Autoren
Thomas Rieder Fabian Waltert

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Wohnattraktivitätsindikator vergleicht Gemeinden in derselben Region miteinander – denn die meisten Umzüge finden innerhalb eines Umkreises von weniger als zehn Kilometern statt.
  • Wohnattraktivität hängt vor allem vom Zusammenspiel aus Infrastruktur, Freizeitangebot, Lebensqualität und Lebenshaltungskosten ab.
  • Attraktive Gemeinden finden sich in der ganzen Schweiz – auch abseits der Grosszentren.
  • Attraktiv ist, wo der Alltag funktioniert: Kurze Wege und gute Erreichbarkeit erhöhen die Wohnattraktivität von zentral gelegenen Gemeinden.
  • Allerdings können hohe Lebenshaltungskosten auch zentral gelegene Gemeinden im Wohnattraktivitätsranking ausbremsen.

Die attraktivsten Wohnorte in zehn Schweizer Regionen

Die Wahl des Wohnorts ist eine wichtige Entscheidung. Insbesondere, wenn es darum geht, den Ort zu finden, an dem man sich langfristig wohlfühlt und ein Zuhause für sich und die Familie aufbauen kann.

Ob eine Gemeinde als attraktiv wahrgenommen wird, hängt dabei von zahlreichen Faktoren ab: von der Erreichbarkeit über das Arbeitsplatz- und Freizeitangebot bis hin zu den Lebenshaltungskosten.

Der Wohnattraktivitätsindikator (WAI) untersucht deshalb die über 2000 Gemeinden in der Schweiz anhand von 38 messbaren Kriterien und zeigt, welche Wohnorte für Familien mit zwei Kindern die attraktivsten Bedingungen bieten. Im Fokus stehen dabei Haushalte, die zur Miete wohnen.

Wichtig zu wissen: Rund 70 Prozent aller Umzüge in der Schweiz erfolgen innerhalb eines Umkreises von weniger als zehn Kilometern. Deshalb vergleicht der Wohnattraktivitätsindikator nicht alle Gemeinden schweizweit miteinander, sondern Wohnorte innerhalb der gleichen Region.

Die folgende Grafik zeigt die drei attraktivsten Wohngemeinden in jeder Region. Die Top Zehn des Rankings sowie eine Übersichtskarte mit einer Einschätzung aller Gemeinden pro Region finden Sie weiter unten.

Top 3 Gemeinden pro Region für eine Familie mit mittlerem Einkommen

Die Grafik zeigt eine Schweizer Karte, aufgeteilt in zehn Regionen. Abgebildet sind die drei attraktivsten Wohngemeinden für eine Familie mit zwei Kindern und mittlerem Einkommen pro Region.

Die Top 10 Gemeinden in Ihrer Region

Wählen Sie Ihre Region aus, um die vollständige Rangliste nach niedrigem, mittlerem und hohem Einkommen zu sehen. Zusätzlich zeigt eine Übersichtskarte die Einstufung aller Gemeinden.

  • Region Basel

    Rang

    Mittleres Einkommen

    Niedriges Einkommen

    Hohes Einkommen

    1

    Basel (BS)

    Basel (BS)

    Basel (BS)

    2

    Riehen (BS)

    Riehen (BS)

    Riehen (BS)

    3

    Bettingen (BS)

    Oberdorf (BL)

    Bettingen (BS)

    4

    Sissach (BL)

    Sissach (BL)

    Magden (AG)

    5

    Rheinfelden (AG)

    Liestal (BL)

    Binningen (BL)

    6

    Binningen (BL)

    Münchenstein (BL)

    Bottmingen (BL)

    7

    Magden (AG)

    Reigoldswil (BL)

    Rheinfelden (AG)

    8

    Münchenstein (BL)

    Waldenburg (BL)

    Sissach (BL)

    9

    Liestal (BL)

    Rheinfelden (AG)

    Gipf-Oberfrick (AG)

    10

    Bottmingen (BL)

    Kienberg (SO)

    Münchenstein (BL)

    Wohnattraktivität aller Gemeinden der Region

    Wie gut schneiden die einzelnen Gemeinden innerhalb ihrer Region ab? Die Karte deckt die Unterschiede auf: Dunkelgrün eingefärbte Gemeinden zählen im regionalen Vergleich für einen Mieterhaushalt zu den attraktivsten Wohnorten. Grau eingefärbte Gemeinden weisen hingegen eine unterdurchschnittliche Attraktivität im regionalen Vergleich auf.

