Hier können sich die Kinder austoben und ihrer Fantasie freien Lauf lassen – und natürlich den Topsy-Hüpfball einem echten Härtetest unterziehen.

Längmuur, Bern

Der Langmauerweg ist schon eher ein Erlebnispark als ein Spielplatz – hier gibt es nicht nur alles, was man auf einem Spielplatz erwartet, sondern noch viel mehr. Trottinette, Velos und Seifenkisten, mit denen man über die Hügellandschaft brausen kann, ein Schiff, ein Flugzeug. Und das Highlight: eine Achterbahn, die allerdings die elterliche Muskelkraft beansprucht.

Bächlihof, Jona

Gumpiburgen finden alle Kinder toll, aber den Eltern graust es oft vor so viel Plastik und Knallfarben. Zur Rettung eilt ... ein Bauernhof. Auf dem Bächlihof gibt es nicht nur einen Naturspielplatz und freche Geissli, mit denen die Kids herumtollen können, sondern eben auch eine grossartige Strohhüpfburg. Wenn es die Saison erlaubt, kann man sich den Zvieri selber pflücken oder ernten – oder einfach im Hofladen kaufen.

Kapitän Zinsli, Sarnen

Ob eine Kletterpartie auf dem Piratenschiff, Turmbau mit dem Sandaufzug, Höhlenforschen, wildes Planschen, Bäche stauen oder einfach nur «rumdreckeln»: Auf dem Kapitän-Zinsli-Spielplatz direkt am See kommen kleine Seemänner und -frauen voll auf ihre Kosten.

Gemeinschaftszentrum (GZ) Wipkingen, Zürich

Kinder aller Altersklassen hangeln durch die riesige Seilspielplatzkonstruktion. Die ganz Kleinen planschen im Wasserspielbecken, die Eltern gönnen sich einen Kaffee und schauen auf den Fluss, und irgendwann stehen alle an den Gittern des Kinderbauernhofs, entdecken die Minischweine und rufen jöööö!

Holzwurm, Uster

Der Holzwurm baut auf den vier Elementen auf: Erde, Feuer, Wasser, Luft – damit sollen die Kinder experimentieren. Für die Erde steht hier vor allem das Holz: Ob Hütten bauen oder einfach ziellos sägen, nageln, bohren – hier ist alles möglich. Immer am Mittwoch können Kinder ab der vierten Klasse hier schweissen lernen. Ins Wasser des grossen Pools führt eine Rutsche und durch die Luft sausen können die Kinder an der Seilbahn.

Kannenfeldpark, Basel

Auf der grössten Grünfläche der Stadt findet sich auch der tollste Spielplatz. Es wird thematisch gruppiert gespielt auf den verschiedenen Inseln: Einmal geht es ums Rutschen, einmal ums Schaukeln und dann ist da noch ein riesiges Planschbecken, das, wenn kein Wasser drin ist, gern als Skatepark genutzt wird. Zudem gibt es mehr als genug Platz für Frisbee, Fussball und Co.

Heimwehfluh, Interlaken

Genau genommen ist es ja nur der Spielplatz eines Restaurants, aber was für einer! Mit Riesenhamsterlaufrad, Slackline, Autoscooter und Piratenbahn befinden wir uns hier schon in der Königsdisziplin in Sachen Outdoorspielplatz. Wenn man dann noch in Betracht zieht, dass es nebenan eine riesige Rodelbahn gibt und auf 100 Quadratmetern eine Modelleisenbahn ihre Runden zieht, dann weiss man: Hier ist wirklich für jeden etwas dabei.

Cioss Prato, Bedretto

Der ideale Zwischenhalt auf einer Reise über den Nufenenpass – oder ein kleiner Ausflug von Airolo aus – ist der Spielplatz in Bedretto. Hier gibt es ein Harry-Potter-Schloss zum Klettern, mehrere lange Röhrenrutschen, ein grosses Kletternetz und eine Wasserbahn, auf der Kügelchen schwimmen gelassen werden. Ein trockenes Zweitoutfit zur Hand zu haben, ist also von Vorteil.

Lausanne, La Cigale

Auf den ersten Blick sieht der Spielplatz mit in den Boden eingelassenem Trampolin und Kletterparcours aus wie ein ganz normaler Kindertraum. Bei genauerem Hinschauen erkennt man, dass hier behindertengerecht geplant wurde: Auf das Karussell kann auch ein Rollstuhl fahren, die Wasserbahn ist auf Rollstuhlhöhe, und auf den Klanghölzern können die Kleinsten, die Grössten und die Sitzenden spielen.

Ampächli, Elm

Hier wurde mit der grossen Kelle angerichtet: Mit der Riesenschaukel schwingen die Kinder Richtung Alpen, die Rutschbahn erreicht man durch ein Baumhaus und es lockt nicht nur eins, sondern gleich drei grosse Trampoline. Klein sind hier nur die anhänglichen Zwerggeissli.