Zürich, 19. April 2018 – Einer Studie zufolge glauben fast 70% aller High Net Worth Individuals (HNWIs) in der Schweiz, dass sie 100 Jahre alt werden. Aus diesem Grund haben mehr als 40% der HNWIs ihr Anlageverhalten und sogar ihre Nachlassplanung bereits geändert oder haben dies vor.

Fast 70% der vermögenden Schweizer glauben derzeit, dass sie 100 Jahre alt werden. In ihrem Optimismus mit Blick auf dieses Altersjubiläum werden sie nur noch von den Deutschen übertroffen (76%). Dieser Wert liegt indes deutlich über den aktuellen Prognosen für die Lebenserwartung in der Schweiz, die bei 83 Jahren liegen.

Das mögliche Erreichen eines so hohen Alters sorgt dafür, dass die vermögenden Schweizer ihr Verhalten mit Blick auf Konsum, Investitionen und ihren Nachlass stark ändern. Über 40% werden längerfristige Anlageentscheidungen treffen oder haben dies bereits getan. Aktien, Anleihen und Immobilien gelten dabei als gute Optionen für langfristige Investitionen. Während früher eher Kinder die Hauptnutzniesser waren, geben 68% der HNWIs in der Schweiz indes an, künftig eine Generation zu überspringen: Sie wollen einen grösseren Teil ihres Vermögens ihren Enkelkindern hinterlassen. Dieser Prozess wird künftig auch früher beginnen. 79% der Befragten gaben an, bereits zu Lebzeiten einen grösseren Teil ihres Vermögens weitergeben zu wollen. Spendenorganisationen und Einrichtungen für einen guten Zweck dürften von diesem Trend ebenfalls profitieren. Fast zwei Drittel der HNWIs werden aufgrund ihres längeren Lebens auch mehr spenden.

Gesundheit wichtiger als Vermögen

Diese Erwartungen werden getrieben von einer grundlegenden Beziehung zwischen Gesundheit und Vermögen. Weltweit gehen die reichsten Anleger davon aus, dass sie am längsten leben werden. Und sie sind auch am ehesten bereit, auf Vermögen zugunsten einer besseren Gesundheit zu verzichten. Während 91% der befragten Anleger in der Schweiz aktuell bei guter Gesundheit sind, gestehen mehr als zwei Drittel (69%) ein, dass sie eine Verschlechterung ihrer Gesundheit in den nächsten zehn Jahren befürchten. Der durchschnittliche vermögende Anleger würde heute ein Drittel seines Vermögens aufbringen, wenn das ein um zehn Jahre längeres Leben bei guter Gesundheit garantieren würde.

Verantwortung gegenüber der Gesellschaft

Aber Schweizer Investoren kümmern sich nicht nur um ihre eigene Gesundheit. Über 80% der Befragten sehen es als ihre «Pflicht» an, weniger begünstigte Mitglieder der Gesellschaft dabei zu unterstützen, gesund zu bleiben. Folglich investieren sie aktiv mehr in die Gesundheit. Mehr als die Hälfte ist in einem Bereich des Gesundheitswesens engagiert, um positive Auswirkungen für die Gesellschaft voranzutreiben.

Arbeit ist ebenfalls ein wesentlicher Faktor

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Arbeit auch ein zentraler Faktor ist. Fast neun von zehn Schweizer Anlegern (87%) glauben, dass Arbeit gut ist für ihre Gesundheit. Sie möchten daher so lange wie möglich weiterarbeiten.

Neben den Resultaten für die Schweiz finden Sie die wichtigsten Ergebnisse für alle zehn Märkte auf der Webseite von UBS Investor Watch: www.ubs.com/investorwatch-wm
 

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