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Der Übertritt vom Erwerbsleben in den Ruhestand bedeutet aus finanzieller Sicht eine grosse Veränderung. Denn die obligatorische Vorsorge bringt im Durchschnitt nur gut 60 Prozent des letzten Lohnes ein. Zentral ist die Frage, ob der gewohnte Lebensstandard gesichert ist. Ein Budgetplan hilft, dies zu beantworten.

Die Daten aus der schweizerischen Haushaltsbudgeterhebung (HABE) des Bundesamts für Statistik bieten einen Einblick in die durchschnittlichen Ausgaben der Schweizerinnen und Schweizer und sind somit ein guter Startpunkt. Sie bilden die Grundlage für die neuste Studie des Chief Investment Office, die sich intensiv mit der Budgetplanung vor und während des Ruhestands befasst.

Wie der Studie zu entnehmen ist, schwankt die Ausgabenstruktur tendenziell über das Leben hinweg. Im Alter zwischen 40 und 65 Jahren erreichen die Ausgaben den Höhepunkt und nehmen gegen Ende des Erwerbslebens und zu Beginn des Ruhestands leicht ab. Das Bild kann allerdings trügerisch sein. Denn auch in einem Niedriginflationsland wie der Schweiz wird über den Zeitraum mehrerer Jahre die Teuerung dafür sorgen, dass die Ausgaben dennoch ansteigen. Zudem nehmen die Gesundheits- und Pflegekosten in Zukunft zu.

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