Quartalsansichten zur Konjunktur
Anleihen: Die Normalität hält an
Einblicke in die Marktdynamik und die Anlagethemen im Q4
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Quartalsansichten zur Konjunktur
Einblicke in die Marktdynamik und die Anlagethemen im Q4

Wichtigste Punkte
In den vergangenen drei Jahren war der Satz «higher for longer» an den Märkten in aller Munde. Dies impliziert, dass sich die Anleihenrenditen derzeit auf einem ungewöhnlich hohen Niveau befinden. Wir sind der Ansicht, dass dabei ein wichtigerer Punkt übersehen wird. Das Jahrzehnt nach der globalen Finanzkrise war ein wahrhaft ungewöhnlicher Zeitraum: verhaltenes Wachstum, Schuldenabbau im Privatsektor, quantitative Lockerung, Nullzinsen und anhaltenden Inflationsdefiziten führten dazu, dass sowohl die Leitzinsen als auch die Anleihenrenditen aussergewöhnlich niedrige Niveaus erreichten. Die heutigen Renditen erscheinen nur deshalb ungewöhnlich, weil sich die Anleger an eine anormale Vergleichsbasis gewöhnt haben.
Desgleichen gilt für einige weitere Zusammenhänge, die Anleger mittlerweile als normal ansehen. Die Inflation hat sich als hartnäckiger erwiesen, die Korrelationen zwischen Aktien und Anleihen sind mittlerweile positiver und die Wirtschaft blieb robust, trotz der Kreditkosten, die zahlreiche Anleger als womöglich restriktiv ansahen. Das Umfeld nach der globalen Finanzkrise war von schwachem Wachstum, Schuldenabbau und anhaltender Disinflation geprägt, während sich das heutige Umfeld durch stärkeres nominales Wachstum, gesündere Bilanzen und eine höhere Investitionsnachfrage auszeichnet. Dies erklärt, warum die Renditen wieder auf ein historisch betrachtet normaleres Niveau zurückgekehrt sind. Diese breitere Normalisierung hat zur Folge, dass sich das aktuelle Umfeld zunehmend von dem nach der globalen Finanzkrise unterscheidet und in gewisser Hinsicht früheren Konjunkturzyklen ähnelt.
Starkes nominales Wachstum ist der Schlüssel
Die wichtigste makroökonomische Entwicklung in diesem Jahr war nicht der Anstieg der Anleiherenditen, sondern das resiliente Wachstum.
Nach dem Ausbruch des Konflikts im Iran erwarteten zahlreiche Anleger einen Ölschock, der mit einem gleichzeitigen Anstieg der Inflation und einer Abschwächung des Wachstums einhergehen würde. Die Inflation stieg in der Tat an, das Wachstum gab jedoch nicht wie erwartet nach.
Stattdessen nahm die Wirtschaftstätigkeit zu. Der Konsum war robust, die KI-Investitionen erfuhren einen Aufschwung, die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe verbesserte sich und die Gewinnerwartungen stiegen an. Die Fed in Atlanta erwartet aktuell ein BIP-Wachstum im dritten Quartal von 5%. Aus dieser Sicht ist das gleichzeitige Auftreten höherer Aktienmärkte und höherer Anleiherenditen weitaus weniger überraschend. Beide sind eine Reaktion auf eine schneller als erwartet wachsende Wirtschaft mit einer nach wie vor über dem Ziel liegenden Inflation. Kurz gesagt: Viele Anleger rechneten mit einer Stagflation, stattdessen kam es zu einer Reflation.


