Das Wesentliche in diesem Zyklus ist die Resilienz
Ansichten zur Wirtschaft und zu den Anlageklassen für den November

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Ansichten zur Wirtschaft und zu den Anlageklassen für den November

Wichtigste Punkte
Für uns ist das wichtigste und wohl am stärksten unterschätzte Merkmal dieses Zyklus die Stärke der Bilanzen im Privatsektor. Während viele über die steigende staatliche Verschuldung schimpfen, die langfristig eine berechtigte Sorge darstellt, war die Kehrseite dazu eine umfassende Verringerung der Verschuldung im Privatsektor, was genau jetzt äusserst wichtigt ist. Dieser Hintergrund hat die Wirtschaft und die Finanzmärkte weitaus widerstandsfähiger gegenüber Schocks gemacht, wodurch die Wahrscheinlichkeit eines Worst-Case-Szenarios verringert wird. Es bestehen zwar weiterhin Abwärtsrisiken, die strukturelle Stärke der Bilanzen im Privatsektor lässt uns jedoch den Zyklus und die Märkte eher positiv einschätzen.
Wie es dazu kam
Vor der Coronakrise hatte sich die Verschuldung der privaten Haushalte und der Unternehmen ausserhalb des Finanzwesens in den USA erheblich verringert. Nach der globalen Finanzkrise hatten die privaten Haushalte ihre Finanzen wieder gestärkt, indem sie den Verschuldungsgrad erheblich reduzierten. Daraufhin lag die Gesamtverschuldung auf ihren Tiefständen seit mehreren Jahrzehnten. Die Unternehmen konnten dank ihrer umfassenden Gewinne und niedriger Zinsen ihre Schulden refinanzieren. Zugleich verbesserten sie die Nachhaltigkeit ihrer Schulden, wenngleich sie Investitionen tätigten und ein Wachstum verzeichneten.
Nach der Coronakrise hielt die Entschuldung aus verschiedenen Gründen an. Den privaten Haushalten kamen die fiskalpolitische Unterstützung und die stark steigenden Anlagenpreise zugute, wodurch das Reinvermögen stieg und die Schuldenquote sank. Die Unternehmen nahmen ursprünglich Darlehen auf, um die Krise zu bewältigen. Später bauten sie jedoch dank guter Gewinne und der Eigenkapitalfinanzierung ihre Schulden ab, was vor allem in der Technologie der Fall war. Änderungen der Vorschriften sowie strengere Kreditbedingungen stärkten diesen Trend.
Bilanzen im US-Privatsektor
Die Verschuldung des Privatsektors ist nicht nur in den USA angemessen. Seit der globalen Finanzkrise hat der Verschuldungsgrad der privaten Haushalte stetig abgenommen, wobei nach der Coronakrise eine zweite Welle des Schuldenabbaus stattfand. Sowohl im Euroraum als auch in Grossbritannien ist das Verhältnis zwischen der Verschuldung der privaten Haushalte und dem BIP rückläufig. Dies ist dem umfassenderen nominalen Wachstum sowie der geringeren Kreditaufnahme aufgrund höherer Zinsen zuzuschreiben. Die Verschuldung der Unternehmen entwickelte sich ähnlich. Denn angesichts der strengeren Finanzierungsbedingungen haben die Unternehmen eher ihre Schulden abgebaut, anstatt neue aufzunehmen. Die Zahlungsverzugsraten sind nach wie vor niedrig und das Finanzsystem scheint gut aufgestellt, um die aktuellen Kreditrisiken zu bewältigen.
Es gibt Bereiche sowohl in den USA als auch weltweit, die Anlass zur Sorge geben. Dazu zählen unter anderem das erhebliche Wachstum von Finanzintermediären ausserhalb des Bankwesens (NBFIs), Subprime-Verbraucherkredite sowie die Kreditvergabe bei Gewerbeimmobilien. Der Privatsektor in Japan entwickelte sich entgegen dem Trend. Denn die Verschuldung stieg seit der Coronakrise an, da die Zinsen für die Reflationsdynamik des Landes zu niedrig blieben.
