Steuern einfach gemacht mit UBS Digital Banking

Mit dem UBS Digital Banking erstellen Sie Ihre Steuererklärung noch effizienter. Diese Tipps geben Ihnen einen Überblick über die steuerlich relevanten Daten und Auszüge sowie das gesetzlich zugelassene Sparpotenzial.

Tipp #1

Lohnausweis, Quittungen oder Versicherungskosten in UBS Safe abspeichern

Dank UBS Safe können Sie bereits während des Jahres relevante Belege an einem Ort digital speichern. Fotografieren Sie Ihre Dokumente und Belege mit der Safe App oder legen Sie digitale Dokumente direkt in Ihrem Ordner «Steuern» ab.


Tipp #2

Alle relevanten UBS Bankbelege direkt in UBS Safe erhalten und abrufen

Aktivieren Sie UBS Safe im E-Banking. Dort sichern wir für Sie automatisch Bescheinigungen, Vermögensausweise und weitere Steuerbelege.

Über die Suchfunktion finden Sie Dokumente wie bspw. «Bescheinigung» einfach und schnell.


Tipp #3

Mit dem Dauerauftrag die provisorischen Steuern während dem Jahr ansparen

Legen Sie jeden Monat mittels Dauerauftrag einen Teil der Steuern auf die Seite. So steht Ihnen der gewünschte Betrag rechtzeitig zur Verfügung. Den Dauerauftrag können Sie in wenigen Schritten online erfassen.


Tipp #4

Säule 3a automatisch einzahlen

Jedes Jahr können Sie einen gesetzlichen Maximalbetrag, der auf ein Säule 3a Konto einbezahlt wurde, von den Steuern abziehen.

Am einfachsten geht dies via "Zahlungen > Zahlung an Fiscakonto" im E-Banking. So wird der maximal zugelassene Betrag z.B. in monatliche oder halbjährliche Zahlungen bis Jahresende verteilt – Sie brauchen sich um nichts mehr zu kümmern.


Spartipps zum Säule-3a-Konto

Einzahlungen in die 3. Säule lohnen sich. Je nach Wohnort und eingezahltem Betrag können Sie Steuern sparen.

Sobald Sie ca. CHF 50 000 auf Ihrem Vorsorgekonto angespart haben, sollten Sie ein zusätzliches Konto eröffnen. Dadurch können Sie Ihr erspartes Geld später gestaffelt beziehen und bei der Auszahlung je nach Kanton noch einmal Steuern sparen.

Wenn Sie Ihr Vorsorgevermögen in Vitainvest Anlagefonds investieren, können Sie von der Entwicklung der Finanzmärkte profitieren. Dadurch haben Sie höhere Ertragschancen bis zur Auszahlung Ihres Guthabens.


Tipp #5

Steuerrelevante Ausgaben leicht erkennen

Im Digital Banking erkennen Sie steuerrelevante Ausgaben mit Hilfe der Kategorisierung ganz rasch und einfach. Einmal im E-Banking eingerichtet, erstellen Sie mit einem Klick einen übersichtlichen Auszug, den Sie in die Steuererklärung übertragen können.

Aktivieren Sie den Persönlichen Finanzassistenten unter «Budget».

Tipp: Nutzen Sie «Sammelkategorisierung», um gleich mehrere nicht kategorisierte Transaktionen der richtigen Kategorie zuzuweisen.


Diese Ausgaben werden vom PFA erkannt und in die Steuererklärung übernommen:

Zuwendungen an gemeinnützige Organisationen mit Sitz in der Schweiz dürfen bei den direkten Bundessteuern abgezogen werden.

Liegt der Arbeitsort nicht in unmittelbarer Nähe des Wohnorts, können die Wegkosten als Berufsauslagen abgezogen werden.

Für Doppelverdiener und Alleinerziehende gibt es den Betreuungs- oder Sozialabzug. Die Höhe der Abzüge richtet sich nach den effektiven Betreuungskosten. Meistens sind Maximalabzüge vorgegeben.

Einzahlungen in die Säule 3a können vom Einkommen abgezogen werden. Der maximale Einzahlungsbetrag ist begrenzt: im Jahr 2019 bei Erwerbstätigen mit Pensionskasse auf 6'826 Franken, bei Erwerbstätigen ohne Pensionskassen auf 20 Prozent des AHV-pflichtigen Netto-Erwerbseinkommens (maximal 34'128 Franken).

Das 3a-Vermögen und dessen Ertrag müssen während der Ansparphase nicht versteuert werden.

Freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse dürfen vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.

Gesundheitskosten sind abzugsfähig, sofern die Krankenkasse die Ausgaben nicht zurückerstattet hat. Dazu gehören auch Zahnarztkosten.

Wichtig: Der Bund und die meisten Kantone lassen den Abzug für Krankheitskosten nur zu, wenn die angefallenen Kosten mehr als 5 Prozent des Reineinkommens betragen.

Eine Weiterbildung ohne beruflichen Aufstieg und die Umschulung auf einen verwandten Beruf dürfen in den meisten Kantonen abgezogen werden. Einige Kantone gestatten sogar den Abzug von Weiterbildungskosten, die dem brancheninternen beruflichen Aufstieg dienen.

Gut zu wissen: Ab 1. Januar 2016 fallen bei den direkten Bundessteuern die Unterscheidungen zwischen Ausbildung, Weiterbildung und Umschulung weg. Der Bund erlaubt dann für die berufsorientierte Bildung Abzüge bis zu einem Betrag von 12 000 Franken.

Wer an den Werktagen am Arbeitsort bleiben und dort übernachten muss, kann die Mehrkosten für den auswärtigen Aufenthalt abziehen. Als Berechnungsgrundlage gelten die ortsüblichen Preise für 1 Zimmer.

Unterhalts- und Verwaltungskosten auf Liegenschaften sind vollumfänglich abzugsfähig, sofern sie dem Werterhalt dienen. Wertvermehrende Renovationen sind nicht abzugsberechtigt.

Beim privaten Wohneigentum kann zwischen einem Pauschalabzug und dem Abzug der effektiven Unterhaltskosten gewählt werden.

Die Schuldzinsen dürfen samt Kommission, die bei vorzeitiger Auflösung fällig wird, abgezogen werden. Als Maximum gilt die Höhe der Vermögenserträge inklusive Eigenmietwert, zuzüglich 50'000 Franken.

Achtung:
Da die Höhe der Abzüge ändern kann, empfiehlt es sich, ihre Zulässigkeit selber zu überprüfen.