Seit 30 Jahren sparen Kinder mit dem schlauen Füchslein Topsy ihr erstes Geld. Gemeinsam mit einem Erwachsenen kann es seit jeher auf der Bank einbezahlt werden. Das Programm für die Kleinen hat sich bewährt – so sparen Kinder auch heute noch mit Topsy.

Mit welchem Sparkässeli haben Sie oder Ihr Kind gespart? Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch 30 Jahre Spargeschichte:

Der erste Topsy der Geschichte liess am 5. Juni 1989 Kinderaugen erstrahlen. Damit wurde das Kinderprogramm des Schweizerischen Bankvereins (SBV) ins Leben gerufen. Insgesamt wurden zum Start 10 000 Plüschtiere (17 cm gross) produziert und an Kinder verteilt. Ein grösserer Plüsch-Topsy (35 cm) konnte in jeder Geschäftsstelle für 20 Franken bezogen werden. Dazu wurde dieses Kässeli abgegeben:

Wer als Kind der 80er- und 90er-Jahre das erste Konto bei der
Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG) hatte, erinnert sich aber nicht an den
Fuchs. Das Tierwesen, das einem beim Sparen half, gilt auch heute noch als Design-Ikone.

Die Eule Esmeralda und ihr Sohn Sebastian waren aus Holz gefertigt. In einer Schweizer Holzmanufaktur in Brienz im Berner Oberlandwurden die Eulen ab 1987 hergestellt.

Nach der Fusion von SBG und SBV 1998 war klar: Das Kinderprogramm soll weiter bestehen. Doch mit welchem Maskottchen? Eule oder Fuchs?  

Reportage: 30 Jahre Topsy

Daniela Capaul-Zoppi war als Fachverantwortliche im Projektteam dabei. In der grossen Reportage zu Topsys Geburtstag erzählt sie, warum sich Topsy gegen Esmeralda durchsetzte.

Topsy hat sich schliesslich gegen die Eule durchgesetzt. So erhielt es ein aufgefrischtes Aussehen – das Fell glänzt nun in rot, wie die Farben von UBS.

Das Maskottchen ist zwar dem Fuchs des SBV nachempfunden, dafür wurde der Eule Esmeralda mit Sohn Sebastian beim Design des Kässelis gedacht, denn dieses war ebenfalls aus Holz gefertigt.

Der hölzerne Topsy wurde ab 1999 verteilt. Doch schon bald, d.h. im Jahre 2002, erhielt Topsy einen neuen Anstrich. Er sammelte sein Geld in der neuen Version in einer farbenfrohen Schatztruhe, die er fest im Griff hielt.

Ab 2010 wurde es abstrakter – oder philosophischer: Mit dem ersten Konto legt man quasi den finanziellen Grundstein im Leben. Darum erinnerte das Design des neuen Kässelis an jenen wichtigen Moment im Leben.

Dem Grundstein mangelte es aber eindeutig am "Jö-Effekt". Entsprechend hiess es bei der nächsten Lancierung 2012: zurück zu den Wurzeln. So erschien das neue Kässeli mit rotem Plüsch-Topsy, und Geldsack:

Ein flauschigeres Fell und blaue Augen folgten schliesslich 2018: Zum 30. Geburtstag zeigt sich Topsy heute nun noch immer frisch und munter – und garantiert ohne graue Haare.