Insgesamt hat die wirtschaftsweite Verschuldung im Vergleich zum BIP allerdings in den meisten privaten Haushalten und Unternehmen der G7-Länder nachgelassen, obwohl (und teils auch weil) die Ära der ultra-niedrigen Zinsen vorbei ist.
Kredite an private Haushalte* (% des BIP)
Kredite an Unternehmen ausserhalb des Finanzwesens (% des BIP)
Warum es wichtig ist
Wir würden anführen, dass die niedrige Verschuldung entscheidend war, dass dieser Zyklus einigen heftigen Schocks stand halten konnte. Unserer Ansicht nach war es wichtig, die Wirtschaft trotz der strengen Straffungszyklen der Zentralbanken im Zeitraum 2022-23 über Wasser zu halten. So konnten die USA und auch globale Volkswirtschaften den Schock des Liberation Day überstehen, wenngleich die tatsächlichen Zölle nicht sehr weit von den am Liberation Day angekündigten entfernt liegen. Jüngst ist es unserer Meinung nach entscheidend, die anhaltende Resilienz des Verbrauchs trotz eines schwächelnden Arbeitsmarktes zu verstehen. Es mag zwar jüngst Sorgen bei Krediten gegeben haben, die allgemein geringe Verschuldung im Privatsektor deutet jedoch darauf hin, dass die jüngsten Entwicklung wahrscheinlich nicht systemischer Art sind. Im Einklang mit dieser These scheinen die Zahlungsverzüge ihren Höhepunkt zu erreichen.
Zahlungsverzugsraten der US-Verbraucher
Wir wollen sicherlich nicht unterstellen, dass der Schuldenabbau der Akteure des Privatsektors bedeutet, dass das Umfeld risikolos ist. Der Arbeitsmarkt schwächelt eindeutig und jedes Mal, wenn die Arbeitslosenquote steigt, besteht die Gefahr einer nichtlinearen Veränderung im Verlauf der Arbeitslosenquote. Wir sind uns zudem bewusst, dass ein Grossteil der Stärke der Bilanzen privater Haushalte (und Unternehmen) von den Wohlhabenden stammt. Ein umfassender Rückgang der Anlagenpreise aus beliebigem Grund könnte also das Vertrauen beeinträchtigen. Darüber hinaus sind wir uns bewusst, dass die Kapitalinvestitionen in KI, die sowohl die Wirtschaft als auch den Markt erheblich angetrieben haben, bislang weitgehend durch Barmittel finanziert wurden und nun zunehmend durch Fremdkapital finanziert werden dürften.
Aus unserer Sicht ist der Ausgangspunkt allerdings wichtig. Die Bilanzen könnten zwar am Rande schwächer ausfallen, würden jedoch weiterhin aussergewöhnlich stark bleiben. Angesichts eines Schocks dürfte der durchschnittliche private Haushalt oder das durchschnittliche Unternehmen nicht wie vor den meisten vorherigen Rezessionen Sparmassnahmen ergreifen müssen. Das aktuelle Umfeld ist eindeutig ein strukturelles Konjunkturumfeld, das höhere Bewertungskennzahlen und engere Kreditspreads gerechtfertigt.
Kurze Analyse der staatlichen Verschuldung
Die Kehrseite des Schuldenabbaus am Privatmarkt seit der globalen Finanzkrise war eine umfassende Verschuldung der Staaten. Diese zwei Trends sind miteinander verknüpft, da einige der politischen Massnahmen die gesunden Bilanzen am Privatmarkt (niedrigere Steuern, umfassende Konjunkturmassnahmen während der Coronakrise) ermöglichten, zugleich jedoch aktiv die haushaltspolitischen Aussichten für zahlreiche Volkswirtschaften der Welt verschlechterten. Unserer Meinung nach stellt die staatliche Verschuldung zwar nicht dasselbe kurzfristige Risiko für ein Ende der Expansion dar, doch zahlreiche entwickelte Volkswirtschaften weisen eine nicht tragbare Entwicklung der Verschuldung auf und könnten die Zinsen mittel- bis langfristig nach oben ziehen, was private Investitionen verhindern könnte. Die Laufzeitenprämie bei Staatsanleihen ist vor allem bei ultra-langfristigen Anleihen angestiegen, da die Anleger höhere Renditen im Gegenzug für das Anleihenrisiko verlangen.
