BVV2-Anlagerichtlinien Was die Anlagevorschriften für Sie bedeuten

Die BVV2-Richtlinien für Stiftungen und Vorsorgeeinrichtungen sind seit dem 1. Januar 2015 in Kraft. Sie engen die Definition von Forderungspapieren ein und teilen viele festverzinsliche Anlagen neu in die Kategorie alternative Anlagen ein.

BVV2-Anlagerichtlinien

Einführung: Was ist BVV2?

Artikel 53 der BVV2-Verordnung hat einen Einfluss darauf, wie UBS Kollektivanlagen kategorisiert werden müssen. Absatz 1 Buchstabe b definiert teilweise neu, was Forderungspapiere sind. Absatz 3 legt fest, welche Forderungen, die nicht in Absatz 1 Buchstabe b aufgeführt sind, als alternative Anlagen gelten. Konsequenz: Vorsorgeeinrichtungen und Anlagestiftungen mussten wegen dieser BVV2-Richtlinien ihre Vermögensanlagen bis Ende 2014 anpassen. Vom Rechnungsjahr 2015 an werden Vorsorgeeinrichtungen und Anlagestiftungen nach den BVV2-Anlagevorschriften geprüft.

Was müssen Sie als Anleger bei den BVV2 Anlagerichtlinien beachten

Wenn Ihr Portfolio von UBS Asset Management verwaltet wird, müssen Sie (fast) nichts tun:

Diskretionäre Vermögensverwaltungsmandate halten sich uneingeschränkt an die BVV2 Anlagerichtlinien. Das gilt sowohl für Direktanlagen als auch für Kollektivanlagen, die Sie deshalb nicht als alternative Anlagen kategorisieren müssen.

Obligationen-Kollektivanlagen für qualifizierte Anleger, also die UBS Institutional Funds und die Anlagegruppen der UBS Anlagestiftung, halten sich an die BVV2 und müssen deshalb nicht als alternative Anlagen kategorisiert werden.

Davon ausgenommen sind alle im nachfolgenden Dokument aufgeführten UBS Kollektivanlagen (UBS Institutional Funds und Publikumsfonds mit mindestens einer institutionellern Anteilsklasse). Diese enthalten einen Anteil alternativer Forderungen, welchen wir periodisch aufdatieren.