Fergus Hicks Zachary Gauge Kurt Edwards

Der globale Immobiliensektor hat sich auch im 1. Quartal gut behauptet. Die Investitionen haben sich gegenüber dem Rekordhoch Ende 2021 leicht abgeschwächt, und das Tempo des Rückgangs von Kapitalisierungszinsen und Renditen hat sich verlangsamt. Der Krieg in der Ukraine dämpft die Konjunktur, heizt die Inflation an und dürfte die Erträge im Immobiliensektor schmälern.

Die niedrigen Immobilienrenditen wurden in Europa jahrelang damit gerechtfertigt, dass die Differenz zu den Renditen festverzinslicher Anlagen deutlich über historischen Niveaus blieb. Das ist nicht länger der Fall, wobei der Spread zwischen den Renditen von Staatsanleihen und den Renditen erstklassiger Büroimmobilien inzwischen an jedem Markt unter dem langfristigen Durchschnitt liegt. Wir erwarten, dass die Performance zwischen den wenigen Sektoren und Mikrostandorten, an denen ein echtes Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage besteht, auseinanderlaufen wird und Vermieter den Inflationsdruck teilweise an die Mieter weitergeben können. Am Rest des Marktes sind die rekordniedrigen Immobilienrenditen inzwischen steigenden Zinsen ausgesetzt.

In den USA verstärkt die – dem gesunkenen Verbrauchervertrauen und den Inflationssorgen geschuldete – wachsende wirtschaftliche Unsicherheit die Notwendigkeit, sich auf dauerhaftes Ertragswachstum über Immobiliensektoren, Ballungsgebiete und Produkttypen hinweg zu fokussieren. Industrie- und Wohnimmobilien dürften fortwährend hohe Erträge verbuchen, die jedoch aufgrund des Zinsdrucks geringer ausfallen werden als 2021. Wir rechnen mit einer nachlassenden Performance von Büroimmobilien und einer allmählichen Verbesserung der Performance von Einzelhandelsimmobilien bis Ende 2022.

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