Women's Wealth in Zahlen – Familie Nur jedes 10. Paar entscheidet gemeinsam

Nur 1 von 10 langfristigen Finanzentscheiden in der Ehe wird gemeinsam getroffen. Das ist ein Problem – speziell für die Frau.

Die langfristigen Finanzentscheide dem Partner zu überlassen, birgt für Frauen Risiken.

Viele Ehepartner in der Schweiz befassen sich nicht in gleichem Masse an langfristigen Finanzentscheiden, welche die gemeinsame Zukunft betreffen. Nur bei jedem 10. dieser Finanzentscheide beteiligen sich beide aktiv. Die Investor-Watch-Studie von UBS zeigt, beim Grossteil entscheidet ein Partner allein. Und viel öfter ist dies der Mann. Der Hauptgrund, so sagen 81 Prozent der Studienteilnehmerinnen, die sich nicht involvieren, hängt mit der Annahme zusammen, dass der Mann bei Finanzthemen besser Bescheid weiss.

Warum ist diese Zahl wichtig?

Frauen kümmern sich vor allem um die kurzfristigen Finanzen. Sie befassen sich beispielsweise mit der Bezahlung der Rechnungen oder mit täglichen Ausgaben. Dieser Fokus auf das Kurzfristige birgt Risiken: In Ehen, bei denen sich Frauen nicht an langfristigen Finanzentscheiden beteiligen, fehlt oft die finanzielle Transparenz. Das kann gerade bei einer Scheidung oder einem Todesfall zu Überraschungen führen. Umso wichtiger, sich als Frau das Wissen anzueignen und mitzureden. Zudem: 88 Prozent der befragten Frauen machen sich weniger Sorgen über ihre finanzielle Zukunft, wenn sie an langfristigen Finanzentscheiden beteiligt sind.

Women’s Wealth Academy

Frauen, die sich aktiv an Finanzentscheiden beteiligen, erhöhen ihre Chance auf finanzielle Sicherheit und machen sich weniger Sorgen um ihre Zukunft.