Währungsabsicherung bei ETFs verstehen
Warum sie wichtig ist, wie sie funktioniert und Beispiele aus der realen Welt

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Warum sie wichtig ist, wie sie funktioniert und Beispiele aus der realen Welt

In einer zunehmend vernetzten Finanzwelt investieren Anleger routinemässig auch grenzüberschreitend auf der Suche nach Diversifizierungs- und Wachstumschancen. Durch internationale Anlagen und Vermögenswerte, in anderen Währungen als der eigenen, entstehen für Portfolios allerdings Währungsrisiken.
Wechselkursschwankungen können Renditen schmälern oder erhöhen; deshalb wurde Währungsabsicherung zu einem entscheidenden Instrument für die Abschwächung dieses Risikos. Durch den Einsatz von Finanzinstrumenten zur Wechselkursabsicherung kann Währungs-Hedging die Auswirkungen negativer Wechselkursschwankungen verringern und die Portfolioperformance besser auf die Basis-Exposure ausrichten.
Marktüberblick ETFs mit Währungs-Hedge
Die Nachfrage nach ETFs mit Währungs-Hedge verweist auf ihre Bedeutung im aktuellen volatilen Marktumfeld. Das Volumen (Assets under Management, AuM) der besicherten Anteilsklassen ist auf dem europäischen ETF-Markt von USD 56,8 Mrd. in 2017 auf USD 283,8 Mrd. in 2025 gestiegen (Abbildung 1). Der grösste Anteil, nämlich 42,2%, entfällt auf Euro-besicherte Anteilsklassen (EUR), gefolgt von britischem Pfund (GBP) mit 23,2%, US-Dollar (USD) mit 12,9% und mexikanischem Peso (MXN) mit 12,2% (Abbildung 2).
Abbildung 1: AuM in währungsabgesicherten Anteilsklassen im europäischen ETF Markt (in Mrd. USD)
Abbildung 2: Prozentsatz der Nettomittelzuflüsse in währungsabgesicherten Anteilsklassen im europäischen ETF Markt nach Währung
Die Anleger entscheiden sich für den Schutz ihrer Portfolios vor Währungsrisiken insbesondere bei Anteilsklassen, für die Stabilität und Vorhersehbarkeit besonders wichtig sind. Abgesicherte Anteilsklassen erfreuen sich insbesondere bei festverzinslichen Werten und Rohstoffen besonderer Beliebtheit: Auf sie entfallen 28% der Nettobewegungen der erstgenannten und 21% der zweitgenannten. In absoluten Zahlen entfielen auf Staatsanleihen, aggregierte Anleihen und Core Equity die höchsten Nettozuflüsse.1
Warum ist Währungsabsicherung wichtig?
Wechselkurse werden durch verschiedene Faktoren beeinflusst, darunter Geldpolitik, wirtschaftliche Bedingungen und geopolitische Ereignisse. Abbildung 3 stellt dar, wie sich der Dollar-Spotpreis (Dollar Kassapreis) und andere führende Währungen rasch und unvorhersehbar verändern können, was zeigt, wie wichtig das Management von Währungsrisiken in internationalen Portfolios ist.
Abbildung 3: USD-Spotpreis und Wechselkurse der letzten 20 Jahre
Zwischen November 2022 und November 2025 wertete der US-Dollar gegenüber dem Euro, dem Britischen Pfund und dem Schweizer Franken ab. Wie in Abbildung 4 dargestellt, senkte diese Währungsabwertung für europäische Anleger mit unbesicherten Anlagen in US-Aktien die Renditen beim Umtausch zurück in ihre Heimatwährungen drastisch. Durch die Anlage in eine währungsbesicherte Version der Exposure in diesem Zeitraum wären die Anlegerrenditen vor einer negativen Abwärtsentwicklung umfassend geschützt worden.
Abbildung 4: MSCI USA Gesamtrendite, % (November 2022 – November 2025)
Es ist zu beachten, dass Währungsabsicherung das Wachstumspotenzial in bestimmten Marktumfeldern auch einschränken kann. Im Zeitraum zwischen Juni 2014 und Dezember 2014 verzeichnete der US-Dollar eine signifikante Aufwertung.
