Zürich / Basel, 16. Oktober 2019 – UBS Group CEO Sergio P. Ermotti fühlt sich geehrt, auf Einladung von UN-Generalsekretär António Guterres der neu gegründeten «CEO Alliance on Global Investors for Sustainable Development» (GISD) beizutreten. Die Allianz von 30 CEOs aus der ganzen Welt beabsichtigt, SDG-orientierte Erkenntnisse von Führungskräften aus dem Privatsektor zu nutzen, um Lösungsansätze zu implementieren, mit denen sich langfristige Investitionen für eine nachhaltige Entwicklung im Einklang mit den SDGs realisieren und skalieren lassen.

Die Kosten zur Erreichung der SDGs wird auf mehrere Billionen Dollar pro Jahr geschätzt. Selbst wenn die Förderung durch den öffentlichen Sektor maximiert wird, bleibt eine beträchtliche Deckungslücke bestehen, die eine Finanzierung aus dem privaten Sektor unerlässlich macht.

Hier setzt die Allianz auf die eigene Expertise, auf ihren Einfluss und ihr unternehmerisches Gespür, um neue Wege auszuarbeiten, die langfristige Investitionslösungen und Prozesse zur Erreichung der SDG-Ziele beschleunigen.

Über die nächsten zwei Jahre fokussiert sich die Fachgruppe auf:

  • die Erarbeitung von Lösungsansätzen für langfristige Finanzierungen und Investitionen nachhaltiger Entwicklungen auf Firmen- wie auch systemweit auf Branchenebene, 
  • die Mobilisierung zusätzlicher Ressourcen für die Länder und Sektoren mit dem grössten Bedarf,
  • die Erschliessung neuer Wege, um den positiven Einfluss von Geschäftsaktivitäten zu steigern sowie
  • die Anpassung von Geschäftspraktiken an die UN-Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung.

Sergio P. Ermotti: «Ich freue mich sehr über diese Einladung, die ein klares Zeichen auf dem Weg zu unserem Ziel setzt, langfristig einen Mehrwert für Kunden, Mitarbeiter, Anleger und die Gesellschaft zu schaffen. Wir sehen triftige geschäftliche Gründe dafür, der verstärkt erhobenen Forderung nach Nachhaltigkeit und deren wachsenden Bedeutung Rechnung zu tragen.»

UBS hat sich ambitionierte Ziele gesteckt, um den entscheidenden Wandel voranzutreiben. Bis Ende 2021 verpflichtet sich UBS dazu, 5 Milliarden US-Dollar in SDG-bezogene Impact-Investitionen zu tätigen, die darauf abzielen, eine messbare positive, soziale oder ökologische Wirkung sowie eine überzeugende Rendite zu erwirtschaften. Als weltweit führende globale Vermögensverwalterin lancierte UBS das erste zu 100 Prozent nachhaltige Multi-Asset-Portfolio für Privatkunden, das zum Teil aus innovativen SDG-bezogenen Impact-Investitionen in Aktien und Anleihen besteht. Das Portfolio überschritt kürzlich die Marke von 7 Milliarden US-Dollar an verwalteten Vermögen. Ein weiteres Beispiel ist unsere «UBS Climate Aware»-Strategie, mit mehr als 2 Milliarden Dollar (per Ende Juni 2019) an verwalteten Anlagen. Diese ist durch das aktive Unternehmens-Engagement von Asset Management untermauert, das den Wechsel zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft fördert.

UBS gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern der im September 2019 lancierten Principles for Responsible Banking (PRB) der Vereinten Nationen. In den UN PRB haben sich führende Banken auf der ganzen Welt, mit einem kumulierten Vermögen von 47 Billionen US-Dollar, das einem Drittel des globalen Bankensektors entspricht, dazu verpflichtet, ihre Geschäftstätigkeit strategisch an die SDGs und das Pariser Abkommen zum Klimaschutz anzupassen und ihren diesbezüglichen Beitrag zu erhöhen.

Weitere Informationen zu unserem Beitrag zu den SDGs finden Sie hier .

 

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