Ein wesentlicher Grund für das anhaltend resiliente Wachstum ist die zu Beginn dieses Zeitraums ungewöhnlich starke finanzielle Lage der privaten Haushalte und Unternehmen. Der Zeitraum nach der globalen Finanzkrise war nicht nur von ungewöhnlich niedrigen Zinsen, sondern auch von einem langwierigen Schuldenabbau im Privatsektor geprägt. Die privaten Haushalte haben ihre Bilanzen bereinigt, die Unternehmen haben ihre Schulden abgebaut und das Kreditwachstum blieb verhalten. Obwohl dieser Prozess das Wachstum während eines Grossteils der 2010er-Jahre dämpfte, trat der private Sektor mit einer ungewöhnlich hohen Widerstandsfähigkeit in das aktuelle Jahrzehnt ein.
Diese Resilienz kann eine Erklärung dafür bieten, warum die Märkte das Wachstum wiederholt unterschätzt haben. Die Wirtschaft hat die heftigste globale Straffung in Jahrzehnten absorbiert. Sie absorbierte die Energieschocks in Verbindung mit dem Russland-Ukraine-Konflikt sowie dem Konflikt im Iran. Sie absorbierte die steigenden Zölle und die zunehmenden Handelseinschränkungen. Der erwartete anhaltende Rückgang der Ausgaben erwies sich jedes Mal als zu pessimistisch. Die Verbraucher tätigte weiterhin Ausgaben, die Unternehmen investierten weiter und das Wachstum gab durchgehend weniger stark nach als erwartet. Ein wesentlicher Grund dafür sind die starken Bilanzen im Privatsektor.

Nicht nur eine Frage der Fiskalpolitik
Fiskalpolitische Bedenken sind mittlerweile eine häufig genannte Erklärung für den Anstieg der Anleihenrenditen in diesem Jahr. Diese Erklärung gibt jedoch kaum Aufschluss darüber, warum die Renditen in den meisten Industrieländern gestiegen sind, in vielen Fällen sogar stärker als in den USA.
Die Anleihenanleger bewerten nicht nur die fiskalpolitische Entwicklung neu, sondern auch die Aussichten für Wachstum, Inflation und Leitzinsen. Denn der Grossteil des Anstiegs der langfristigen Renditen in den verschiedenen Regionen lässt sich durch höhere Leitzinserwartungen erklären, was darauf hindeutet, dass Wachstum und Inflation weiterhin die wichtigeren Themen bleiben. Fiskalpolitische Bedenken mögen zwar am Rande dazu beitragen, doch die umfassendere Botschaft der Anleihemärkte lautet, dass die Volkswirtschaften weiterhin in der Lage sind, höhere Zinsen zu verkraften. Die Märkte sind zunehmend gezwungen, ein Umfeld mit resilientem Wachstum und höheren Leitzinsen als zuvor erwartet einzupreisen.

Hohe Inflation, hohe Korrelation
Die Normalisierung geht über die Zinsen hinaus.
Viele Anleger zeigten sich überrascht über die Rückkehr der positiven Korrelation zwischen Aktien und Anleihen. In der Vergangenheit waren derartige positive Korrelationen allerdings üblich. Vor dem Ende der 1990er Jahre schwankte die Inflation stärker und Inflationsüberraschungen zogen Aktien und Anleihen oftmals in dieselbe Richtung. In den darauffolgenden zwei Jahrzehnten wurden die Anleger mit einer stark negativen Korrelation zwischen Aktien und Anleihen vertraut, während die Inflation fest um die 2%-Marke verankert blieb.
Das aktuelle Umfeld sieht jedoch anders aus. Die Inflation weist zwar nicht mehr dieselben Extremwerte wie 2022 auf, ist aber zugleich auch nicht dauerhaft auf ihr Zielniveau zurückgekehrt. Unserem Research zufolge wurde die Korrelation zwischen Aktien und Anleihen in der Vergangenheit positiv, sobald die Inflation über etwa 3% stieg. Ob die Korrelation zwischen Aktien und Anleihen wieder negativ oder zumindest nahe null wird, hängt von der Fähigkeit der Zentralbanken ab, die Inflation wieder in die Nähe ihres 2%-Ziels zu bringen.