Man darf dabei jedoch nicht vergessen, dass die Emittenten in den USA (und anderer Reservewährungen) in ihrer eigenen Währung Kredite von zahlreichen Käufern aufnehmen und die Laufzeiten staffeln, weshalb nur ein Teil der Anleihen jedes Jahr neu bewertet wird. Sollten das nominale Wachstum weiterhin den Kreditkosten entsprechen und die Anleger sich auf höher rentierende Investitionen konzentrieren, wird dies überschaubar sein und es wird möglich sein, sich anzupassen. Unserer Meinung nach sollten drei Kennzahlen für staatlichen Refinanzierungsdruck betrachtet werden: Zinsausgaben/BIP, Anlegerinteresse bei Auktionen und der längerfristige Inflationsausblick. Wir beobachten zudem die Korrelationen zwischen den Anlagen. Ein anhaltender Anstieg der US-Renditen im Gleichzug mit einem Rückgang des USD, wie dies früher dieses Jahr der Fall war, wären ein Warnsignal. Wir sind trotz allem der Ansicht, dass eine hohe Verschuldung besser von den Regierungen als den Akteuren des Privatsektors getragen werden sollte.
Vermögensallokation
Wir sind in globalen Aktien angesichts der gesunden Bilanzen im Privatsektor, der ordentlichen Gewinne und der geldpolitischen Lockerung der Fed weiterhin übergewichtet. Wir bevorzugen nach wie vor die USA, Japan und die Schwellenländer, da wir dort die positivere Gewinnentwicklung beobachten, als in Europa. Die Renditen von Staatsanleihen entsprechen dem fairen Wert. Hochwertige Anleihen bieten somit nach wie vor eine wichtige Absicherung im Falle einer stärker als erwarteten Konjunkturabkühlung. Nach der guten Entwicklung haben wir das Engagement in Edelmetallen angesichts der zunehmenden Volatilität verringert. Wir sind jedoch der Ansicht, dass Gold in den Portfolios als Sachwert eine strategische Rolle spielt, da die Inflation auf hohen Niveaus verharrt und die Staatsverschuldung zunimmt.
Anlageklasse | Anlageklasse | Allgemeines / relatives Signal | Allgemeines / relatives Signal | Standpunkt von UBS Asset Management | Standpunkt von UBS Asset Management |
|---|---|---|---|---|---|
Anlageklasse | Globale Aktien | Allgemeines / relatives Signal | Übergewichtung | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir sind in globalen Aktien angesichts der ordentlichen Gewinne, der geldpolitischen Lockerung der Fed und der gesunden Bilanzen im Privatsektor weiterhin übergewichtet. Wir bevorzugen weiterhin die USA, Japan und die Schwellenländer ggü. Europa, Grossbritannien und Australien. Eine schnellere Verschlechterung am US-Arbeitsmarkt stellt zwar ein Risiko dar, ein Anstieg der Entlassungen bleibt jedoch aus und die Konsumausgaben halten an, weshalb das Risiko begrenzt ausfallen dürfte. |
Anlageklasse | USA | Allgemeines / relatives Signal | Übergewichtung | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir bleiben in US-Aktien übergewichtet. Die Fed hat ihren Zinssenkungszyklus wieder aufgenommen, während das Wachstum robust bleibt – eine positive Konstellation für Aktien. Zudem ist das Gewinnwachstum bei Qualitätsunternehmen hoch und die geplanten Kapitalinvestitionen in KI sind robust. |
Anlageklasse | Europa | Allgemeines / relatives Signal | Untergewichtung | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir sind in europäischen Aktien untergewichtet, da das Gewinnwachstum schwächer als in anderen Regionen ausfällt. Darüber hinaus entwickelte sich der EUR zwar in den vergangenen Monaten in einer engen Spanne, seine Stärke seit Anfang des Jahres stellt jedoch weiterhin eine Herausforderung für künftige Gewinne dar. Uns gefallen europäische Banken, denen die ordentlichen Gewinne zugute kommen dürften. |
