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Hausbau
Hausbau in der Schweiz: Mit guter Planung, solider Finanzierung und den richtigen Partnern wird Ihr Traum vom Eigenheim Wirklichkeit. Jetzt alle Tipps und Schritte im Artikel entdecken!
Inhalt:

Der Traum vom eigenen Haus beginnt nicht erst mit dem ersten Spatenstich, sondern schon viel früher – bei der sorgfältigen Planung. Wer ein Haus bauen möchte, steht vor zahlreichen Entscheidungen, die den gesamten Prozess und das spätere Wohnen nachhaltig beeinflussen. Von der Wahl des passenden Grundstücks über die optimale Raumaufteilung bis hin zur Frage, ob mit oder ohne Keller gebaut werden soll: Jede Entscheidung will gut überlegt sein. Eine durchdachte Hausplanung hilft, den Überblick zu behalten, Kosten zu kontrollieren und das neue Zuhause optimal an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Gleichzeitig ist es wichtig, den eigentlichen Bauprozess im Blick zu behalten – denn nur wenn Planung und Ausführung Hand in Hand gehen, wird der Hausbau zum Erfolg.
Ein zentraler Aspekt der Planung ist die Wahl des richtigen Grundstücks. Die Lage bestimmt nicht nur Ihre Lebensqualität, sondern auch den Wert Ihres Hauses. Überlegen Sie, was Ihnen wichtig ist: Nähe zu Arbeit, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten oder Natur? Die Preise für Bauland schwanken in der Schweiz stark – je nach Kanton, Gemeinde und Lage. Vergleichen Sie verschiedene Standorte und prüfen Sie, ob das Grundstück zu Ihrem Budget und Ihren Bedürfnissen passt.
Steht das Grundstück fest, geht es an die konkrete Hausplanung. Eine durchdachte Raumaufteilung sorgt dafür, dass Ihr neues Zuhause wirklich zu Ihrem Alltag passt. Überlegen Sie sich schon beim Entwurf, wie viele und welche Räume Sie benötigen: Soll es ein Arbeitszimmer geben, brauchen Sie Platz für Hobbys oder wünschen Sie sich eine offene Wohnküche? Auch die Grösse der einzelnen Räume spielt eine wichtige Rolle – zum Beispiel sind für Wohn- und Essbereich meist 30 bis 40 Quadratmeter sinnvoll, für Schlaf- und Kinderzimmer 12 bis 20 Quadratmeter.
Denken Sie daran, wie die Räume zueinander angeordnet sind und wie viel Tageslicht sie bekommen. Praktisch ist es oft, Küche, Essbereich und Wohnzimmer im Erdgeschoss zu planen, während Schlafräume und Bäder im Obergeschoss liegen. Besprechen Sie Ihre Wünsche und Ideen am besten frühzeitig mit der Architektin oder dem Architekten, damit der Grundriss optimal auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden kann.
Eine weitere wichtige Entscheidung betrifft die Frage, ob Ihr neues Haus einen Keller haben soll. Ein Keller bietet zusätzlichen Stauraum, Platz für Technik, Waschküche oder Hobbyräume und kann den Wohnkomfort deutlich erhöhen. Besonders bei kleinen Grundstücken ist ein Keller oft eine praktische Lösung.
Allerdings ist der Bau eines Kellers mit höheren Kosten verbunden und kann – je nach Bodenbeschaffenheit – technisch anspruchsvoll sein. In manchen Fällen reicht auch ein gut geplanter Hauswirtschaftsraum oder ein Abstellraum im Erdgeschoss aus, um die wichtigsten Funktionen abzudecken. Überlegen Sie als Bauherrin oder Bauherr, wie viel Stauraum Sie tatsächlich benötigen und ob sich die Investition in einen Keller für Ihre Bedürfnisse lohnt. Ein Keller kann den Wiederverkaufswert des Hauses steigern, ist aber nicht in jedem Fall zwingend notwendig.
Prüfen Sie gemeinsam mit Ihrer Architektin oder Ihrem Architekten, welche Lösung am besten zu Ihrem Bauvorhaben passt.
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Ein Bauprojekt verläuft in mehreren klar definierten Schritten. Insgesamt durchlaufen Bauherrin oder Bauherr und das Planungsteam fünf zentrale Phasen: das Vorprojekt, die Baueingabe, die Ausführungsplanung, die Umsetzung und die Bauabnahme. Jede dieser Etappen bringt eigene Aufgaben und Herausforderungen mit sich. Wer die einzelnen Bauphasen kennt und gezielt vorbereitet, schafft die Grundlage für einen reibungslosen und erfolgreichen Hausbau.
