Für jeden Monat einen Umwelttipp

Mit wenigen Kniffen kannst du viel zu einer intakten Natur beitragen – Topsy zeigt dir, wie es geht.

Feld, Wald und Wiese – Topsy und seine Freunde lieben die Natur. Darum tragen sie immer Sorge zur Umwelt. Und dieses Jahr zeigen sie dir, wie auch du ganz einfach zu einer intakten Natur beitragen kannst. Denn: Keiner ist zu klein, ein Umweltschützer zu sein. Jeden Monat erhältst du hier einen Umwelttipp.

Keinen Umwelttipp verpassen?

Schwing den Kochlöffel und hilf deiner Familie beim Energie- und Geld-Sparen.

Brrr, draussen kann es schon wieder richtig kühl sein! Wie gemütlich ist es da, Mama oder Papa in der warmen Küche zu helfen. Und vielleicht lernst du so, wie man dein Lieblingsessen zubereitet.

Mit kleinen Handgriffen kannst du beim Kochen viel Energie sparen – und damit nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie deiner Eltern schonen. Wenn du beispielsweise den Deckel auf die Pfanne setzt, reduzierst du den Energieverbrauch schon um knapp die Hälfte (40 Prozent). Ein weiterer Trick: Stell die Herdplatte ab, bevor dein Gericht fertig ist. Denn die Platte bleibt noch eine ganze Weile warm. Noch mehr Energie sparst du, wenn du das Wasser gar nicht erst auf dem Herd, sondern im Wasserkocher aufkochst. Hiermit senkst du den Energieverschleiss nochmals um die Hälfte.

In der Küche steht jedoch ein Gerät, das mehr Energie verschlingt als der Herd: der Backofen. Trotzdem mag niemand auf seinen Lieblingskuchen verzichten. Die gute Nachricht ist, dass sich auch beim Backen einfach Energie sparen lässt. So muss ein Ofen nicht oder nur kurz vorgeheizt werden. Und wenn du die Umluft-Funktion wählst, kannst du die Backtemperatur leicht reduzieren – und problemlos 15 Prozent Energie sparen.

Wie du mit einer alten Konservendose für Sauberkeit und Sicherheit sorgen kannst.

Wer im Sandkasten wühlt, macht immer Entdeckungen. Leider findet er dabei auch manche Abfälle und Zigarettenkippen. Denn viele Eltern und Jugendliche zünden eine Zigarette an, während die Kinder auf dem Spielplatz spielen.

Wenn die Stummel auf dem Boden landen, ist das nicht nur gefährlich für die kleinen Abenteurer, die sie vielleicht in die Hände bekommen. Mit dem Regenwasser gelangen die Giftstoffe aus den Glimmstängeln sogar ins Grundwasser. Dabei steckt gerade in Filterzigaretten ein regelrechter Giftcocktail. Forscher haben leider nachgewiesen, dass nur wenige Zigarettenstummel im Wasser genügen, um den Fischen zu schaden. Eine Zigarette verseucht bis zu 60 Liter Wasser!

Doch Topsy hat dir eine Idee für dieses Problem: Nimm zwei leere Konservendosen und schreib auf die eine «Abfall» und auf die andere «Aschenbecher». Du kannst die Dosen nach Lust und Laune dekorieren. Stell sie gut sichtbar auf deinem Spielplatz auf. So hilfst du, dass alle sicher und sauber spielen können.

Schaffst du es, den ganzen Kleiderberg an den Wäscheständer draussen zu hängen?

«Ab in die Waschmaschine!», heisst es im Hochsommer beinahe täglich. T-Shirt um T-Shirt stapelt sich auf dem Wäscheberg. Damit die Wäsche schneller trocknet, verwenden immer mehr Familien einen elektrischen Wäschetrockner. Damit sparen sie Zeit, benötigen aber Strom.

Topsy empfiehlt darum: Häng die Wäsche im Sommer draussen an die Wäscheleine. So wie es schon deine Vorfahren gemacht haben. Das schont die Stoffe und spart enorm viel Energie. Wie wär’s, wenn du deinen Eltern helfen würdest, die Wäsche an die Sonne zu bringen?

