«Die Schweiz fällt international zurück», warnt Lukas Gähwiler, Chairman UBS Region Schweiz, in der UBS Breakout Session am Swiss Economic Forum 2016. «Unser Vorsprung schmilzt dahin», pflichtet ihm Peter Spuhler, CEO Stadler Rail, bei. Ausser dem starken Schweizerfranken ist laut Spuhler eine Flut von immer neuen Verordnungen und Gesetzen für die gegenwärtige Wachstumsschwäche verantwortlich. «Uns fehlt eine Silicon-Valley-Mentalität», gab Eugen Elmiger, Chef Maxxon Motor, zu bedenken.

Fakt ist: Um international konkurrenzfähig zu bleiben, sehen sich Schweizer Unternehmen gezwungen, ihre Kosten laufend nach unten anzupassen, wie auch Christiane Leister, Chefin von Leister Technologies, betonte. Etwa, indem die Unternehmen Material und Halbfabrikate zusehends im Euroraum beschaffen. Die Gesprächsteilnehmer, unter ihnen auch der emeritierte ETH-Professor Roman Boutellier, waren sich darüber einig, dass es mit wiederholten Sparübungen allein nicht getan ist. Hohe Produktionskosten liessen sich vor allem durch Innovation und neuartige Geschäftsmodelle wettmachen.

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