Nachdem Sie in Phase 2 die Baueingabe eingereicht haben, beginnt der behördliche Prüfprozess rund um die Baugenehmigung. Erst wenn die zuständige Behörde Ihr Baugesuch bewilligt hat, dürfen Sie mit den Bauarbeiten starten. Für Neubauten, grössere Umbauten, Anbauten oder Abrisse ist eine Genehmigung in der Schweiz zwingend erforderlich – nur wenige, sehr kleine Arbeiten wie einfache Renovationen sind davon ausgenommen.
Die Anforderungen und Abläufe unterscheiden sich je nach Kanton und Gemeinde. Bei umfangreicheren Projekten übernimmt meist Ihre Architektin oder Ihr Architekt die Einreichung und die Abstimmung mit den Behörden, während bei kleineren Vorhaben auch Handwerksbetriebe diese Aufgaben übernehmen können. Es empfiehlt sich, frühzeitig mit der Baubewilligungsbehörde Kontakt aufzunehmen, um alle nötigen Unterlagen und Fristen zu klären.
Beachten Sie, dass die Baugenehmigung zeitlich befristet ist: Sie müssen innerhalb einer bestimmten Frist mit dem Bau beginnen, sonst verfällt die Bewilligung und ein neues Gesuch wird notwendig. Wer ohne Genehmigung baut oder vom bewilligten Projekt abweicht, riskiert strenge Massnahmen wie Baustopp, Rückbau oder hohe Geldstrafen. Im besten Fall kann eine nachträgliche Bewilligung beantragt werden, doch das ist mit Aufwand und Unsicherheiten verbunden. Halten Sie sich daher an die gesetzlichen Vorgaben, um Ihr Bauvorhaben sicher und planbar umzusetzen.
Die Wahl des richtigen Baupartners ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum eigenen Haus. Ob Sie sich für ein klassisches Architekturprojekt, einen Generalunternehmer oder einen Totalunternehmer entscheiden, hängt von Ihren persönlichen Vorstellungen, Ihrem Budget und dem gewünschten Grad an Eigenbeteiligung ab. Jede Variante bringt eigene Vor- und Nachteile mit sich und beeinflusst, wie viel Verantwortung Sie als Bauherrin oder Bauherr selbst übernehmen. Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Modelle vor, damit Sie die für Ihr Bauvorhaben passende Lösung finden können.
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Die passende Finanzierung ist das Fundament jedes Bauvorhabens. Kümmern Sie sich daher frühzeitig um die finanziellen Rahmenbedingungen – am besten schon vor dem Kauf des Grundstücks. In der Schweiz verlangen Banken in der Regel mindestens 20 Prozent Eigenmittel für die Finanzierung von Hausbau und Grundstück. Beim Erwerb von Bauland können die Anforderungen jedoch strenger sein, da unbebautes Land als risikoreicher gilt und teilweise ein höherer Eigenkapitalanteil gefordert wird. Kreditgesuche werden individuell geprüft und sind an verschiedene Bedingungen geknüpft, etwa an die Tragbarkeit der Hypothek und die Höhe des Eigenkapitals. Lassen Sie sich frühzeitig beraten, um die für Sie passende Lösung zu finden und Ihr Bauprojekt auf ein solides finanzielles Fundament zu stellen.
Beim Hausbau gibt es einige Risiken, die Sie frühzeitig im Blick haben sollten. Mit der richtigen Absicherung schützen Sie sich vor finanziellen und rechtlichen Problemen – und sorgen dafür, dass Ihr Bauprojekt möglichst reibungslos verläuft.
Der Bau eines eigenen Hauses ist ein komplexes Vorhaben, das viele Entscheidungen und eine sorgfältige Planung erfordert. Wer die einzelnen Bauphasen kennt, die rechtlichen Vorgaben beachtet und sich frühzeitig um die Finanzierung kümmert, legt den Grundstein für ein erfolgreiches Projekt. Wägen Sie Vor- und Nachteile wie etwa die Frage nach einem Keller gut ab und holen Sie sich bei Bedarf professionelle Unterstützung durch Architektinnen, Architekten oder Bauunternehmen. Sichern Sie sich gegen typische Risiken ab und achten Sie darauf, dass Verträge und Fristen klar geregelt sind. Mit einer strukturierten Herangehensweise und verlässlichen Partnern an Ihrer Seite steht Ihrem Traum vom eigenen Haus nichts mehr im Weg.
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