In kühleren Jahreszeiten kann man die Wäsche an einem Ständer in der Wohnung trocknen – oder sogar draussen. Es ist dann einfach wichtig, die Kleider so schleudern zu lassen, dass sie möglichst trocken aus der Maschine kommen.

Hilf den Pflanzen, nicht zu verdorren – aber ohne Wasser zu verschwenden.

Je heisser die Temperaturen, desto durstiger sind wir – und die Pflanzen. Möchtest du ihren Durst stillen?

Manche Leute spritzen dafür stundenlang mit ihrem Gartenschlauch herum. Das führt dazu, dass nach einer Serie heisser Sommertage sogar der Grundwasserspiegel sinkt.

Topsy hat jedoch einen Trick für heisse Sommer auf Lager. Er stellt draussen jeweils einen grossen Eimer in den Garten. Wenn es regnet, füllt sich dieser. Mit diesem Wasser kann das schlaue Füchslein nun seine Blumen, seine Früchte und sein Gemüse giessen – ohne frisches Wasser zu verschwenden. Noch wirksamer lässt sich das Wasser mit einer Regentonne sammeln.

Bloss, wann sollte man die Pflanzen giessen? Merke: nie um die Mittagszeit. Dann strahlt die Sonne so stark, dass sie die bespritzten Blätter beinahe verbrennt. Wer seine Pflanzen verwöhnen will, steht darum früh auf und gibt ihnen Wasser, wenn der Boden noch kühl ist – und kaum Wasser verdunstet. Auch der Abend ist nicht ideal, um Wasser zu geben, weil man damit Schnecken anlockt.

Eine Zugfahrt ist um ein Vielfaches umweltfreundlicher als eine Spritztour mit dem Auto.

«Der Kluge fährt mit dem Zuge!» Ist das nur ein Spruch?

Nein, denn unsere Strassen werden immer voller. Und während uns auf der einen Seite die Autos um die Ohren brausen, bildet sich auf der anderen Seite ein langer Stau. Vor allem aber verschmutzen die Abgase aus den Autoauspuffen unsere Luft.

Ein Auto, das 100 Kilometer fährt – zum Beispiel von Luzern nach Zürich und wieder zurück – verbraucht im Durchschnitt neun Liter Benzin. Wenn du die Strecke mit dem Zug zurückgelegt hättest, würde dies nur einem Benzinverbrauch von einem Liter entsprechen. Zudem wird bei der Bahnfahrt wesentlich weniger CO2 ausgestossen und Feinstaub verursacht. C02 ist das Gas, das als verantwortlich gilt für den Klimawandel.

Die Schweizer Bahnen verbrauchen nur vier Prozent der Energie, die der gesamte Verkehr verschlingt, wie die SBB angeben. Topsy empfiehlt darum, häufiger den Zug statt das Auto zu nehmen.

Unterstütz die Bienen – denn was ihnen schmeckt, tut der ganzen Natur gut.

Bienen beglücken Schleckmäuler mit Honig. Und die fleissigen Brummer bestäuben unermüdlich Pflanzen und machen es damit möglich, dass diese blühen können. Ohne Bienen würde der grösste Teil an Früchten und Gemüsen nie auf deinem Teller landen. 

Leider sind aber in den vergangenen Jahren mehr und mehr von den braun-gelben Fliegern gestorben. Zum Beispiel wegen Insektenvernichtungsmitteln, die in der Landwirtschaft und selbst in Gärten eingesetzt werden, um Schädlinge zu bekämpfen. Ausserdem wird es für Bienen zunehmend schwierig, Nahrung in der Natur zu finden – es gibt immer weniger blühende Wiesen und Hecken.

Auch wenn Topsy Bienenstiche nicht mag: Honig liebt er! Mach es darum wie er: Richte im Garten, auf dem Balkon oder auf dem Fenstersims Futtertöpfe für Bienen ein. In Eimern oder Blumenkästen kannst du Wildblumenmischungen aussäen, denn Bienen lieben Vielfalt. Auch Töpfe mit Klatschmohn, Küchenkräutern und Erdbeerpflanzen mögen sie besonders gern. So sorgst du für eine blühende Natur!

