Epilock®-System Werkzeuge und Implantate.

Das Unternehmen fokussiert sich insbesondere auf Implantate (Platten und Schrauben) für grosse Knochen sowie die dazugehörigen Instrumente. Das Produktangebot der epimedical (Switzerland) AG bietet Chirurgen ein abgerundetes Produktportfolio, mit dem die häufigsten Knochenbrüche behandelt werden können. Dabei steht eine kompromisslos hohe Qualität der Implantate, Schrauben und Werkzeuge im Vordergrund. Diese Strategie zahlt sich aus − das Unternehmen liefert seine qualitativ hochwertigen Spitzenprodukte mit Swiss-Label an Kunden in der ganzen Welt.

«Insbesondere im Bereich der Aussenhandelsfinanzierung ist UBS für uns die klare Nummer eins auf dem Schweizer Bankenplatz.»
Lorenzo Zoccoletti, Verwaltungsratspräsident der epimedical (Switzerland) AG

Hightech-Produkte von höchster Qualität

Die Implantate vonepimedical durchlaufen im Produktionsprozess verschiedene Schritte: Angefangen beim Rohmaterial (spezielle Titanlegierung) über die CNC-Fräsung bis hin zur Oberflächenbehandlung und zur sterilen Verpackung der Produkte müssen strenge Qualitätsstandards eingehalten werden. Der eigentlichen Produktion gehen diverse Engineering- und Planungsschritte voraus, die gemeinsam mit fachkundigen Spezialisten und Chirurgen erarbeitet werden.

Nicht nur bei jedem einzelnen Produktionsschritt müssen bestimmte Qualitätsstandards erfüllt sein, auch der kleinste Teilprozess sowie alle Unterlieferanten unterliegen strengen Zertifizierungsrichtlinien. Ebenso muss das fertige Produkt entsprechend zertifiziert sein, um in den Verkauf zu gelangen. Vom ersten Entwurf bis zum verkaufsfertigen Produkt ist es ein weiter Weg.

«Wir konnten sowohl bei UBS als auch bei der SERV auf erfahrene Spezialisten zählen, die uns bei allen Finanzierungsbelangen des Projekts gut unterstützt und begleitet haben.»
Lorenzo Zoccoletti, Verwaltungsratspräsident der epimedical (Switzerland) AG

Absatzmärkte weltweit

Der aufwendige Markteintritt hat sich ausgezahlt: Die Produkte von epimedical verzeichnen eine wachsende Nachfrage, und manches Projekt konnte bereits erfolgreich abgewickelt werden. Insbesondere aus den Märkten im Mittleren Osten, in Lateinamerika und Asien spürt epimedical grosse Resonanz. Derzeit konzentriert sich das Unternehmen auf diese Regionen. Es wurde ein Netz an lokalen Distributoren aufgebaut und etabliert. Über 90 Prozent des Umsatzes des Unternehmens werden im Ausland erwirtschaftet.

Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Schweiz

Vincenzo Carrieri, Geschäftsführer, und Lorenzo Zoccoletti, Verwaltungsratspräsident der epimedical (Switzerland) AG.

Epimedical betreibt Forschung und Entwicklung in der Schweiz und trägt damit zur Stärkung der Schweizer Wettbewerbsfähigkeit bei. In der Schweiz werden zurzeit sechs Mitarbeitende beschäftigt. Berücksichtigt man, dass auch ausgewählte Zulieferer im Heimmarkt produzieren, sichert dies weitere Arbeitsplätze in der Schweiz.

Richtiger Mix an Finanzierungs- und Absicherungsinstrumenten

Im Sommer 2014 gelang es epimedical, einen grösseren Auftrag in der Türkei zu gewinnen. Um die Produktion möglichst liquiditätsschonend abwickeln zu können, wurde eine Kreditfinanzierung über UBS angefragt. Da die Grössenordnung des Projekts bisherige Lieferungen deutlich übertraf, wurde bei der Schweizerischen Exportrisikoversicherung (SERV) ein Antrag auf eine Fabrikationskreditversicherung gestellt. Der benötigte Kredit erhielt die SERV-Deckung. Die Zahlungen aus der Türkei wurden via Akkreditiv abgesichert und abgewickelt. Dabei räumte man dem ausländischen Käufer ein Zahlungsziel von 360 Tagen ein. Damit der Exporteur nicht ein Jahr auf den Eingang der Zahlung warten musste, hat UBS das Akkreditiv bestätigt und bei Nachweis der Lieferung an den Exporteur diskontiert ausgezahlt. Durch den Zahlungseingang über das bestätigte Akkreditiv wurde der SERV-gedeckte Fabrikationskredit vom Exporteur zurückgezahlt.

Die richtige Kombination von Trade- und Export-Finance-Instrumenten war zu beider Vorteil: Mit dem SERV-gedeckten Fabrikationskredit wurde das Kreditbedürfnis von epimedical abgedeckt und mit dem Akkreditiv mit aufgeschobener Zahlung dem Wunsch nach einer einjährigen Käuferfinanzierung Rechnung getragen.

Die Möglichkeit, dem Käufer eine aufgeschobene Zahlung via Akkreditiv anzubieten, erwies sich in den Verhandlungen als starkes Verkaufsargument für epimedical. Obwohl das Unternehmen seinem Käufer damit eine Kreditfrist einräumte, konnte es die nötige Liquidität sicherstellen.

UBS und die SERV – starke Partner für Exportfinanzierungslösungen

Epimedical fühlte sich in allen Phasen des Projekts gut beraten − von der Kreditfinanzierung der Produktion bis hin zum Verkauf in die Türkei. Die Beratung durch die involvierten Produktspezialisten wurde sehr geschätzt, und die Abwicklung des Kredits und des Akkreditivs verlief einwandfrei. Dem Unternehmen ist es wichtig, für seine Finanzierungsanliegen einen persönlichen Ansprechpartner zu haben, der sich die Zeit nimmt, auf die speziellen Umstände des Projekts und der Kunden einzugehen. Epimedical schätzt die persönliche Zusammenarbeit mit UBS und der SERV.

«Kompromisslose Qualität ist massgeblich für die Zufriedenheit unserer Kunden, alle Produktionsschritte und Unterlieferanten müssen höchsten Ansprüchen genügen. Zusammen mit unserem kunden- und ärztefreundlichen Produktsystem ist dies der Schlüssel zum Erfolg.»
Vincenzo Carrieri, Geschäftsführer epimedical (Switzerland) AG