Ohne ein Umdenken wird es nicht gehen. Denn um 2050 werden zwei Milliarden mehr Menschen auf der Erde leben – und essen wollen. Die UN schätzt, dass der Bedarf an Nahrungsmitteln um etwa 60 Prozent steigen wird.

Es braucht völlig neue Ansätze, wenn die Menschheit diesen Bedarf abdecken will, ohne ihre eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören. Im Bericht «The Food Revolution» kommt das Chief Investment Office von UBS Global Wealth Management zum Schluss, dass es nicht mehr wie gehabt weitergehen kann. Denn bereits heute beanspruchen der Anbau und die Produktion von Lebensmitteln über 40 Prozent der bebaubaren Erdoberfläche, verbraucht 70 Prozent des Trinkwassers und verursacht etwa ein Drittel aller klimaschädigenden Emissionen. Dreierlei braucht es, so die Autoren des Berichts, um die Herausforderungen zu meistern:

  1. Innovative Lebensmittel auf der Basis von pflanzlichen anstatt tierischen Eiweissen.
  2. Neue Ansätze beim Anbau wie vertikale Landwirtschaft oder Lebensmittel aus dem Labor.
  3. Eine neue Versorgungskette – zum Beispiel mit Blockchain-Technologie, verbesserter Rückverfolgung oder Bioplastik gegen Lebensmittelverschwendung.

Diese enormen Herausforderungen eröffnen Anlegern interessante Möglichkeiten: So dürfte sich der Markt für Lebensmittelinnovationen in den nächsten zehn Jahren verfünffachen; für das Segment der pflanzlichen Proteine rechnen die Autoren der Studie mit durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten von 28 Prozent.

Lassen sich zehn Milliarden Menschen mit Algen aus Aquakulturen, Club-Steaks aus dem Biotech-Labor und vertikal angebauter Soja ernähren? Und was bedeutet das für Investoren? Mehr erfahren Sie aus der Studie «The Food Revolution: The Future Of Food And The Challenges We Face» des UBS Chief Investment Office (nur in Englisch verfügbar).

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