    Die Grafik zeigt eine Karte einer der zehn Schweizer Arbeitsmarktregionen an und gibt anhand der Einfärbung des Gemeindegebiets an, wie hoch die Wohnattraktivität der Gemeinden im Vergleich zum regionalen Durchschnitt ist.
  • Region Bern-Fribourg

    Rang

    Mittleres Einkommen

    Niedriges Einkommen

    Hohes Einkommen

    1

    Fribourg (FR)

    Fribourg (FR)

    Fribourg (FR)

    2

    Murten (FR)

    Murten (FR)

    Murten (FR)

    3

    Bern (BE)

    Düdingen (FR)

    Bern (BE)

    4

    Thun (BE)

    Plaffeien (FR)

    Thun (BE)

    5

    Interlaken (BE)

    Langenthal (BE)

    Meyriez (FR)

    6

    Düdingen (FR)

    Thun (BE)

    Hilterfingen (BE)

    7

    Langenthal (BE)

    Granges-Paccot (FR)

    Wohlen bei Bern (BE)

    8

    Granges-Paccot (FR)

    Interlaken (BE)

    Interlaken (BE)

    9

    Wohlen bei Bern (BE)

    Bern (BE)

    Düdingen (FR)

    10

    Hilterfingen (BE)

    Rechthalten (FR)

    Granges-Paccot (FR)

    Wohnattraktivität aller Gemeinden der Region

    Wie gut schneiden die einzelnen Gemeinden innerhalb ihrer Region ab? Die Karte deckt die Unterschiede auf: Dunkelgrün eingefärbte Gemeinden zählen im regionalen Vergleich für einen Mieterhaushalt zu den attraktivsten Wohnorten. Grau eingefärbte Gemeinden weisen hingegen eine unterdurchschnittliche Attraktivität im regionalen Vergleich auf.

    Die Grafik zeigt eine Karte einer der zehn Schweizer Arbeitsmarktregionen an und gibt anhand der Einfärbung des Gemeindegebiets an, wie hoch die Wohnattraktivität der Gemeinden im Vergleich zum regionalen Durchschnitt ist.
  • Region Bodensee

    Rang

    Mittleres Einkommen

    Niedriges Einkommen

    Hohes Einkommen

    1

    St. Gallen (SG)

    St. Gallen (SG)

    Teufen (AR)

    2

    Wil (SG)

    Rorschach (SG)

    St. Gallen (SG)

    3

    Teufen (AR)

    Wil (SG)

    Appenzell (AI)

    4

    Rorschach (SG)

    Wattwil (SG)

    Bottighofen (TG)

    5

    Kreuzlingen (TG)

    Gossau (SG)

    Balgach (SG)

    6

    Gaiserwald (SG)

    Romanshorn (TG)

    Gaiserwald (SG)

    7

    Appenzell (AI)

    Lichtensteig (SG)

    Kreuzlingen (TG)

    8

    Gossau (SG)

    Neckertal (SG)

    Zuzwil (SG)

    9

    Rorschacherberg (SG)

    Goldach (SG)

    Schwende-Rüte (AI)

    10

    Goldach (SG)

    Herisau (AR)

    Frauenfeld (TG)

    Wohnattraktivität aller Gemeinden der Region

    Wie gut schneiden die einzelnen Gemeinden innerhalb ihrer Region ab? Die Karte deckt die Unterschiede auf: Dunkelgrün eingefärbte Gemeinden zählen im regionalen Vergleich für einen Mieterhaushalt zu den attraktivsten Wohnorten. Grau eingefärbte Gemeinden weisen hingegen eine unterdurchschnittliche Attraktivität im regionalen Vergleich auf.

