Das wird benötigt

  • Papier, z.B. von einer alten Broschüre, Zeitschrift oder Druckerpapier
  • Lineal
  • Zwei Farb- oder Filzstifte
  • Schere
  • Büroklammer
  • optional: Ahornfrüchte

So wird’s gemacht

1. Zeichne auf einem Blatt Papier mit Stift und Lineal die Vorlage auf dem Foto ab. Die Zahlen zeigen dir in Zentimetern, wie lang die Seiten sein müssen.

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2. Schneide das Papier entlang aller grünen Markierungen zu.

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3. Falte das Papier nun den roten Linien entlang. Klappe zuerst die zwei Streifen am unteren Teil nach innen, sodass ein schmaler Streifen entsteht.

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4. Knicke nun die beiden Streifen am oberen Teil entlang der roten Linien in entgegengesetzter Richtung.

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5. Befestige eine Büroklammer am unteren Ende des schmalen Streifens. Nun ist dein Helikopter fertig.

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6. Steig auf einen kleinen Hocker oder auf dein Bett, streck deinen Arm weit nach oben und lass den Helikopter mit dem schmalen Streifen und der Büroklammer voraus fallen. Was beobachtest du? Was passiert, wenn du den Helikopter kopfüber fallen lässt? Was, wenn du einen Flügel abschneidest?

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7. Was du weiter ausprobieren kannst: Bastle mehrere Helikopter aus unterschiedlichem Papier und in verschiedenen Grössen. Lass auch diese Helikopter fliegen und beobachte, welcher am besten fliegt.

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Scharf beobachtet

Zu Beginn stürzt der Helikopter Richtung Boden. Doch plötzlich beginnt er sich um sich selbst zu drehen und rotiert langsam zu Boden. Ähnlich kreist auch die Ahornfrucht beim Fallen um sich selbst. Falls du eine hast, kannst du es ausprobieren.

Was steckt dahinter?

Ein richtiger Helikopter (oder Hubschrauber) fliegt, weil er einen Motor besitzt, der seinen Rotor dreht. Aufgrund der Form und Bewegung der Rotorblätter ist der Luftdruck oberhalb der Rotorblätter geringer als darunter. Dreht sich also der Rotor des Helikopters, entsteht Auftrieb, der den Helikopter fliegen lässt.

Dein Helikopter hat keinen Motor, um den «Papierrotor» zu drehen, und funktioniert in umgekehrter Richtung. Er wird von der Schwerkraft angezogen und fällt. Dabei drückt die Luft gegen die Rotorblätter. Da die Rotorblätter gegeneinander versetzt sind, bewirkt dies, dass sich dein Helikopter um seine Längsachse dreht. Man könnte eigentlich statt von einem Hubschrauber von einem «Sinkschrauber» sprechen.

Der «Flug» der Ahornfrucht* vom Baum funktioniert ähnlich: Zuerst fällt sie mit dem Kern voraus nach unten. Doch plötzlich legt sie sich in der Luft flach und dreht sich um die eigene Achse. Was das dem Ahorn nützt? Weil die Ahornfrucht solch eine ausgeklügelte Form hat, bleibt sie länger in der Luft und fällt langsamer zu Boden. So ist die Chance, dass sie vom Wind weitergetragen wird, grösser. Je mehr verschiedene Standorte mit Samen versorgt werden, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass einige der Samen keimen und neue Bäume daraus wachsen.