Unserer Einschätzung nach dürften sie dies schaffen und die jüngste geldpolitische Straffung zeigt ein entsprechendes Engagement. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Anleihen keine Diversifikationsvorteile mehr bieten. Es gilt vor allem zwischen Inflations- und Wachstumsschocks zu unterscheiden. Anleihen werden in Phasen von Inflationsüberraschungen weiterhin unter Druck stehen, dürften jedoch ihre traditionelle Rolle weiterhin erfüllen, wenn sich die Wachstumserwartungen verschlechtern. Sollten die Märkte gezwungen sein, die Aussichten für KI-Investitionen, den Konsum oder die allgemeine Konjunktur neu zu bewerten, würde dies wahrscheinlich mit niedrigeren Renditen einhergehen.

Auswirkungen auf die Vermögensallokation
Für Anleger bedeutet dies nicht, Anleihen aufzugeben, sondern präziser zu bestimmen, gegen welche Risiken sie sich damit absichern wollen.
Sollte das Wachstum enttäuschen, dürfte die Duration Schutz bieten. Das höhere Ausgangsrenditeniveau bietet einen deutlich besseren Puffer, als ihn Anleger in der Zeit nach der globalen Finanzkrise hatten. Wir bevorzugen daher, bei Kursrückgängen die Duration zu erhöhen – insbesondere in Märkten, in denen die Wachstumsrisiken grösser sind und bereits eine erhebliche geldpolitische Straffung eingepreist ist.
Sollte sich die Inflation als hartnäckiger erweisen als erwartet, gewinnen andere Diversifikationsinstrumente zunehmend an Bedeutung. Rohstoffe und Gold haben sich in der Vergangenheit bei Inflationsüberraschungen gut entwickelt, und wir sind der Ansicht, dass sie in diversifizierten Portfolios eine stärkere strukturelle Rolle spielen sollten.
Daher bevorzugen wir weiterhin Aktien gegenüber Anleihen, sehen jedoch in Staatsanleihen mehr Potenzial als zu jedem anderen Zeitpunkt während eines Grossteils des vergangenen Jahrzehnts. Eine Welt, die von anhaltenderer Inflation und häufigeren Angebotsschocks geprägt ist, spricht zudem für eine grössere Bedeutung der taktischen Vermögensallokation, da die Märkte abwechselnd von Wachstums- und Inflationssorgen geprägt werden.
Das vorherrschende Narrativ mag lauten, dass die Anleiherenditen „higher for longer“ bleiben werden. Wir würden es anders formulieren. Was Anleger derzeit erleben, ist nicht einfach nur eine Welt mit höheren Zinsen, sondern eine Rückkehr zu einem historisch betrachtet normaleren makroökonomischen Umfeld. Das Wachstum war stärker, die Inflation hartnäckiger und die Bilanzen des privaten Sektors solider als von vielen erwartet. Betrachtet man die Entwicklung aus dieser Perspektive, sind höhere Renditen, positivere Korrelationen zwischen Aktien und Anleihen sowie widerstandsfähige Risikoanlagen keine voneinander unabhängigen Rätsel. Sie sind allesamt Ausdruck derselben Realität: Die Zeit nach der globalen Finanzkrise war die Ausnahme und nicht die Regel.
Einschätzungen der Anlageklassen
Das folgende Diagramm zeigt die Einschätzungen unseres Asset Allocation Teams zur allgemeinen Attraktivität der Anlageklasse globalen Aktien, Staatsanleihen und Unternehmensanleihen per 23. September 2026. Die weiteren Bewertungen beziehen sich auf die relative Attraktivität bestimmter Regionen innerhalb der Anlageklassen Aktien, Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Währungen. Da die Tabelle der Einschätzungen der Anlageklassen nicht alle Anlageklassen umfasst, kann das Netto-Gesamtsignal leicht negativ oder positiv ausfallen.