    Die Grafik zeigt eine Karte einer der zehn Schweizer Arbeitsmarktregionen an und gibt anhand der Einfärbung des Gemeindegebiets an, wie hoch die Wohnattraktivität der Gemeinden im Vergleich zum regionalen Durchschnitt ist.
  • Region Genève-Lausanne

    Rang

    Mittleres Einkommen

    Niedriges Einkommen

    Hohes Einkommen

    1

    Vevey (VD)

    Vevey (VD)

    Vevey (VD)

    2

    Lausanne (VD)

    Lausanne (VD)*

    Lausanne (VD)

    3

    Morges (VD)

    Montreux (VD)

    Morges (VD)

    4

    Genève (GE)*

    Morges (VD)*

    Collonge-Bellerive (GE)

    5

    Montreux (VD)

    La Roche (FR)

    Genève (GE)

    6

    Pully (VD)

    Yverdon-les-Bains (VD)

    Pully (VD)

    7

    Collonge-Bellerive (GE)

    Noville (VD)

    Nyon (VD)

    8

    Nyon (VD)

    Monthey (VS)

    Lutry (VD)

    9

    La Roche (FR)

    Saint-Maurice (VS)

    Montreux (VD)

    10

    Noville (VD)

    Nyon (VD)*

    Cologny (GE)

    Wohnattraktivität aller Gemeinden der Region

    Wie gut schneiden die einzelnen Gemeinden innerhalb ihrer Region ab? Die Karte deckt die Unterschiede auf: Dunkelgrün eingefärbte Gemeinden zählen im regionalen Vergleich für einen Mieterhaushalt zu den attraktivsten Wohnorten. Grau eingefärbte Gemeinden weisen hingegen eine unterdurchschnittliche Attraktivität im regionalen Vergleich auf.

    Die Grafik zeigt eine Karte einer der zehn Schweizer Arbeitsmarktregionen an und gibt anhand der Einfärbung des Gemeindegebiets an, wie hoch die Wohnattraktivität der Gemeinden im Vergleich zum regionalen Durchschnitt ist.
  • Region Jura-Seeland-Solothurn

    Rang

    Mittleres Einkommen

    Niedriges Einkommen

    Hohes Einkommen

    1

    Solothurn (SO)

    Solothurn (SO)

    Biel/Bienne (BE)

    2

    Biel/Bienne (BE)

    Biel/Bienne (BE)

    Solothurn (SO)

    3

    Neuchâtel (NE)

    Delémont (JU)

    Neuchâtel (NE)

    4

    Laténa (NE)

    Nidau (BE)

    Feldbrunnen-St. Niklaus (SO)

    5

    Nidau (BE)

    Saignelégier (JU)

    Laténa (NE)

    6

    Sutz-Lattrigen (BE)

    Grenchen (SO)

    Buchegg (SO)

    7

    Buchegg (SO)

    Buchegg (SO)

    Ipsach (BE)

    8

    Delémont (JU)

    Neuchâtel (NE)

    Erlach (BE)

    9

    Ipsach (BE)

    Laténa (NE)

    Twann-Tüscherz (BE)

    10

    Erlach (BE)

    La Chaux-de-Fonds (NE)

    Lüscherz (BE)

    Wohnattraktivität aller Gemeinden der Region

    Wie gut schneiden die einzelnen Gemeinden innerhalb ihrer Region ab? Die Karte deckt die Unterschiede auf: Dunkelgrün eingefärbte Gemeinden zählen im regionalen Vergleich für einen Mieterhaushalt zu den attraktivsten Wohnorten. Grau eingefärbte Gemeinden weisen hingegen eine unterdurchschnittliche Attraktivität im regionalen Vergleich auf.

    Die Grafik zeigt eine Karte einer der zehn Schweizer Arbeitsmarktregionen an und gibt anhand der Einfärbung des Gemeindegebiets an, wie hoch die Wohnattraktivität der Gemeinden im Vergleich zum regionalen Durchschnitt ist.
  • Region Ostalpen

    Rang

    Mittleres Einkommen

    Niedriges Einkommen

    Hohes Einkommen

    1

    Chur (GR)

    Chur (GR)

    Chur (GR)

    2

    Quarten (SG)

    Quarten (SG)

    Quarten (SG)

    3

    Vaz/Obervaz (GR)

    Walenstadt (SG)

    Vaz/Obervaz (GR)

    4

    Walenstadt (SG)

    Mels (SG)

    St. Moritz (GR)

    5

    Mels (SG)

    Grüsch (GR)

    Laax (GR)

    6

    Bad Ragaz (SG)

    Bad Ragaz (SG)

    Fläsch (GR)

    7

    Grüsch (GR)

    Schiers (GR)

    Davos (GR)

    8

    Maienfeld (GR)

    Maienfeld (GR)