Wie in Abbildung 5 dargestellt, führte diese Stärkung des USD für europäische Anleger bei der Umrechnung in ihre Landeswährungen zu höheren Renditen für US-Aktien. Durch eine währungsbesicherte Exposure blieben die Portfolio-Renditen auf das Basisportfolio ausgerichtet, was allerdings auch bedeutete, dass Anleger zusätzliche Gewinne aus günstigen Währungsentwicklungen verpasst hätten.
Abbildung 5: MSCI USA Gesamtrendite, % (Juni – Dezember 2014)
Durch Währungsbesicherung wird sichergestellt, dass die Renditen von Anlagen denen des Basisportfolios entsprechen. Wie in Abbildung 6 dargestellt, besteht für unbesicherte Indizes die Gefahr von Währungsschwankungen, die einen höheren Tracking-Error gegenüber der Basiswährung verursachen können.
Umgekehrt schwächen besicherte Indizes das Währungsrisiko aktiv ab, was dazu führt, dass die Renditen kohärenter mit dem Basisportfolio sind. Sie weisen einen niedrigeren Tracking Error gegenüber der Basis-Exposure auf, was im Wesentlichen die Kosten für die Aufrechterhaltung der Absicherung zum Ausdruck bringt.
Abbildung 6: 12 Monate rollierender Tracking-Error ggü. MSCI USA in %
Die Währungsabsicherung kann auch eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der Volatilität festverzinslicher Anlagen spielen.2
Wie in Abbildung 7 dargestellt, ist die rollierende Volatilität über 12 Monate von unbesicherten Exposures in Fremdwährungen typischerweise höher als die von besicherten Exposures, die sich tendenziell stärker nach der Basiswährung richten. Grund dafür ist die zusätzliche Volatilität durch die Währungskomponente in einer Anlageklasse, die ansonsten als stabiler gilt. Durch die Eliminierung des Währungseffektes passt die Volatilität durch die Absicherung erneut zur Basis-Exposure.
Abbildung 7: Rollierende Volatilität über 12 Monate in %
Zusammenfassung:
Das Ergebnis der Währungsabsicherung hängt in hohem Umfang vom spezifischen Währungspaar, von der Anlageklasse, dem zeitlichen Rahmen der Investition und letztendlich der Einstellung des Anlegers zu künftigen Währungsbewegungen ab. Anleger sollten sorgfältig überlegen, ob sie wollen, dass die Renditen auf die Basis-Exposure ausgerichtet bleiben, oder ob sie dazu bereit sind, das Risiko potenzieller Verluste einzugehen oder potenzielle Gewinne aus Währungsschwankungen abzuschöpfen.
Wie funktioniert Währungsabsicherung?
Währungsabsicherung in Anlageportfolios verwendet typischerweise Devisenterminkontrakte, also Vereinbarungen über den Umtausch eines bestimmten Betrags in einer Währung in eine andere zu einem im Voraus festgelegten Wechselkurs an einem Datum in der Zukunft. Die Kontrakte werden in regelmässigen Abständen angepasst, um sicherzustellen, dass der Wert der Absicherung weiter zur Basisinvestition passt.
Die Wertentwicklung einer abgesicherten Investition wird durch Absicherungskosten, darunter hauptsächlich Zinsgefälle sowie Handelskosten, Absicherungskoeffizient, Investmentkoeffizient und Verzögerungen bei der Wiederanlage von Erlösen beeinflusst. Währungsbesicherte ETFs automatisieren den Absicherungsprozess für die Anleger und bieten eine transparente und kosteneffiziente Lösung.
Treibende Kraft für die Absicherungskosten oder -gewinne ist das Zinsgefälle („Cost of Carry“ oder Haltekosten), d.h. die Differenz zwischen den Zinsen der beiden Währungen, die Gegenstand der Absicherung sind. Je höher das Zinsgefälle zwischen zwei Währungen, desto höher die Kosten (oder Gewinne) der Absicherung für den Anleger. Die Absicherung von einer Währung mit niedrigerer Rendite zu einer Währung mit höherer Rendite (derzeit JPY zu USD) führt zu einer positiven Carry und höheren Erträgen, während die Absicherung von einer Währung mit höherer Rendite zu einer Währung mit niedrigerer Rendite (derzeit GBP zu CHF) zu einer negativen Carry führt und die Wertentwicklung beeinträchtigt.
