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Die Studie «Nachhaltige Energie für die Schweiz» des Chief Investment Office von UBS Global Wealth Management belegt: Die Schweiz ist relativ sauber; sie verursacht nur gerade 0,1 Prozent des weltweiten CO2-Ausstosses.

Das liegt vor allem daran, dass bereits heute rund 60 Prozent des Schweizer Stroms emissionsarm und nachhaltig produziert werden. Mit dem Ausstieg aus der CO2-neutralen Kernenergie fällt davon aber über ein Drittel weg und muss ersetzt werden durch andere, ebenfalls emissionsarme Technologien. Fragt sich nur, durch welche…

Die Studie nennt aber auch zwei Bereiche mit grossem Einsparpotenzial: die Heizungen von Gebäuden und der motorisierte Verkehr. In den 1990er-Jahren wurden noch 6 von 10 Gebäuden in der Schweiz mit Öl beheizt, heute sind es noch knapp 4 von 10. Doch auch das sind noch zu viele, um die Klimaziele zu erreichen. Über 35 Prozent des gesamtschweizerischen Energieverbrauchs entfallen auf Dieselöl, Benzin und Flugtreibstoffe. Die Autoren der Studie rechnen mit einem deutlichen Wachstum bei elektrisch angetriebenen Autos und Lastwagen – und deshalb mit einem sinkenden Verbrauch fossiler Brennstoffe.

Der Wirtschafts-, Forschungs- und Innovationsstandort Schweiz könne von den Klima- und Nachhaltigkeitszielen nur profitieren, so das Fazit der Studie: Die traditionell innovativen Schweizer Unternehmen können sich jetzt einen Technologievorsprung erarbeiten, den sie dann später weltweit ausspielen können – vorausgesetzt, die Schweizer Wirtschaft entwickelt ab sofort innovative Lösungen für eine nachhaltige Energiegewinnung.

Nachhaltige Energie für die Schweiz

Wo gibt es die grössten Einsparpotenziale beim Verbrauch fossiler Brennstoffe? Wie lassen sich Hausbesitzer dazu motivieren, von Erdöl auf Wärmepumpen umzustellen? Was kann und was sollte der Staat tun, um Elektroautos zum Durchbruch zu verhelfen? Wodurch zeichnet sich eine nachhaltige Schweizer Wirtschaft aus? Mehr zum Thema in der Studie «Nachhaltige Energie für die Schweiz».

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