    Maienfeld (GR)

    9

    St. Moritz (GR)

    Vaz/Obervaz (GR)

    Walenstadt (SG)

    10

    Davos (GR)

    Thusis (GR)

    Grüsch (GR)

    Wohnattraktivität aller Gemeinden der Region

    Wie gut schneiden die einzelnen Gemeinden innerhalb ihrer Region ab? Die Karte deckt die Unterschiede auf: Dunkelgrün eingefärbte Gemeinden zählen im regionalen Vergleich für einen Mieterhaushalt zu den attraktivsten Wohnorten. Grau eingefärbte Gemeinden weisen hingegen eine unterdurchschnittliche Attraktivität im regionalen Vergleich auf.

    Die Grafik zeigt eine Karte einer der zehn Schweizer Arbeitsmarktregionen an und gibt anhand der Einfärbung des Gemeindegebiets an, wie hoch die Wohnattraktivität der Gemeinden im Vergleich zum regionalen Durchschnitt ist.
  • Region Tessin

    Rang

    Mittleres Einkommen

    Niedriges Einkommen

    Hohes Einkommen

    1

    Lugano (TI)

    Locarno (TI)

    Lugano (TI)

    2

    Locarno (TI)

    Tenero-Contra (TI)

    Ascona (TI)

    3

    Tenero-Contra (TI)

    Lugano (TI)

    Locarno (TI)

    4

    Ascona (TI)

    Val Mara (TI)

    Tenero-Contra (TI)

    5

    Muralto (TI)

    Ascona (TI)

    Muralto (TI)

    6

    Val Mara (TI)

    Muralto (TI)

    Melide (TI)

    7

    Minusio (TI)

    Bellinzona (TI)

    Morcote (TI)

    8

    Melide (TI)

    Minusio (TI)

    Paradiso (TI)

    9

    Morcote (TI)

    Vacallo (TI)

    Castel San Pietro (TI)

    10

    Bellinzona (TI)

    Mendrisio (TI)

    Minusio (TI)

    Wohnattraktivität aller Gemeinden der Region

    Wie gut schneiden die einzelnen Gemeinden innerhalb ihrer Region ab? Die Karte deckt die Unterschiede auf: Dunkelgrün eingefärbte Gemeinden zählen im regionalen Vergleich für einen Mieterhaushalt zu den attraktivsten Wohnorten. Grau eingefärbte Gemeinden weisen hingegen eine unterdurchschnittliche Attraktivität im regionalen Vergleich auf.

    Die Grafik zeigt eine Karte einer der zehn Schweizer Arbeitsmarktregionen an und gibt anhand der Einfärbung des Gemeindegebiets an, wie hoch die Wohnattraktivität der Gemeinden im Vergleich zum regionalen Durchschnitt ist.
  • Region Westalpen

    Rang

    Mittleres Einkommen

    Niedriges Einkommen

    Hohes Einkommen

    1

    Sion (VS)

    Sion (VS)

    Sion (VS)

    2

    Martigny (VS)

    Anniviers (VS)

    Val de Bagnes (VS)

    3

    Conthey (VS)

    Salvan (VS)

    Conthey (VS)

    4

    Salvan (VS)

    Martigny (VS)

    Crans-Montana (VS)

    5

    Val de Bagnes (VS)

    Martigny-Combe (VS)

    Martigny (VS)

    6

    Anniviers (VS)

    Sierre (VS)

    Brig-Glis (VS)

    7

    Nendaz (VS)

    Conthey (VS)

    Nendaz (VS)

    8

    Sierre (VS)

    Vex (VS)

    Salvan (VS)

    9

    Mont-Noble (VS)

    Mont-Noble (VS)

    Savièse (VS)

    10

    Martigny-Combe (VS)

    Orsières (VS)

    Martigny-Combe (VS)

    Wohnattraktivität aller Gemeinden der Region

    Wie gut schneiden die einzelnen Gemeinden innerhalb ihrer Region ab? Die Karte deckt die Unterschiede auf: Dunkelgrün eingefärbte Gemeinden zählen im regionalen Vergleich für einen Mieterhaushalt zu den attraktivsten Wohnorten. Grau eingefärbte Gemeinden weisen hingegen eine unterdurchschnittliche Attraktivität im regionalen Vergleich auf.