Weitere Faktoren sind die Transaktionskosten für Devisenterminkontrakte, wenn die Markt-Spreads sowohl den nahen als auch den entfernten Teil des Devisenterminkontraktes betreffen. Generell gilt: Je illiquider das Währungspaar, desto höher die Absicherungskosten. Während der angestrebte Absicherungskoeffizient bei 100% liegt und regelmässig neu balanciert wird, kann er zwischen den Anpassungen auf Grund von Bewegungen der Basis-Exposure schwanken, was zu Zeiträumen übertriebener oder unzureichender Absicherung und den damit verbundenen Kosten oder Gewinnen führen kann.
Desgleichen liegt der angestrebte Anlagekoeffizient, der den Wert der Basis-Exposure im Vergleich zum Gesamtvermögen, einschliesslich Devisengewinne und -verluste (P&L) misst, bei 100% und wird regelmässig angepasst. Veränderungen der Devisen-P&L können eine vorübergehende Unter- oder Überinvestition mit den entsprechenden positiven oder negativen Folgen verursachen.
Wie sieht der Ansatz von UBS gegenüber ETFs mit Währungs-Hedge aus?
UBS wendet die von den Indexanbietern vorgegebene Währungsabsicherungsmethode an. Dieser Ansatz schafft Transparenz für Anleger und ermöglicht eine klare Performance-Zuweisung. Devisen-Exposures in Index-Nachbildungen werden mit Hilfe von 1-monatigen Terminkontrakten in die gewünschte Referenzwährung abgesichert. Am Ende jedes Monats wird der abgesicherte Betrag ausgehend von der Marktkapitalisierung der Basis-Exposure festgelegt, bewertet einen Tag vor dem letzten Handelstag. Dieser Betrag bleibt während des Monats konstant. Durch die Absicherung einmal im Monat besteht ein Gleichgewicht zwischen den Transaktionskosten und dem Tracking-Error; häufigere Anpassungen erhöhen Fluktuation und Handelskosten, die eventuelle Reduzierungen des Tracking-Error typischerweise überwiegen.
Währungsabsicherung bei UBS erfolgt fast ausschliesslich durch das Rahmenkonzept der Anteilsklassen. In diesem Modell gibt es eine Unterteilung der Besitzverhältnisse in einem einzigen Teilfonds, in dem alle Klassen in das gleiche Basisportfolio investieren. Die Wertentwicklung einer Anteilsklasse ist an die Renditen des Hauptteilfonds gebunden und wird lediglich um klassenspezifische Merkmale wie Gebühren oder Absicherungskosten angepasst.
Im Gegensatz dazu behandelt das Teilfondsmodell jede Anteilsklasse in Landeswährung oder abgesicherter Währung als separaten Teilfonds, wodurch zahlreiche Portfolios entstehen, die alle separat in dieselbe Basis-Exposure investieren.
Das Anteilsklassenmodell bietet Schlüsselvorteile für Anleger gegenüber dem Teilfondsmodell (Abbildung 8).
Alle Anteilsklassen investieren in ein Basisportfolio, wodurch das Neubalancieren effizienter wird als in der Teilfondsstruktur, die Anpassungen zahlreicher identischer Portfolios erforderlich macht. Dadurch können Anleger auch zwischen unbesicherten und besicherten Anteilsklassen oder verschiedenen Währungsabsicherungen zu minimalen Kosten wechseln, mit Abrechnung der Bewegungen und P&L innerhalb des Teilfonds, wodurch die Handelskosten gesenkt werden. Da die Nachbildung ein grösseres Portfolio umfasst als das Teilfondsmodell, ist der Cash-Drag niedriger und das Risiko eines Tracking-Error geringer. Ähnlich wie beim Teilfondsmodell isoliert die Anteilsklassenstruktur die Absicherung in jeder Klasse und verhindert so, dass die Entwicklung einer Anteilsklasse eine andere beeinflusst. Die Absicherungskosten werden direkt der betreffenden abgesicherten Anteilsklasse zugeteilt, so dass eine akkurate Kostenzuteilung gewährleistet ist.
Was spricht für ETFs mit Währungs-Hedging von UBS
UBS verweist auf über zehn Jahre Erfahrung mit währungsbesicherten ETFs und legte seinen ersten Teilfonds 2013 auf, gefolgt vom Anteilsklassenmodell 2014. Das Angebot umfasst mittlerweile 70 Fonds, 185 Anteilsklassen und 344 Notierungen. Mit einem verwalteten Vermögensvolumen von USD 38,3 Mrd. ist UBS der zweitgrösste Anbieter von ETFs mit Währungs-Hedge auf dem europäischen ETF-Markt.3 Die Währungsabsicherung umfasst diverse Vermögensklassen und Währungen, darunter USD, EUR, CHF, GBP, AUD und JPY.
