eine wöchentliche 30-minütige Radiosendung. Zentral ist die Vermittlung praktischer Kompetenzen in Audio-Technik, Journalismus, digitaler Content-Erstellung und Teamarbeit.
Die erste Durchführung des Qualifizierungsprogramms «Il filo di Arianna» von 2026 bis 2028 wird mit 15 000 Franken gefördert.
Association pour le Bateau Genève, Genf
Association pour le Bateau Genève, Genf
Das Bateau Genève unterstützt seit über 50 Jahren Menschen in schwierigen Lebenslagen. Das ehemalige Passagierschiff im Genfer Hafen dient als Ort der Begegnung sowie der sozialen und beruflichen Integration. Neben einem kostenlosen Frühstück und Aufenthaltsmöglichkeiten bietet der Verein ein Berufsintegrationsprogramm mit Praktikumsplätzen in verschiedenen Tätigkeitsbereichen an.
Das Programm wird jeweils von April bis Oktober in der Buvette auf dem Schiff durchgeführt und umfasst bis zu zwölf bezahlte Praktikumsplätze für junge Erwachsene in prekären Lebenssituationen. Die Teilnehmenden erhalten eine praktische Ausbildung in Bar, Küche und Catering sowie eine individuelle sozialpädagogische Begleitung. Ziel ist es, ihren Selbstwert zu stärken, konkrete berufliche Kompetenzen zu vermitteln und realistische Perspektiven für Ausbildung und Arbeitsmarkt zu eröffnen.
Für die Weiterführung des Berufsintegrationsprogramms im Jahr 2026 erhält der Verein eine Unterstützung von 25 000 Franken.
Verein Crescenda, Basel
Verein Crescenda, Basel
Seit 2004 unterstützt Crescenda Frauen auf dem Weg in eine nachhaltige berufliche und soziale Selbstständigkeit. Das Projekt «Fit4more 3.0» stärkt individuelle Potenziale, eröffnet berufliche Perspektiven und fördert soziale Teilhabe. Die praxisnahen Programme für Frauen mit Migrations- oder Fluchterfahrung umfassen individuelles Coaching, arbeitsmarktorientierte Kompetenzförderung und sozialunternehmerische Ansätze.
Als Integrationsangebot innerhalb von «Fit4more 3.0» bietet das Programm «Fit4Employment» ein zweigeteiltes Berufstrainingsmodell in den Bereichen Küche, Hauswirtschaft und Reinigung sowie Pflege und Service, das die Teilnehmerinnen gezielt auf den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet.
Die UBS Stiftung für Soziales und Ausbildung unterstützt die Durchführung von «Fit4Employment» von 2026 bis 2028 mit 45 000 Franken.
CIS Centre d’intégration socioprofessionelle, Fribourg
CIS Centre d’intégration socioprofessionelle, Fribourg
Seit 1962 setzt sich das CIS dafür ein, Menschen mit Beeinträchtigungen sowie Personen in schwierigen Lebenslagen durch angepasste Arbeitsplätze und gezielte Reintegrationsmassnahmen in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.
Mit dem Projekt «Une offre de formation professionnelle qui change des vies» richtet sich die Organisation an junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren mit Migrations- oder Fluchthintergrund sowie an solche, die Asylleistungen oder Sozialhilfe beziehen und aufgrund sprachlicher, schulischer oder kultureller Barrieren keinen Zugang zum Arbeitsmarkt finden. Jährlich sollen rund 15 Teilnehmende durch ein umfassendes Ausbildungsprogramm in Hotellerie und Gastronomie nachhaltig beruflich integriert werden. Das Angebot umfasst Integrationspraktika, eine individuelle Begleitung während der Ausbildung sowie Unterstützung bei der Stellensuche.
Die UBS Stiftung für Soziales und Ausbildung unterstützt die Durchführung des Arbeitsintegrationsprogramms mit 30 000 Franken.
Stiftung Wydehöfli, Arlesheim
Stiftung Wydehöfli, Arlesheim
Mit dem Café «Einzigartig Clara» an der Clarastrasse 22 in Basel eröffnet die Stiftung Wydehöfli nach einem Café in Arlesheim ihren zweiten inklusiven Begegnungsort, der eine Produktionsküche, eine Kaffeerösterei und einen Verkaufsladen umfasst. Das Projekt schafft bis zu zehn Arbeitsintegrationsplätze für Menschen mit Unterstützungsbedarf, insbesondere mit kognitiven, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen. Die Produktionsküche bildet das Herzstück und ermöglicht durch spezialisierte Geräte und ergonomische Arbeitsplätze eine nachhaltige berufliche und soziale Integration der Klientinnen und Klienten. Durch die professionelle Ausstattung der Küche werden praxisnahe Qualifizierungs- und Lernmöglichkeiten geschaffen, die den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt fördern und die Inklusion in der Gesellschaft nachhaltig stärken.
Für die Anschaffung der Produktionsküche erhält die Stiftung Wydehöfli einen Beitrag von 30 000 Franken.
Tragwerk Luzern – Fachstelle Konsum Sucht und Armut, Luzern
Tragwerk Luzern – Fachstelle Konsum Sucht und Armut, Luzern
Der Verein Tragwerk Luzern (vormals Verein Kirchliche Gassenarbeit Luzern) engagiert sich seit 1993 für sucht- und armutsbetroffene Menschen und betreibt mit dem Paradiesgässli ein wichtiges Angebot für Familien in prekären Lebenslagen.
Mit dem kostenlosen Angebot von «Listo» richtet sich die Organisation an Jugendliche und junge Erwachsene von 12 bis 25 Jahren, deren familiäre Situation häufig durch Sucht, Armut, Instabilität und fehlende elterliche Unterstützung geprägt ist. Diese jungen Menschen tragen ein erhöhtes Risiko für Suchterkrankungen, Schulabbrüche, Verschuldung und soziale Isolation. «Listo» stärkt den Selbstwert, soziale Kompetenzen und den verantwortungsvollen Umgang mit Geld. Zudem werden die Jugendlichen individuell beim Übergang von der Schule in den Beruf begleitet. Viele Jugendliche finden so eine Lehrstelle oder schliessen ihre Ausbildung erfolgreich ab. Ziel ist ein eigenständiges, finanziell unabhängiges Leben.
Die Weiterführung des Programms im Jahr 2026 wird mit 20 000 Franken unterstützt.