Und trag dazu bei, dass unser Planet nicht am Plastik erstickt.

Kennst du schon den neusten Kontinent auf der Erde? Auf den grossen Weltmeeren schwimmt so viel Plastikmüll, dass sich riesige Abfallinseln bilden. Forscher schätzen, dass die grösste dieser Inseln die Fläche von ganz Europa übersteigen könnte.

So weit entfernt diese Plastikinseln auch liegen: Auch unseren Abfall kann es dorthin schwemmen, nämlich über unsere Bäche und Flüsse, die letztlich ins Meer münden. Deshalb solltest du allen Abfall immer korrekt entsorgen und nicht einfach in die Natur hinauswerfen. Plastikmüll ist giftig und damit lebensgefährlich für Tiere und Pflanzen auf und unter Wasser. Und mit Fischen, die winzige Plastikteilchen verschluckt haben, landet der Abfall vielleicht sogar wieder auf unserem Teller. Der Plastikmüll ist also nicht einfach ein Problem – er ist auch unser Problem.

Damit du für deinen Znüni keine Plastiktüten mehr brauchen und wegwerfen musst, hat Topsy für alle kleinen Umweltschützer ein Geschenk bereit. Bei Einzahlung des Sparbatzens auf dein Konto gibt es eine Lunchbox aus dem natürlichen Rohstoff Bambus. Solange Vorrat.

Warum Abschalten manchmal nicht reicht, um Strom zu sparen.

Spielkonsolen, Fernseher, Computer – elektronische Geräte sind unsere steten Unterhalter. Sie sorgen für Spiel und Spass. Aber: Dieser Spass verschlingt auch Strom. Leider sogar dann, wenn die Geräte im Wartezustand, im Stand-by-Modus, verharren. Hast du gewusst, dass fast zehn Prozent des Stromverbrauchs einer Familie aufs Konto von Spielkonsolen, Fernseher und Computer gehen?

Guter Rat ist da nicht teuer: Stell immer sicher, dass dein Gerät komplett ausgeschaltet ist und daran nichts mehr leuchtet. Schalt also beispielsweise den Fernseher per Fernbedienung ab und drück dann den Hauptschalter. Bei manchen Geräten ist es am einfachsten, gleich den Stecker rauszuziehen. Topsy hat aber noch einen Tipp auf Lager: Er selbst liebt es, ganze Nachmittage lang nicht unter Strom zu stehen, sondern mit seinen Freunden draussen zu spielen.

Mit deinem Zimmerfenster kannst du deinen Eltern helfen, Energie und Geld zu sparen.

Wenn du es in deinem Zimmer gern kuschelig warm hast, aber zugleich frische Luft möchtest, lüftest du am besten dreimal kurz jeden Tag. Lass das Fenster ungefähr fünf Minuten weit offen und schliess es danach wieder. So erneuert sich die Luft in deinem Zimmer vollständig. Genauso macht es Topsy in seinem Baumhaus.

Dagegen ist es nicht clever, die Fenster im Winter gekippt zu lassen. So geht viel Wärme, sprich Energie, verloren. Richtig zu lüften, ist ein kleiner Schritt für dich. Wenn es alle dir gleichtun, ist es aber ein grosser für die Umwelt. Denn die Gebäude sind die Energieverbraucher Nummer eins in der Schweiz. Und am meisten Energie verpufft mit den Heizungen.

myclimate ist Partner für wirksamen Klimaschutz – lokal und global. Mit Beratung, Bildung und Klimaschutzprojekten gestalten wir die Zukunft unserer Welt mit. Mit UBS verbindet myclimate eine langjährige, erfolgreiche Partnerschaft, die nun durch eine neue Komponente ausgebaut und gestärkt wird. Als Anbieter von preisgekrönten Bildungsprojekten begleitet myclimate Topsy und seine Freunde mit Engagement und Wissen durch das Umweltjahr.