| Anlageklasse | Relative Gewichtung | Standpunkt von UBS Asset Management |
|---|---|---|
Globale Aktien | Übergewichtung | Wir bleiben in globalen Aktien übergewichtet, gestützt durch starke Gewinne und ein weiterhin robustes nominales BIP-Wachstum. Wir bevorzugen die Schwellenländer und Japan ggü. Europa und der Schweiz. |
USA | Neutral | Die Gewinne in den USA dürften nach wie vor stark bleiben, da der fundamentale Hintergrund angesichts des hohen nominalen BIP robust ist. Das Gewinnwachstum hat sich verbreitet, wenngleich der Technologiesektor nach wie vor in Führung liegt. |
Europa | Untergewichtung | Wir sind in europäischen Aktien untergewichtet, da das Gewinnwachstum schwächer als in anderen Regionen ausfällt und die hohen Erdgaspreise Grund zur Sorge bieten. Wir bevorzugen nach wie vor europäische Banken, die von starken Gewinnen und hohen Zinsen profitieren dürften. |
Japan | Übergewichtung | Japanische Aktien schneiden bei den Gewinnrevisionen gut ab, was auf umfassendere wirtschaftliche Überraschungen und sich verbessernde Konjunkturdaten zurückzuführen ist. Der TOPIX Index bietet ein Exposure zu breiter aufgestellten Zyklikern über KI hinaus und ermöglicht somit eine Diversifikation gegenüber den USA und den Schwellenländern. |
Schwellenländer | Übergewichtung | Wir sind in Aktien von Schwellenländern übergewichtet, da in den meisten Regionen hohe Gewinne erwirtschaftet werden. Der MSCI‑EM‑Index ist stark auf nordasiatische Technologieriesen ausgerichtet, die vom anhaltenden KI‑Investitionszyklus profitieren. |
Globale Staatsanleihen | Übergewichtung | Wir bevorzugen, die globale Duration bei Rückgängen zu kaufen. Wir bevorzugen die Duration in Grossbritannien und Australien, wo ein schwächerer Arbeits- bzw. Wohnimmobilienmarkt auf ein anfälliges Wachstum hindeutet. |
US-Treasuries | Neutral | Der Zinsmarkt preist derzeit einen gesamten Straffungszyklus von knapp 5 Zinserhöhungen ein, der sich möglicherweise nicht realisieren wird, wenn die Inflation weiter zurückgeht. Angesichts der insgesamt robusten US-Wirtschaft bevorzugen wir dennoch, die Duration in Grossbritannien und Australien zu erhöhen, wo die wirtschaftliche Aktivität weniger dynamisch ist. |
Bundesanleihen | Neutral | Der Markt preist eine deutliche geldpolitische Straffung durch die EZB ein, da die Inflation weiterhin geringfügig über dem Zielwert liegt und sich das Wirtschaftswachstum trotz des jüngsten Anstiegs der Energieinflation wieder zu erholen beginnt. Die angespannten Arbeitsmärkte halten das Lohnwachstum auf einem erhöhten Niveau. |
Gilts | Übergewichtung | Wir bleiben in britischen Staatspapieren übergewichtet, da wir die Bewertungen als attraktiv betrachten. Für die BoE wird eine restriktive Geldpolitik eingepreist, was das Wachstum bremsen und die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen nach oben begrenzen dürfte. |
JGBs | Neutral | Wir sind in japanischen Staatsanleihen neutral gewichtet. Obwohl die BoJ die Leitzinsen voraussichtlich weiter anheben wird, hat der Markt eine weitere Normalisierung des Zinsniveaus bereits eingepreist. Gleichzeitig sind die Kosten für Short-Positionen in JGBs aufgrund der steilen Zinsstrukturkurve hoch. |
Schweizer Bundesanleihen | Neutral | Wir sind bei Schweizer Bundesanleihen neutral ausgerichtet. Während die Binnenwirtschaft weiterhin trübe ist, sind die Bewertungen relativ betrachtet teuer. |