UBS strebt eine wettbewerbsfähige Preisgestaltung durch straffe Geld-Brief-Spannen und niedrige Gesamtkostenquoten (TER) bei ETFs mit Währungs-Hedge in Aktien (Abbildung 9) und Anleihen (Abbildung 10) an.
Abbildung 9: Gebühren für abgesicherte Anteilsklassen - UBS Core ggü. Markt
Die Struktur der Anteilsklasse verbessert die Kosteneffizienz, indem sie nahtlose Wechsel zwischen unbesicherten und besicherten Anteilsklassen oder verschiedene Währungsabsicherungen zu minimalen Kosten ermöglicht. Transparenz ist ein entscheidendes Merkmal mit klarer Offenlegung der Beteiligungen, Absicherungsstrategien und Kosten zu Stützung informierter Entscheidungsfindung.
Fallstudie 1: Internationale Aktienanlagen
In dieser Fallstudie befassen wir uns mit einem Anleger mit Sitz in Grossbritannien, der über den MSCI USA-Index in US-Aktien investiert.
Abbildung 11: Performance des MSCI USA über 12 Monate und GBP/USD4-Wechselkurs
Abbildung 12: Index-Gesamtrendite über 12 Monate
In den letzten 12 Monaten erzielte der unbesicherte MSCI USA-Index (hellgrauer Balken) in Abbildung 12 eine Gesamtrendite von 14,31%, in USD ausgedrückt. Auf Grund der Abwertung des US-Dollar gegenüber dem britischen Pfund (bronzenfarbene gestrichelte Linie in Abbildung 11) erzielten GBP-basierte Anleger im unbesicherten Index (dunkelgrauer Balken) nur eine Rendite von 9,66%. Hätte ein GBP-basierter Anleger die GBP-besicherte Version des MSCI USA-Index gewählt (roter Balken), hätte er eine Gesamtrendite von 14,43% erzielt.
Der Performance-Unterschied von 0,12% zwischen dem MSCI USA-Index in USD und dem ggü. GBP besicherten MSCI USA-Index war der positiven Zins-Carry zu verdanken. In diesem Zeitraum waren die GBP-Zinsen etwas höher als die für USD und durch die Absicherung von USD ggü. GBP wurde eine Performance von rund +0,12% erzielt. Mit anderen Worten: Anleger haben durch die Absicherung einer Währung mit niedrigerer Rendite in einer Währung mit höherer Rendite Geld verdient.
Zusammenfassung:
In diesem Beispiel hätte ein Anleger, der sich für die währungsbesicherte Version des Index entscheidet, eine positive Performance-Auswirkung im Vergleich zum ungesicherten Basisindex erzielt. Wichtig ist, zu verstehen, dass bei der Absicherung in einer höher rentierenden Währung in eine niedrigere rentierende Währung auch das Gegenteil der Fall sein kann, weil dies sich negativ auf die Performance auswirken könnte.
Fallstudie 2: Anlage in internationale Anleihen
Schauen wir uns jetzt ein Beispiel an, das für Euro-basierte Anleger mit Exposure in US-Unternehmensanleihen relevant ist. In den letzten 12 Monaten erzielte der unbesicherte Bloomberg US Liquid Corporate Bond Index eine Rendite von 6,23%, in USD ausgedrückt (hellgrauer Balken) in Abbildung 14.
Doch auf Grund der Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro in diesem Zeitraum (bronzenfarbene gestrichelte Linie in Abbildung 13) hätten EUR-basierte Anleger ohne Absicherung bei der Umrechnung ihrer Anlage zurück in Euro eine negative Rendite von -3,32% verzeichnet (dunkelgrauer Balken). Dies veranschaulicht, wie das Währungsrisiko die Performance einer Vermögensklasse, die generell als stabiler als andere gilt, deutlich schmälern kann.
