Finanzberichterstattung

Ausblick

21. Januar 2020

Die Stimulierungsmassnahmen sowie die expansive Geldpolitik der Zentralbanken, die im vierten Quartal 2019 zu einer starken Performance der Finanzmärkte beitrugen, dürften andauern. Das vorteilhafte Kreditumfeld und eine teilweise Beilegung der Handelsstreitigkeiten werden die Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums voraussichtlich abmildern.

Während die makroökonomische und geopolitische Situation unsicher bleibt, rechnen wir im ersten Quartal mit wieder etwas stärkeren saisonalen Effekten, was den Gewinn stützen dürfte. Die erhöhte Kundenaktivität dürfte zu einem Anstieg der transaktionsbasierten Erträge führen. Steigende Vermögenspreise sollten sich in unserem Vermögensverwaltungsgeschäft positiv auf den Ertrag aus wiederkehrenden Gebühren auswirken. Die ohnehin tiefen, teils hartnäckig negativen Zinsen sowie die Erwartung anhaltender geldpolitischer Lockerungen werden den Nettozinsertrag weiter belasten.

Bei der Umsetzung unserer Strategie streben wir ein ausgewogenes Verhältnis von Wachstumsinvestitionen in unseren Geschäftsbereichen und Regionen einerseits und Effizienzmassnahmen andererseits an. Zugleich achten wir weiter darauf, unsere Finanzziele zu erreichen, indem wir dank noch engerer bereichsübergreifender Zusammenarbeit zusätzlichen Mehrwert generieren, um für unsere Kunden und Aktionäre nachhaltigen, langfristigen Wert zu schaffen.