Globale Unternehmensanleihen | Neutral | Der Kreditmarkt wird weiterhin durch solide Gewinne, Rating-Hochstufungen, eine sich verbessernde Stimmung in Bezug auf die Kreditvergabe und starke ETF-Mittelzuflüsse gestützt. Die bereits hohen Bewertungen begrenzen jedoch das weitere Aufwärtspotenzial, während das zunehmende Emissionsvolumen – insbesondere das Angebot an KI-bezogenen IG-Anleihen – die Spreads auf Ebene einzelner Teilsektoren beeinflussen könnte. |
Investment-Grade-Anleihen | Neutral | Die Fundamentaldaten und technischen Faktoren im IG-Segment bleiben robust. Das hohe Anleiheangebot von Hyperscalern dürfte jedoch verhindern, dass sich die Spreads weiter verengen. |
Hochzinsanleihen | Neutral | Wir erwarten, dass die Spreads eng bleiben und die Volatilität niedrig bleibt – im Einklang mit der typischen Entwicklung in der Mitte des Konjunkturzyklus. Zwar könnten die Ausfallquoten moderat steigen, insgesamt erscheinen die Fundamentaldaten jedoch gesund. Gleichzeitig sorgen attraktive Gesamtrenditen weiterhin für Mittelzuflüsse. |
Schwellenländeranleihen in Hartwährungen | Neutral | Wir beurteilen Schwellenländeranleihen in harten Währungen neutral, sind jedoch bei Anleihen in lokalen Währungen übergewichtet, wo das selektive Carry nach wie vor attraktiv ist. Wir beobachten weiter die Reaktionsfunktion der Zentralbanken in den Schwellenländern, die mit den Inflationsauswirkungen des Iran-Konflikts umgehen müssen. |
Währungen | N/A1 | N/A1 |
USD | Neutral | Beim USD sind wir neutral aufgestellt, da die robuste US-Wirtschaft zunehmend durch wirtschaftliche Erholungen in anderen Teilen der Welt – insbesondere in Japan, Europa und Ostasien – ergänzt wird. Unser positiver Ausblick für das globale Wachstum und die Aktienmärkte übt Abwärtsdruck auf die Währung aus. |
EUR | Neutral | Beim EUR sind wir derzeit ebenfalls neutral aufgestellt, da die jüngsten Anzeichen einer Konjunkturerholung in der Region durch den erneuten Anstieg der Energiepreise gefährdet werden. |
JPY | Neutral | Sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Regierung scheinen daran interessiert zu sein, ihre jeweilige Währung zu stützen, während die BoJ ihre Geldpolitik weiter strafft. Eine nachhaltige Trendwende beim JPY wird jedoch voraussetzen, dass inländische Anleger mehr Kapital im eigenen Land investieren. |
CHF | Untergewichtung | Die niedrigen Renditen und die hohe Bewertung machen den CHF zu einer attraktiven Finanzierungswährung, insbesondere da die SNB bestrebt ist, eine ungeordnete Aufwertung zu verhindern. |
Schwellenländerwährungen | Übergewichtung | Wir bevorzugen Schwellenländerwährungen mit hohen Carry-Erträgen, darunter den ZAR. Diese bieten hohe Realzinsen vor dem Hintergrund eines weltweit günstigen Umfelds mit starkem Wachstum im verarbeitenden Gewerbe, positiver Risikostimmung und steigenden Rohstoffpreisen. |
Rohstoffe | Neutral | Bei Gold sind wir übergewichtet, da die Zentralbanken – allen voran China – wieder zu starken Käufern geworden sind. Gleichzeitig hat Gold den Gegenwind durch höhere Realrenditen bislang insgesamt gut standgehalten. Wir erwarten für Brent-Rohöl eine Preisspanne von 80 bis 120 US-Dollar, solange der Konflikt zwischen den USA und dem Iran anhält. |
Code : C-09/2026 M-007084 M-007100
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