Anlageklasse | Japan | Allgemeines / relatives Signal | Übergewichtung | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir sind in japanischen Aktien übergewichtet, da wir erwarten, dass sie von einem robusten globalen Wachstum, einem hohen nominalen BIP-Wachstum im Inland und steigenden Gewinnen profitieren dürften. Bei japanischen Autoherstellern könnten zusätzlich die niedrigeren US-Zölle unterstützend wirken und der schwache JPY könnte zudem die Gewinne ankurbeln. |
Anlageklasse | Schwellenländer | Allgemeines / relatives Signal | Übergewichtung | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir sind in Aktien von Schwellenländern übergewichtet, da die Unternehmen in den meisten Schwellenregionen hohe Gewinne erwirtschaften. Nordasiatische Technologieriesen, von denen wir eine gute Entwicklung erwarten, da der KI-Investitionszyklus anhält, haben ein hohes Gewicht im MSCI EM Index. Am positivsten sind wir für chinesische Aktien gestimmt. |
Anlageklasse | Globale Staatsanleihen | Allgemeines / relatives Signal | Neutral | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir haben eine neutrale Duration, da ein Grossteil der weltweiten geldpolitischen Impulse bereits eingepreist ist und das zunehmende Angebot an Anleihen die Zugewinne einschränken könnte. Anleihen mit kurzen Laufzeiten bieten unseres Erachtens gegenüber Risikoanlagen nach wie vor einen Schutz, falls das Wachstum deutlich einbrechen sollte. |
Anlageklasse | US-Treasuries | Allgemeines / relatives Signal | Neutral | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir beurteilen US-Treasuries neutral, denn die Märkte preisen weiter einen Endzinssatz der Fed von knapp 3 % ein, was wir als realistisches Basisszenario erachten. Unseres Erachtens bewegt sich die 10-jährige US-Rendite aktuell nahe am fairen Wert, während das vordere Ende der Kurve eine Absicherung gegen einen schwächeren Arbeitsmarkt bietet. |
Anlageklasse | Deutsche Bundesanleihen | Allgemeines / relatives Signal | Untergewichtung | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir halten eine Untergewichtung in deutschen Bundesanleihen, da sich die Wachstumsaussichten in Deutschland unserer Meinung nach verbessern und die höheren Staatsausgaben im 4. Quartal am Markt ankommen, was das Wachstum bis in das Jahr 2026 hinein unterstützen dürfte. Ausserdem signalisierte die EZB eine längere Pause ihrer Zinssenkungen. |
Anlageklasse | Gilts | Allgemeines / relatives Signal | Übergewichtung | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir bleiben in britischen Staatspapieren übergewichtet, da wir die Bewertungen als attraktiv betrachten und die fiskalische Prämie in der Kurve bereits berücksichtigt ist. Die Bank of England (BoE) setzt ihren verhaltenen Lockerungszyklus fort. Doch könnten die Abwärtsrisiken für die Beschäftigung zu einem höheren Tempo von Zinserhöhungen führen. |
Anlageklasse | JGBs
| Allgemeines / relatives Signal | Neutral | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir sind in japanischen Staatsanleihen neutral gewichtet. Zwar dürfte die BoJ die Zinsen weiter anheben, doch erwarten wir, dass sie nur zögerlich agieren wird. Gleichzeitig sind die Carry-Kosten für Short-Positionen in JGBs wegen des niedrigen BoJ-Leitzinses hoch. |
Anlageklasse | Schweizer Bundesanleihen | Allgemeines / relatives Signal | Neutral | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir sind bei Schweizer Bundesanleihen neutral ausgerichtet. Trotz der schwachen Binnenwirtschaft sind die Bewertungen teuer, da der Markt eine gewisse Wahrscheinlichkeit einpreist, dass die SNB ihre Zinsen in den negativen Bereich senken wird. |
Anlageklasse | Globale Unternehmensanleihen | Allgemeines / relatives Signal | Neutral | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir sind bei den Überrenditen von IG- und HY-Anleihen angesichts der straffen Bewertungen neutral ausgerichtet. Angesichts der niedrigen Ausfallquoten, des Übergangs zu höheren Ratings, der soliden Gewinne und der ordentlichen Kapitalzuflüsse rechnen wir weiterhin mit engen Spreads. Auf regionaler Ebene bieten asiatische Hochzinsanleihen in unseren Augen das beste Risiko-Rendite-Verhältnis. |
