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UBS ruft Ultra-High-Net-Worth-Familien zur strategischen Planung des Vermögenstransfer auf

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Etablierten Märkten steht der grösste Vermögenstransfer aller Zeiten bevor
Anteil der Single Family Offices in Asien bei lediglich 17 Prozent

Zürich/London, 25. April 2017 – UBS, der weltweit grösste Vermögensverwalter, gibt heute die Lancierung des Family Office Compass bekannt. Dieses strategische Kompendium soll Ultra-High-Net-Worth-Familien dabei unterstützen, über Generationen hinweg Erfolg zu haben.

Mit dem Family Office Compass reagiert UBS auf eine der wichtigsten Erkenntnisse des Global Family Office Report 2016: Knapp 70 Prozent der Family Offices erwarten einen Generationenwechsel innerhalb der nächsten 15 Jahre. Doch nur gerade 37 Prozent glauben, dass die nächste Generation willens ist, sich stärker in der Führung der Familienangelegenheiten zu engagieren. Grund dafür ist oft nicht fehlendes Interesse oder mangelnde Eignung. Vielmehr kann keine Möglichkeit gefunden werden, sich auf eine Weise einzubringen, die den persönlichen Interessen und Lebensentwürfen Rechnung trägt. Viele Familien empfinden es als eine Herausforderung, einem möglichen Nachfolger das Vertrauen zu schenken. Gleichzeitig kann es für Family Offices anspruchsvoll sein, gegenüber der jüngeren Generation relevant zu bleiben. Ziel des Family Office Compass ist, beim Überwinden dieser potenziellen Hindernisse Hilfestellung zu bieten, damit der Generationenwechsel zu einem Erfolg wird und das Familienvermögen über die Generationen hinweg weiter wachsen kann.

Der Family Office Compass wurde in Zusammenarbeit mit dem Cambridge Institute for Family Enterprise entwickelt. Er unterstützt Familien nicht nur bei der Errichtung eines zeitgemässen Family Office, sondern beleuchtet auch die strategische Rolle eines Family Office, die über die traditionelle und kurzfristige Vermögensverwaltung hinausgeht. Und er zeigt auf, wie ein Family Office die Familie von einer Generation zur nächsten begleiten kann, indem es für Einigkeit unter den Familienmitgliedern sowie die Bewahrung und Vermehrung des Vermögens sorgt.

Aus neuen Zahlen von Campden Wealth geht hervor, dass heute weltweit 5300 Single Family Offices bestehen. Mehr als 75 Prozent davon sind in Europa oder Nordamerika angesiedelt. Weitere 17 Prozent befinden sich in der Region Asien/Pazifik und über 8 Prozent in Schwellenländern. Diese Single Family Offices betreuen Privatpersonen mit einem investierbaren Vermögen von mindestens USD 100 Millionen.

Gemäss Schätzungen von Campden gehören weltweit 740 Family Offices Privatpersonen aus dem Ultra-High-Net-Worth-Segment, deren investierbares verwaltetes Vermögen mindestens USD 1 Milliarde beträgt. Davon befinden sich 30 Prozent in Europa, 36 Prozent in Nordamerika, 24 Prozent in der Region Asien/Pazifik und 10 Prozent in Schwellenländern. In ihrem Billionaires Report (2016) kommen UBS und PwC zum Schluss, dass es in Nordamerika, Europa und der Region Asien/Pazifik 1397 Milliardäre gibt. Basierend auf dieser Zahl und unserer Schätzung bezüglich Family Offices von Milliardären pro Region gehen wir davon aus, dass 65 Prozent der europäischen Milliardäre über ein Family Office verfügen. In Nordamerika sind es 50 Prozent und in der Region Asien/Pazifik 34 Prozent.

Josef Stadler, Leiter Global Ultra High Net Worth UBS: «Ein strategisches Family Office plant und antizipiert familiäre Veränderungen sowie Anpassungen der Aktivitäten und des Umfelds der Familie sowie die Vermögensstrategie. Dies kann für Ultra-High-Net-Worth-Familien einen besonderen Wettbewerbsvorteil darstellen. Zurzeit verlaufen nur rund 30 Prozent der Transfers an die nächste Generation erfolgreich. Wir empfehlen deshalb, dass Familien sich Gedanken dazu machen, wie sie ein Family Office strategisch nutzen können, um das Vermögen generationenübergreifend zu bewahren und zu vermehren.»

John Davis, Gründer und Chairman des Cambridge Institute for Family Enterprise, Harvard Business School, ergänzt: «Das Vermögenswachstum muss bei erfolgreichen Familien deutlich über dem Vermögensverzehr liegen. Familien müssen sich aber auch einig sein, wenn sie Entscheide fällen, und sowohl inner- als auch ausserfamiliäre Talente weiterentwickeln, um diese Ziele zu erreichen. Gelingt dies nicht, kann dies die Familie belasten und bei anhaltenden Problemen das Ende des Familienvermögens bedeuten. Die strategische Rolle des Family Office sollte daher nicht unterschätzt werden.»

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