Finanzinformationen

Ausblick

21. Juli 2020

Die Massnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie haben zwar in manchen Ländern erste Erfolge gezeigt, doch gleichzeitig wurde dadurch das Wirtschaftsleben in weiten Teilen erheblich beeinträchtigt, und die Arbeitslosigkeit hat zugenommen. Der Zeitpunkt und der Pfad der Erholung dürften stark variieren, je nach Wirksamkeit der Massnahmen zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19 und der Wirtschaftshilfen in den verschiedenen Ländern, aber auch aufgrund der zunehmenden geopolitischen Spannungen und der politischen Unsicherheiten. Wie die Situation sich entwickeln wird, ist nach wie vor völlig offen. Verlässliche Voraussagen zum Zeitpunkt und Umfang einer möglichen Wirtschaftserholung sind daher weiterhin schwierig.

Angesichts der anhaltenden Ungewissheit im Zusammenhang mit der Pandemie ist davon auszugehen, dass die Wertberichtigungen für Kreditverluste des Konzerns im zweiten Halbjahr 2020 hoch bleiben, aber unter dem Niveau des ersten Halbjahres liegen werden. Der Grossteil unserer Kreditengagements konzentriert sich auf unsere Kunden von Global Wealth Management und die Schweiz und weist eine hohe Qualität auf. Das effiziente Krisenmanagement der Schweiz wird dazu beitragen, diesen wirtschaftlichen Schock aufzufangen. Die zu Quartalsbeginn höheren Marktniveaus werden dem Ertrag aus wiederkehrenden Gebühren zugutekommen. Unsere laufenden Massnahmen zur Verbesserung unseres Nettozinsertrags, einschliesslich einer Ausweitung des Kreditgeschäfts, sollten die im Zuge der aktuellen Situation gestiegenen Liquiditätskosten und den nachteiligen Einfluss der US-Dollar-Zinsen teilweise wettmachen. Die Pandemie dürfte sich, zusammen mit saisonalen Faktoren, in absehbarer Zukunft auf die Kundenaktivitäten auswirken.

Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeitenden und Kunden sowie die Volkswirtschaften, in denen wir tätig sind, zu unterstützen, während wir unsere strategischen Pläne umsetzen und die Risiken im gesamten Unternehmen weiterhin diszipliniert bewirtschaften.