Nachhaltige Anlagen In die Zukunft investieren

Nachhaltige Anlagen bereiten Vermögen auf politische Entwicklungsziele vor.

Vom Klimawandel bedrohte Kali-Verdunstungsbecken, USA. Bild: Getty Images

Die Finanzmärkte übernehmen eine wichtige Rolle beim Erreichen von Nachhaltigkeitszielen. Mit nachhaltigen Investitionen kann eine klimafreundliche Wirtschaft gefördert werden.

In den letzten zehn Jahren hat nachhaltiges Investieren weltweit ein beispielloses Wachstum erlebt. Heute werden rund 23000 Milliarden US-Dollar nach nachhaltigen Strategien verwaltet, also 26 Prozent der weltweit verwalteten Vermögen. Das ist ermutigend, aber erst der Anfang. Nach Angaben der Vereinten Nationen müssen weltweit über fünf bis sieben Billionen US-Dollar pro Jahr investiert werden, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zu erreichen. Für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft wird somit weiterhin viel privates Kapital benötigt.

In seiner umfassendsten Form ist nachhaltiges Investieren die Verwendung wesentlicher Daten bei der Analyse von Anlagen. Diese Daten werden als eine Reihe von ESG-Kriterien (englisch für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) definiert. Sie ermöglichen den Anlegern eine umfassendere, transparentere und ganzheitlichere Sicht auf Geschäftsmodelle, Risiken und ihre Investitionen.

Einsatz der UBS für nachhaltiges Investieren

Die UBS vertritt seit Langem die Auffassung, dass die Finanzmärkte für die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen eine zentrale Rolle spielen. Seit über 20 Jahren investieren wir nachhaltig. Weil nachhaltiges Investieren für den gesamten UBS-Konzern eine Schlüsselinitiative ist, wurde dem Aufbau von Know-how grosse Bedeutung beigemessen.

Das Interesse an nachhaltigen Anlagen wächst weltweit, und die UBS nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein. Wir haben in den letzten zehn Jahren ein eigenes Bewertungssystem sowie eine Ranking-Methode zur Integration von ESG-Faktoren in den Anlageprozess entwickelt. Diese einzigartige Expertise ermöglicht es uns, massgeschneiderte, leistungsstarke Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln, die mit ihren Anlagen spezifische Nachhaltigkeitsüberlegungen umsetzen oder eine bestimmte Wirkung erzielen wollen. Wir glauben, dass der Schlüssel zu umfassender Wirkung darin liegt, nachhaltiges Investieren nicht als Nische zu behandeln, sondern ESG-Kriterien über alle Anlageklassen hinweg einzubeziehen. Zu diesem Zweck haben wir in allen Bereichen des UBS Asset Managements nachhaltige Lösungen entwickelt. Dazu zählen aktive Aktien- und Anleihestrategien, Infrastruktur, Private Equity, Immobilien sowie passive Anlagen.

Innovation ist entscheidend, um Anlagelösungen zu entwickeln, mit denen die Kunden Finanz- und Nachhaltigkeitsziele in Einklang bringen können. Zu den Innovationen bei der UBS gehören etwa die Climate-Aware-Strategie, Development-Impact-Bonds und, als jüngstes Beispiel, die Anfang 2018 aufgelegten Gender-Equality-ETFs.

Investieren für eine klimafreundlichere Wirtschaft

Einer unserer Schwerpunkte sind Massnahmen zum Klimaschutz und ihre weitreichenden Auswirkungen auf die Wirtschaft. Die Climate-Aware-Strategie der UBS wurde entwickelt, um vom langfristigen Übergang zu einer treibhausgasarmen Wirtschaft zu profitieren. Unser hauseigener Bewertungsrahmen berücksichtigt sowohl qualitative als auch quantitative Faktoren, historische Daten sowie vorausschauende Variablen, die auf unternehmerischen Einsatz zur Emissionsreduktion hinweisen.

Der UBS-Ansatz unterscheidet sich von der üblichen Vorgehensweise, Aktien von Unternehmen unter- beziehungsweise überzugewichten, die mehr oder weniger von fossilen Brennstoffen abhängig sind. Hierbei stützt man sich vor allem auf historische oder aktuelle CO2-Daten. Die UBS geht darüber hinaus und untersucht den zeitlichen Verlauf der Emissionsreduktion. Wenn wir das Engagement der Unternehmensleitungen für die Senkung der Emissionen kennen, können wir das Portfolio auf Unternehmen ausrichten, die auf eine CO2-arme Zukunft besser vorbereitet sind. Das ist insofern wichtig, als der traditionelle Ansatz die Zukunftsziele der Weltgemeinschaft nach dem Pariser Abkommen nicht berücksichtigt. Um einen reibungslosen Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft sicherzustellen, hält die UBS die Unternehmen aktiv dazu an, sich dem Zwei-Grad-Ziel zu verschreiben. Durch die Ausübung von Stimmrechten auf Aktionärsversammlungen drängt die UBS zudem Unternehmen weltweit, ihre Strategie und Unternehmensführung anzupassen, um Klimarisiken zu senken und die weltweit vereinbarten Klimaschutzziele zu erreichen.

Durch Partnerschaften mehr erreichen

UBS setzt sich intensiv für Klimaschutz und nachhaltiges Investieren ein. Die Konzernleitung ist von der Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit überzeugt. Sie unterstützt öffentlich internationale Klimaschutzinitiativen, und CEO Sergio Ermotti gehört der Alliance of CEO Climate Leaders an. Die UBS hat auch die UN-Prinzipien für verantwortliches Investieren unterzeichnet.

All diese Massnahmen sollen dazu beitragen, das Bewusstsein zu schärfen und mehr zu bewirken. Die UBS hat starke Partnerschaften mit staatlichen und wissenschaftlichen Einrichtungen, Banken und sozialen Unternehmen aufgebaut für den Paradigmenwechsel in ein Zeitalter, in dem nachhaltiges Investieren zum Mainstream wird.

Michael Baldinger, Leiter Sustainable and Impact Investing, UBS Asset Management.

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