    Die Grafik zeigt eine Karte einer der zehn Schweizer Arbeitsmarktregionen an und gibt anhand der Einfärbung des Gemeindegebiets an, wie hoch die Wohnattraktivität der Gemeinden im Vergleich zum regionalen Durchschnitt ist.
  • Region Zentralschweiz

    Rang

    Mittleres Einkommen

    Niedriges Einkommen

    Hohes Einkommen

    1

    Luzern (LU)

    Luzern (LU)

    Luzern (LU)

    2

    Zug (ZG)*

    Schwyz (SZ)

    Zug (ZG)

    3

    Schwyz (SZ)

    Sursee (LU)

    Schwyz (SZ)

    4

    Risch (ZG)

    Zug (ZG)*

    Risch (ZG)

    5

    Baar (ZG)

    Arth (SZ)

    Baar (ZG)

    6

    Arth (SZ)

    Flüelen (UR)

    Hergiswil (NW)

    7

    Sursee (LU)

    Einsiedeln (SZ)

    Hünenberg (ZG)

    8

    Cham (ZG)

    Stans (NW)

    Cham (ZG)

    9

    Einsiedeln (SZ)

    Altdorf (UR)

    Walchwil (ZG)

    10

    Hünenberg (ZG)

    Ebikon (LU)

    Einsiedeln (SZ)

    Wohnattraktivität aller Gemeinden der Region

    Wie gut schneiden die einzelnen Gemeinden innerhalb ihrer Region ab? Die Karte deckt die Unterschiede auf: Dunkelgrün eingefärbte Gemeinden zählen im regionalen Vergleich für einen Mieterhaushalt zu den attraktivsten Wohnorten. Grau eingefärbte Gemeinden weisen hingegen eine unterdurchschnittliche Attraktivität im regionalen Vergleich auf.

    Die Grafik zeigt eine Karte einer der zehn Schweizer Arbeitsmarktregionen an und gibt anhand der Einfärbung des Gemeindegebiets an, wie hoch die Wohnattraktivität der Gemeinden im Vergleich zum regionalen Durchschnitt ist.
  • Region Zürich-Aarau-Schaffhausen

    Rang

    Mittleres Einkommen

    Niedriges Einkommen

    Hohes Einkommen

    1

    Aarau (AG)

    Aarau (AG)

    Freienbach (SZ)

    2

    Baden (AG)

    Schaffhausen (SH)

    Lachen (SZ)

    3

    Schaffhausen (SH)

    Baden (AG)

    Rapperswil-Jona (SG)

    4

    Zürich (ZH)

    Olten (SO)

    Zürich (ZH)

    5

    Rapperswil-Jona (SG)

    Zofingen (AG)

    Rüschlikon (ZH)

    6

    Zollikon (ZH)

    Stein am Rhein (SH)

    Zollikon (ZH)

    7

    Rüschlikon (ZH)

    Rapperswil-Jona (SG)

    Kilchberg (ZH)

    8

    Greifensee (ZH)

    Uster (ZH)

    Baden (AG)

    9

    Kilchberg (ZH)

    Greifensee (ZH)

    Aarau (AG)

    10

    Freienbach (SZ)

    Winterthur (ZH)

    Küsnacht (ZH)

    Wohnattraktivität aller Gemeinden der Region

    Wie gut schneiden die einzelnen Gemeinden innerhalb ihrer Region ab? Die Karte deckt die Unterschiede auf: Dunkelgrün eingefärbte Gemeinden zählen im regionalen Vergleich für einen Mieterhaushalt zu den attraktivsten Wohnorten. Grau eingefärbte Gemeinden weisen hingegen eine unterdurchschnittliche Attraktivität im regionalen Vergleich auf.

    Die Grafik zeigt eine Karte einer der zehn Schweizer Arbeitsmarktregionen an und gibt anhand der Einfärbung des Gemeindegebiets an, wie hoch die Wohnattraktivität der Gemeinden im Vergleich zum regionalen Durchschnitt ist.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Wohnattraktivitätsindikator auf einen Blick

Der Wohnattraktivitätsindikator 2026 bestätigt einige bekannte attraktive Wohnorte, bringt aber auch neue Favoriten hervor: Gemeinden wie Laténa (NE), Buchegg (SO), Erlach (BE) oder Hünenberg (ZG) gehören zu den Top Zehn ihrer Region. Das vielfältige Bild an der Spitze zeigt, dass Wohnattraktivität auf unterschiedlichen Stärken beruhen kann und das Zusammenspiel verschiedener Standortfaktoren entscheidend ist. So schaffen auch kleinere und bislang weniger beachtete Gemeinden den Sprung in die regionalen Spitzenplätze. 