Abbildung 13: 12-Monats-Performance von BBG US Liquid Corporate und EUR/USD5-Wechselkurs
Abbildung 14: Index-Gesamtrendite über 12 Monate
Durch eine Währungsabsicherung können Anleger ihre Renditen vor ungünstigen Wechselkursänderungen schützen. In diesem Szenario hätte die abgesicherte Exposure für EUR-basierte Anleger zu einer positiven Rendite von 4% (roter Balken) geführt und den Grossteil der negativen Auswirkung der USD-Abwertung effektiv ausgeglichen. Der Unterschied zwischen unbesicherten und besicherten Renditen ist im Wesentlichen auf die Carry-Kosten zurückzuführen, die sich aus der Zinsdifferenz zwischen den beiden Währungen ergeben. Weil die Euro-Zinsen aktuell niedriger sind als die US-Zinsen, führt die Absicherung einer USD-Exposure zurück in EUR zu zusätzlichen Kosten.
Zusammenfassung:
Absicherung kann besonders wichtig sein für Anleger, die die Stabilität erhalten wollen, die generell mit Anleihen verknüpft wird, da ungünstige Währungsentwicklungen ansonsten die Rendite schmälern könnten. Die Absicherungsentscheidung sollte jedoch stets das spezifische beteiligte Währungspaar, die Erwartungen des Anlegers an künftige Währungsbewegungen und das aktuelle Zinsumfeld berücksichtigen.
Schlüsselaspekte und praktische Erwägungen
Das Währungsrisiko ist ein ureigener Aspekt globaler Anlagen. In diesem Artikel haben wir veranschaulicht, dass Währungsabsicherung nicht nur ein technisches Detail ist, sondern ein strategisches Instrument, das die Portfolioergebnisse beeinflussen kann. Sie hilft Anlegern dabei, die Portfolio-Performance auf die Exposure in Basisanlagen auszurichten und bietet Schutz vor negativen Währungsentwicklungen, kann allerdings bei positiven Währungstrends auch die Gewinne schmälern.
Besonders wichtig ist die Absicherung bei Anleihen, wo die von Natur aus niedrigere Volatilität der Anlageklassen den Schutz der Renditen noch wichtiger macht. Die Kosten der Absicherung, die hauptsächlich auf den Zinsdifferenzen zwischen den Währungen basieren, ist einer der Schlüsselfaktoren des Gesamtergebnisses.
Währungsbesicherte ETFs bieten eine transparente und effiziente Lösung für die Verwaltung des Währungsrisikos. Die Struktur der Anteilsklasse verstärkt die operative Effizienz und die Kosteneffizienz und ermöglicht Anlegern die Umstellung von besicherten auf unbesicherte Exposures mit minimalen Reibungen. Beispiele aus der Realität mit Aktien und Anleihen zeigen, wie wichtig die Berücksichtigung von Währungseffekten ist - nicht nur um das Verlustrisiko zu begrenzen, sondern auch um die potenziellen Alternativkosten in verschiedenen Marktumfeldern zu verstehen.
Letztendlich liegt die Entscheidung zur Absicherung beim Anleger, der das jeweilige Währungspaar, die Anlageklasse, den Anlagehorizont und seine eigenen Erwartungen an Währungsbewegungen berücksichtigen muss. Es gibt keine allgemeingültige Antwort; eine Absicherung sollte Teil einer ganzheitlichen Portfoliostrategie sein. Durch robuste Absicherungsansätze können Anleger Volatilität besser managen und ihre langfristigen Anlageziele verfolgen.
Referenzen:
Zusammenfassung der Risiken
Durch Währungsabsicherung kann die Wechselkursvolatilität gesenkt werden, aber es entstehen auch neue Risiken. Absicherungen sind selten perfekt. Daher können „Basisrisiken“ entstehen, wenn sich die Absicherung und die Basis-Exposure nicht parallel entwickeln, und Veränderungen der Zinsdifferenzen („Cost of Carry“) können eine historisch preiswerte Absicherung in eine teure verwandeln.
Die Absicherung umfasst auch Transaktions- und Umschichtungskosten, operative und Adressausfallrisiken (für Derivat-basierte Strategien) und kann zu Alternativkosten führen, wenn die Heimatwährung des Anlegers schwächer wird und unbesicherte Renditen höher gewesen wären. Daher sollte Währungsabsicherung als Portfoliomanagemententscheidung mit Kompromissen gelten, und nicht als kostenlose Risikoreduzierung.
Marketingmitteilung

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