Anlageklasse | Investment-Grade-Anleihen | Allgemeines / relatives Signal | Neutral | Standpunkt von UBS Asset Management | Die Kreditspreads von US-Investment-Grade-Papieren sind nach wie vor ausserordentlich eng, weshalb eine weitere Verengung nur begrenzt möglich ist. Die Unternehmensgewinne fallen jedoch solide aus und die Wirtschaft ist widerstandsfähig, was das Abwärtsrisiko aus fundamentaler Sicht begrenzt. |
Anlageklasse | Hochzinsanleihen | Allgemeines / relatives Signal | Neutral | Standpunkt von UBS Asset Management | Angesichts der Ausfallquoten von unter 2%, des Übergangs zu höheren Ratings und den weiterhin nach Rendite strebenden Anlegern rechnen wir weiterhin mit engen Spreads. Im Gegensatz zu Aktien, die ein konvexes Aufwärtspotenzial bieten, erschwert die Asymmetrie von HY-Papieren die Rechtfertigung eines weiteren erheblichen Anstiegs. |
Anlageklasse | Schwellenländeranleihen in Hartwährungen | Allgemeines / relatives Signal | Neutral | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir beurteilen EM-Anleihen in harten Währungen neutral, sind aber in EM-Anleihen in lokalen Währungen übergewichtet, da wir mit einer weiteren Aufwertung der Währungen von Schwellenländern gegenüber dem USD rechnen. |
Anlageklasse | Währungen | Allgemeines / relatives Signal | N/A1 | Standpunkt von UBS Asset Management | N/A1 |
Anlageklasse | USD | Allgemeines / relatives Signal | Untergewichtung | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir beurteilen den USD weiterhin negativ, da die US-Zinsen im Vergleich zum Rest der Welt Spielraum für einen Rückgang haben, denn die Fed befindet sich noch in ihrem Lockerungszyklus. Für Anleger ausserhalb der USA wird es dank der niedrigeren US-Zinsen günstiger, ihre US-Vermögenswerte abzusichern. |
Anlageklasse | EUR | Allgemeines / relatives Signal | Übergewichtung | Standpunkt von UBS Asset Management | Der EUR bewegt sich weiterhin in einer engen Spanne. Unserer Ansicht nach bestehen jedoch eher Aufwärtsrisiken, da die EZB nach wie vor am Status quo festhält und mit weiteren Zinssenkungen durch die Fed gerechnet wird. Wir bevorzugen ferner eine Long-Position im EUR gegenüber dem GBP, da die Zinsen in Grossbritannien angesichts des an Dynamik verlierenden Arbeitsmarktes sinken dürften. |
Anlageklasse | JPY | Allgemeines / relatives Signal | Untergewichtung | Standpunkt von UBS Asset Management | Uns gefällt der JPY als Finanzierungswährung für Währungen mit hohem Carry, da die japanischen Zinsen im Vergleich zur Inflation und den Löhnen zu niedrig sind. Sollte die neue Regierung eine lockerere Fiskalpolitik verfolgen, werden die niedrigen Realzinsen ein grösseres Risiko für den JPY darstellen. |
Anlageklasse | CHF | Allgemeines / relatives Signal | Neutral | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir sind im CHF neutral ausgerichtet, da die teure Bewertung und die niedrige Rendite durch die umfassenden Zahlungszuflüsse neutralisiert werden. |
Anlageklasse | Schwellenländerwährungen | Allgemeines / relatives Signal | Übergewichtung | Standpunkt von UBS Asset Management | Wir bevorzugen Schwellenländerwährungen mit hohem Carry, darunter BRL, INR und HUF, die allesamt hohe Realzinsen und attraktive Bewertungen bieten. |
Anlageklasse | Rohstoffe | Allgemeines / relatives Signal | Neutral | Standpunkt von UBS Asset Management | Nach der guten Entwicklung haben wir unser Engagement in Gold aufgrund der erhöhten Volatilität und des hohen Anlegerinteresses reduziert. Wir sind allerdings der Ansicht, dass Gold in den Portfolios eine strategische Rolle als Sachwert angesichts der weiterhin hohen Inflation und der zunehmenden staatlichen Verschuldung spielt. |
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