Gleichzeitig macht die Studie deutlich, dass es nicht den einen idealen Wohnort gibt. Welche Gemeinde besonders attraktiv ist, hängt letztlich von den Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten des jeweiligen Haushalts ab.

  • Vevey (VD), Solothurn (SO), Fribourg (FR), Sion (VS), Basel (BS), Luzern (LU), Aarau (AG), Lugano (TI), St. Gallen (SG) und Chur (GR) führen ihre jeweilige Region an.
  • Neun der zehn regionalen Spitzenreiter sind mittelgrosse Städte; gleichzeitig schaffen es zahlreiche weniger bekannte Gemeinden in die regionalen Top Ten. 
  • Nur 4 von 198 Gemeinden mit überdurchschnittlicher Infrastruktur und herausragendem Freizeitangebot weisen zugleich unterdurchschnittliche Lebenshaltungskosten auf: Altdorf (UR), Estavayer (FR), Schaffhausen (SH) und Appenzell (AI). 
  • Für einkommensstarke Haushalte spielen vor allem Steuervorteile eine wichtige Rolle, während Haushalte mit tieferen Einkommen stärker auf bezahlbare Lebenshaltungskosten und ausreichende Infrastruktur achten.

So wird die Wohnattraktivität gemessen

  • > 2000

    Gemeinden

  • 10

    Regionen

  • 38

    Kriterien

  • 3

    Einkommensgruppen

Methodik

Der UBS Wohnattraktivitätsindikator (WAI) misst, wie attraktiv Schweizer Gemeinden als Wohnort sind. Im Fokus stehen Familien mit zwei Kindern. Dabei werden mehr als 2000 Gemeinden anhand von 38 objektiven und messbaren Kriterien bewertet.

Der Wohnattraktivitätsindikator ist kein schweizweites Ranking, sondern vergleicht die Gemeinden innerhalb von zehn Regionen. Diese orientieren sich an den vom Bundesamt für Statistik (BFS) definierten Arbeitsmarktregionen und bilden funktionale Lebens- und Pendlerräume ab. Denn rund 70 Prozent aller Umzüge in der Schweiz erfolgen innerhalb eines Umkreises von weniger als zehn Kilometern. Mit dem regionalen Vergleich trägt der Wohnattraktivitätsindikator diesem Mobilitätsverhalten Rechnung.

Die Analyse basiert auf drei Säulen:

Man working on a archtecture drawing

Berücksichtigt werden unter anderem die Erreichbarkeit von Gross-, Mittel- und Kleinzentren, die Nähe zu Arbeitsplätzen, das Bildungs- und Gesundheitsangebot sowie Einkaufsmöglichkeiten.

Variablen für Infrastruktur und Erreichbarkeit

  • Reisezeiten ins nächste Grosszentrum mit Individual- und öffentlichem Verkehr (TomTom, SBB, localsearch, UBS)
  • Reisezeiten ins nächste Mittelzentrum mit Individual- und öffentlichem Verkehr (TomTom, SBB, localsearch, UBS)
  • Reisezeiten ins nächste Kleinzentrum mit Individual- und öffentlichem Verkehr (TomTom, SBB, localsearch, UBS)
  • Einzugsgebiet (Beschäftigte) mit Individual- und öffentlichem Verkehr (TomTom, SBB, localsearch, UBS)
  • Dichte der Lebensmittelgeschäfte (BFS, UBS)
  • Dichte übrige Läden (BFS, UBS)
  • Diversität Lebensmittelgeschäfte (BFS, UBS)
  • Diversität übrige Läden (BFS, UBS)
  • Dichte der allgemeinen medizinischen Versorgung (BFS, UBS)
  • Reisezeit zum nächsten Spital (BFS, TomTom, SBB, localsearch, UBS)
  • Beschäftigte in Kindertagesstätten pro Kind unter fünf Jahren, in Vollzeitäquivalenten (BFS, UBS)
  • Vorhandensein eines Kindergartens (BFS, UBS)
  • Vorhandensein einer Primarschule (BFS, UBS)
  • Vorhandensein einer Sekundarschule (BFS, UBS)
  • Reisezeit zur nächsten Maturitätsschule (BFS, TomTom, SBB, localsearch, UBS)
  • Reisezeit zum nächsten Grenzübergang (BAZG, TomTom, SBB, localsearch, UBS)
  • Steuerkraft pro Einwohner (ESTV, UBS)
  • Hochbauinvestitionen pro Einwohner und Beschäftigten (BFS, UBS)
Woman working on a tablet with investments

