Vermögensallokation bei Volatilität und hoher Inflation

Ein Blick auf das geopolitische Risiko in den nächsten drei bis neun Monaten, den Ausblick für die Gesamtwirtschaft und unsere 5-Jahres-Ertragsprognosen für börsennotierte und alternative Anlagen, Marktvolatilität, hohe Inflation und die

Asset allocation 13. Juni 2022 45 Minuten Anzeigedauer
Authors
Evan Brown Louis D. Finney Massimiliano Castelli
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Wichtigste Highlights

  • Das grösste Sorgenkind der Märkte in jüngerer Zeit ist die Inflation. Doch diese lässt sich in drei Schocks unterteilen, die wichtige Rollen spielen.
  • Dies betrifft zunächst die Reaktion der Zentralbank auf die Inflation. Ein weiterer Faktor ist der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der einen Anstieg der Rohstoffpreise und damit einen Stagflationsschock ausgelöst hat. Der dritte Schock betraf die Null-COVID-Politik in China, die ebenfalls eine Stagflation fördert, im Gegensatz zur Inflation jedoch insbesondere das Wachstum belastet.
  • Negativ anzumerken ist, dass diese Belastungsfaktoren andauern werden. Positiv hingegen ist unsere Annahme, wonach sich alle drei abschwächen werden.
  • Angesichts des jüngsten Rückgangs an den Aktienmärkten und des Anstiegs der erwarteten Inflation, was sich im Gewinnwachstum niederschlägt, haben wir unsere mittelfristigen 5-Jahres-Ertragsprognosen angehoben. An den Anleihenmärkten waren die Zinsen vor zwei Jahren sehr niedrig und die erwarteten Erträge kaum positiv. Da die Zinsen inzwischen wieder steigen, rechnen wir auch damit, dass die Erträge von Investment Grade und Cash zulegen.
  • Unsere Inflationserwartungen sind auf über 3% für die nächsten fünf Jahre gestiegen.
  • Das hat weitreichende Auswirkungen auf die Korrelation zwischen Aktien und Anleihen, die sich wiederum in den vom Markt verlangten Risikoprämien niederschlägt.

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