Der Prozess der Internationalisierung von Schweizer Unternehmen setzt sich fort. Vor allem der unverändert starke Franken und die durchzogenen wirtschaftlichen Aussichten in Europa fördern den Trend zur Expansion über die Grenzen. Schweizer Unternehmen verlagern vermehrt Produktions- und Vertriebsaktivitäten ins Ausland. Ihr Ziel ist es, die Wertschöpfungskette zu optimieren und Geschäftspotenziale ausserhalb der Schweiz zu erschliessen.

Dabei ist es für die Firmen von grosser Bedeutung, sich Zugang zu bedarfsgerechten Finanzdienstleistungen zu verschaffen und eine Partnerschaft mit einer Bank sicherzustellen, welche die Bedürfnisse der Firma ganzheitlich verstehen und abdecken kann.

Für Schweizer Firmen im Ausland ist dieses Vorhaben oft ein schwieriges Unterfangen. Zum einen liegt das daran, dass in einigen Ländern der Zugang zu den notwendigen Finanzprodukten erschwert und die Qualität der Dienstleistungen aus Sicht der Schweizer Firmen oft nicht zufriedenstellend ist. Zum anderen verunmöglichen aber auch kulturelle Unterschiede und das mangelnde Verständnis für die spezifischen Firmenbedürfnisse, dass die lokale Finanzindustrie ausländischen Firmen bedarfsgerechte Lösungen anbieten kann. Kurzum, das bestehende lokale Standardangebot an Finanzdienstleistungen bringt den ausländischen Firmen oft nicht den erwünschten Nutzen.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, kann für Schweizer Firmen die Partnerschaft mit einer Schweizer Bank, die im Ausland vor Ort tätig ist, in verschiedener Hinsicht eine optimale Alternative sein.

Firmen, die eine Zusammenarbeit mit einer Schweizer Bank eingehen, können sich nicht nur einen leichteren Zugang zu Finanzdienstleistungen verschaffen, sondern auch von individuellen Lösungsansätzen profitieren, da sie im Kundenportfolio der Bank von Bedeutung sind. Dies ermöglicht eine individuellere Beratung und Betreuung. Zwei weitere gewichtige Vorteile der Zusammenarbeit mit einem Bankpartner aus dem Heimatland sind das gemeinsame kulturelle Verständnis sowie eine ganzheitliche Bedarfsabklärung und -abdeckung.

Beispiel: Export von Singapur nach Indonesien.

Auch in Asien können Schweizer Unternehmen auf die Unterstützung von UBS zählen

UBS bietet in Singapur und Hongkong umfassende Dienste für Schweizer Unternehmen oder ihre Niederlassungen in der Region Asien-Pazifik an. An den Standorten Singapur und Hongkong unterstützt die Bank ihre Kunden bereits seit Längerem mit Dienstleistungen für Zahlungsverkehr und Fremdwährungen einschliesslich Währungsabsicherungen, Finanzierungslösungen sowie Kredit- oder Bankgarantien. Seit Oktober 2014 bietet UBS in Hongkong und Singapur zusätzlich auch verschiedene Varianten von Akkreditiven und Dokumentarinkassi an.

Damit stehen Schweizer Unternehmen oder deren Tochtergesellschaften vor Ort neben Zahlungsverkehr und Finanzierungen ab sofort umfassende Dienstleistungen zur Beurteilung und Absicherung von Zahlungs-, Währungs- und Kreditrisiken in Absatzmärkten der Region Asien-Pazifik zur Verfügung. Die Unternehmen werden lokal ohne Zeitverschiebung persönlich betreut. Je nach Bedarf steht ihnen in der Region eine Reihe von UBS-Spezialisten zur Verfügung. Die Beratung und die Dienstleistungen werden auf die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten.

International tätige Schweizer Firmen mit Niederlassungen in der Region Asien-Pazifik können so ihre Geschäfte in verschiedenen Währungen führen und lokale oder internationale Zahlungen sowie Währungs- und Investitionstransaktionen über Konten bei UBS in Singapur oder Hongkong abwickeln.

Die «MedicproCH AG» ist ein traditionsreiches Schweizer Unternehmen der Medizinalbranche mit Sitz in Zug. Die Firma stellt hoch spezialisierte Laborgeräte zur Analyse in Spitälern her. Ein Grossteil der Produktion wird exportiert, wobei der stärkste Absatz in Asien liegt. Das Schweizer Unternehmen verfügt in Singapur über eine Tochtergesellschaft, «Medicpro Singapore», die den Vertrieb in der Region Asien betreibt.

«Medicpro Singapore» schliesst mit der «Indonesia Health Center» (IHC) – einem staatlichen Einkäufer für Spitäler – einen Liefervertrag über den Kauf von 16 medizinischen Diagnosegeräten zur Blutanalyse ab. Zur Absicherung der Lieferleistung verlangt das IHC eine Erfüllungsgarantie einer indonesischen Bank. Da die «MedicproCH AG» langjährige gute Erfahrungen in der Absicherung und Finanzierung ihrer Exportgeschäfte mit UBS in der Schweiz hat, liegt es auf der Hand, dass die Tochter in Singapur die Dienste von UBS Singapore in Anspruch nimmt. Sie beauftragt daher UBS Singapore mit der Erstellung der indirekten Garantie. UBS Singapore gibt den Auftrag weiter an die PT Indonesia Bank – eine Korrespondenzbank von UBS, welche die Garantie zugunsten des IHC ausstellt. UBS Singapore übernimmt eine Rückhaftung mittels Gegengarantie gegenüber der PT Indonesia Bank.

Die Namen der Parteien im Exportbeispiel sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit existierenden Unternehmen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Mehr Informationen unter: ubs.com/kmu-international

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