Diese Säule umfasst die Verfügbarkeit und Dichte des Freizeit- und Sportangebots sowie Kriterien wie das Vorhandensein von Grünflächen, Fluglärm oder die Kriminalitätsrate.

Variablen für Freizeit und Lebensqualität

  • Dichte des gastronomischen Angebots (BFS, UBS)
  • Dichte der Sportinfrastruktur (BFS, UBS)
  • Anzahl der Sportclubs (BFS, UBS)
  • Zahl der kulturellen Einrichtungen (BFS, UBS)
  • Seelage an einem See grösser als 0,4 km² (swisstopo, UBS)
  • Reisezeit zum nächsten grossen See (>20 km²) (swisstopo, TomTom, SBB, localsearch, UBS)
  • Grünanlagen (BFS, UBS)
  • Naturflächen (BFS, UBS)
  • Wald (BFS, UBS)
  • Sonnenscheindauer (MeteoSchweiz, UBS)
  • Fluglärm (BAZL, UBS)
  • Entfernung zum nächsten Atomkraftwerk (swisstopo, UBS)
  • Medianeinkommen (ESTV, UBS)
  • Kriminalitätsrate (BFS, UBS)
  • Industrieflächen (BFS, UBS)
  • Leerstandsquote (BFS, UBS)
  • Abwanderung (BFS, UBS)
Customer working on a laptop and managing his account

Unter der Säule Kosten sind die Angebotsmieten, die Steuerausgaben und Median-Krankenkassenprämien zusammengefasst.

Variablen für Kosten

  • Angebotsmieten im niedrigen, mittleren und gehobenen Segment (Wüest Partner, UBS)
  • Steuerausgaben auf Ebene Kanton und Gemeinde (TaxWare, UBS)
  • Krankenkassenprämien (Median-Prämie für Hausarztmodell und Maximalfranchise) (BAG, UBS)

Da sich die finanziellen Möglichkeiten auf die Wohnortwahl auswirken, unterscheidet die Studie zudem drei Haushaltstypen mit unterschiedlicher finanzieller Situation. 

Haushaltstypen – Familie mit zwei Kindern

Finanzen/Wohnung

Niedrig

Mittel

Hoch

Bruttoeinkommen

CHF 85 000

CHF 150 000 

CHF 300 000

Vermögen

CHF 30 000

CHF 80 000 

CHF 200 000

Jährlicher Beitrag Säule 3a

CHF 2500

CHF 7250 

CHF 14 500

Prämienverbilligung

40%

keine

keine

Fläche in m2

95

110

130

Wohnsegment

Niedrig

Mittel

Gehoben

Quelle: UBS

Beim Wohnattraktivitätsindikator handelt es sich nicht um ein Schönheitsranking. Vielmehr wird Wohnattraktivität anhand von 38 Variablen gemessen, sodass nur objektiv erfassbare Faktoren in die Analyse einfliessen.

Thomas Rieder

Studienautor und CIO Real Estate Analyst bei UBS

Fazit

Bei der Wahl des passenden Wohnorts lassen sich die wichtigsten Dimensionen Infrastruktur, Freizeitangebot, Erreichbarkeit und Lebenshaltungskosten selten ohne Kompromisse verbinden. 

  • Der Wohnattraktivitätsindikator zeigt, welche Gemeinden innerhalb ihrer Region die attraktivste Kombination dieser Faktoren bieten.
  • Attraktive Wohnorte sind nicht nur unter den bekannten Zentren zu finden.
  • Insbesondere mittelgrosse Zentren vereinen viele Vorteile.

Die Studie bietet eine fundierte Orientierungshilfe, mit Fokus auf Familien mit zwei Kindern, die zur Miete wohnen.

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Häufig gestellte Fragen zum Wohnattraktivitätsindikator

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