Neue UBS-Geschichtsausstellung zeigt 80 Jahre technologische Innovation im Bankwesen – von Lochkarten bis KI

Zurich26. Aug. 2026, 09:00 MESZMedia Releases Switzerland

Die zweite UBS-Geschichtsausstellung beleuchtet die technologische Entwicklung im Bankwesen ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute und ordnet diese in den Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft ein. Sie zeigt die Entwicklung von der Automatisierung der Datenverarbeitung über elektronische Zahlungssysteme bis hin zum heutigen digitalen Banking mit dem zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz. Die Ausstellung ist ab dem 26. August 2026 im UBS-Hauptsitz an der Bahnhofstrasse 45 in Zürich öffentlich zugänglich. 

Zürich, 26. August 2026 – UBS eröffnet die zweite Ausgabe ihrer Ausstellungsreihe «Schlüsselmomente». Diese richtet den Fokus auf rund 80 Jahre technologischen Wandel und zeigt die Rolle der Technologie im Bankwesen und deren Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft auf.

Sergio P. Ermotti, UBS Group CEO: «Technologischer Fortschritt und Innovation verändern das Bankgeschäft seit dessen Entstehung. Diese Ausstellung macht sichtbar, wie neue Technologien die Entwicklung des Finanzsystems geprägt haben und wie Banken sie zum Nutzen ihrer Kundinnen und Kunden eingesetzt haben. Die Ausstellung zeigt auch, dass technologische Innovation heute längst nicht mehr nur eine Frage von Wachstum und Effizienz ist. Vielmehr ist sie zunehmend ein entscheidender Faktor dafür, ob Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleiben können.»

Interaktive Reise durch technologische Entwicklung

Neun Schlüsselmomente verdeutlichen, wie technologische Innovationen das Bankgeschäft sowie Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig prägten. Zugleich veranschaulichen sie, wie aufeinander aufbauende Innovationen und das Zusammenspiel verschiedener Akteure den Weg zum heutigen mit künstlicher Intelligenz gestützten Banking geebnet haben.

Mit Kurzfilmen, interaktiven Elementen und originalen Exponaten lädt die Ausstellung ein, zentrale Innovationsschritte im Banking nachzuvollziehen – von den ersten Automatisierungslösungen mit Lochkarten und Grossrechnern über PCs und das Internet bis hin zu künstlicher Intelligenz und datenbasierten Finanzanwendungen.

Mit Technologie das Banking der Zukunft gestalten

UBS investiert kontinuierlich in Technologie und künstliche Intelligenz (KI), um den Kundenservice zu verbessern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Derzeit treibt die Bank neun KI-Initiativen im Unternehmen voran und entwickelt laufend neue Anwendungsfälle. Aktuell sind 560 KI-Anwendungen produktiv im Einsatz, mehr als 900 weitere befinden sich in der Entwicklung. Um die KI-Nutzung zu stärken, stellt UBS ihren Mitarbeitenden KI-Tools bereit, bietet gezielte Schulungen an und schafft Möglichkeiten, praktische KI-Fähigkeiten aufzubauen sowie eigene KI-Agenten zu entwickeln. Durch Partnerschaften mit Technologieunternehmen, Fintechs und akademischen Institutionen, darunter das Dalle Molle Institute for Artificial Intelligence (IDSIA) sowie das Oxford-UBS Centre for Applied Artificial Intelligence, beschleunigt UBS die Entwicklung neuer KI-Anwendungen und setzt sich gleichzeitig für einen verantwortungsvollen Einsatz von KI ein.

Auch im Bereich digitaler Vermögenswerte und der Tokenisierung sieht UBS grosses Potenzial. Seit 2019 entwickelt die Bank Lösungen zur Tokenisierung von Finanzinstrumenten und hat tokenisierte strukturierte Produkte, Fonds sowie weltweit neuartige Blockchain-basierte Transaktionen lanciert. Aufbauend auf diesen Entwicklungen führte UBS 2023 den Service UBS Tokenize ein und brachte 2024 den tokenisierten Geldmarktfonds uMINT auf den Markt. Dadurch erschliesst UBS neue Möglichkeiten für digitale Vermögenswerte und stärkt ihre Rolle als vertrauenswürdige, regulierte Schnittstelle zu den Finanzmärkten der Zukunft.

UBS Schweiz AG

Frontalsicht auf raumgreifenden LED-Screen

Zentrales Steuerungselement der Ausstellung zum Aufrufen der einzelnen Geschichtserläuterungen

Auswahl der neun Schlüsselmomente (Kurzfilme)

Zum Beispiel: 1967, Geldautomaten (ATMs) – Bankdienstleistungen werden rund um die Uhr und an immer mehr Standorten verfügbar.

Lochkarten-Stanzer, ca. 1947