Allzeit bereit: Viele Touristen zahlen lieber mit Karte statt Bargeld. Wenn sie bei Hansjörg Walliser einen Tandemflug mit dem Gleitschirm erleben möchten, hat er das mobile Kartenterminal SumUp PIN+ im Fluggepäck dabei. (Bilder: Thomas Stöckli)

Bestes Flugwetter auf der First hoch über Grindelwald. Blauer Himmel, leichter Gegenwind und eine Postkartensicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Ein Gleitschirm nach dem anderen hebt vom Startplatz bei der Gondelbahnstation ab, wo auch der Tandemschirm von Hansjörg Walliser ausgebreitet im Gras liegt.

Die Anweisungen an seinen Fluggast sind kurz und klar: «Eins, zwei, drei, joggen und einfach weitermachen, bis wir in der Luft sind.» Der Passagier wird an die Gurten geschnallt, ein letzter Tipp – «Fotografieren ist okay, aber vergiss nicht, den Flug zu geniessen» –, und los gehts.

Kaum weiss der junge Mann aus Kalifornien, wie ihm geschieht, hebt der Schirm vom Boden ab, gewinnt an Höhe, der Pilot zieht nach rechts zum Bachläger-Wasserfall und dreht bald majestätisch seine Runden über dem Waldspitz. 20 Minuten später endet der Traum vom Fliegen mit einer sanften Landung auf der frisch gemähten Wiese neben dem Hotel Bodmi am Dorfrand von Grindelwald.

Es geht ganz einfach: Der Anbieter verbindet SumUp PIN+ mit seinem Smartphone oder Tablet, der Kunde bestätigt die Zahlung mit seiner PIN, fertig. (Bilder: Thomas Stöckli)

«Eine supergute Sache!»

Neuerdings steckt in der Jackentasche des ehemaligen Wettkampfpiloten ein zusätzliches Gerät: Neben dem Variometer, das Steigen und Sinken anzeigt, dem Smartphone als Kommunikationsmittel und der auf einer Stange montierten Kamera für die Erinnerungsbilder hat Walliser auch ein mobiles Kartenterminal dabei. Das handliche Gerät nennt sich SumUp PIN+ und überzeugt den Flugunternehmer rundum. «Eine supergute Sache, sensationell!» Die meisten Touristen wollten heute bargeldlos bezahlen, erklärt er seine Begeisterung. «Wir bieten einen attraktiven Kundenservice und wollen diese Ansprüche erfüllen.»

Tatsächlich: Nach der Landung erzählt der begeisterte Kalifornier, er und seine Freundin hätten beim Buchen des Flugs speziell nach den Zahlungsmöglichkeiten gefragt. «Wenn immer möglich, bezahlen wir mit Kreditkarte, denn als Tourist mit Bargeld ist man leichte Beute für Diebe.»

Ohne Bargeld zahlen, Dienstleister müssen mit der Zeit gehen: Hansjörg Wallisers Kunden zücken einfach die Karte, um ihre Gleitschirm-Tandemflüge zu bezahlen. (Bilder: Thomas Stöckli)

Hansjörg Walliser setzte als Inhaber der Firma Air-Sport im bernischen Niederbipp schon vor einigen Jahren auf mobile Kartenlesegeräte – und war nur bedingt zufrieden. Bei Kreditkartengeräten musste er sich telefonisch vergewissern, dass die Karten tatsächlich gedeckt waren. Und ein mobiles Abrechnungsgerät für Debitkarten, das er sich später zulegte, empfand er als zu teuer. Es kostete mehrere Tausend Franken und brachte zusätzlich wiederkehrende Ausgaben für eine SIM-Karte.

Umso mehr überzeugen ihn die Vorteile des mobilen Bezahlverfahrens, das UBS als erste Bank in der Schweiz zusammen mit SumUp, dem Spezialisten für Kartenzahlungssysteme, lanciert hat. Einfacher gehts nicht: Den handlichen Kartenleser mit dem eigenen Smartphone oder Tablet verbinden, und schon können die Kunden bezahlen. Diese bestätigen die Transaktion mit PIN oder Unterschrift und erhalten auf Wunsch eine Quittung via E-Mail oder SMS zugestellt. Und nicht zu vergessen: Als SumUp-Benutzer fallen für Hansjörg Walliser keine monatlichen Kosten oder Mindestgebühren pro Transaktion an. Verrechnet wird nur eine Kommission (siehe Box).

Nicht nur das Inkasso hat sich grundlegend verändert, seit der gelernte Spengler Hansjörg Walliser ins Gleitschirm-Business eingestiegen ist. Als er 1989 seine Firma gründete, die neben Schulung auch Ausrüstung und Gleitschirmreisen anbot, lebte er gut in einer Nische. «Doch auf einmal fand ich mich in einem Verdrängungsmarkt wieder», zieht er Bilanz. «In der Schweiz existieren heute 115 Flugschulen; 50 wären genug für die Leute, die tatsächlich fliegen lernen wollen.»

Neue Geschäftsfelder

So hat der Berner für seine Firma, die mehrere Freelance-Piloten beschäftigt, neue Geschäftsfelder aufgebaut: die Tandemflüge etwa, die heute rund ein Drittel zum Sommergeschäft von Air-Sport beitragen. Immer wichtiger werden auch Gruppen-Events, zum Beispiel ein Tandemflug als Höhepunkt eines Firmenausflugs. «Ein gemeinsames Erlebnis weckt grosse Emotionen und verbindet ein Team.»

An Bedeutung gewinnt zudem das Geschäft mit Fluggutscheinen. Die beinhalten zwar manchmal einen ganzen Tag in der Luft, doch Extras wie die Bergbahnen muss der Beschenkte selbst bezahlen. Auch in solchen Fällen, berichtet Hansjörg Walliser schmunzelnd, komme sein mobiles Bezahlgerät wie gerufen. Denn seine Kunden können bei ihm alles mit Karte bezahlen.

SumUp PIN+ 

Master Award für SumUp PIN+ bei den «Best of Swiss Apps» 2014! Die Vorteile des mobilen Kartenterminals SumUp PIN+ auf einen Blick:

  • Einfach installiert. In nur drei Schritten ist das mobile Kartenterminal einsatzbereit: Online registrieren, SumUp-App auf Smartphone oder Tablet herunterladen und installieren.
  • Fast wie Bargeld. Autorisierung und Zahlungen werden in Echtzeit verarbeitet. Die Auszahlung auf das UBS-Bankkonto erfolgt innert drei bis sechs Werktagen.
  • Transparenz. Elektronische Kauf- und Transaktionsbelege für Kunden auf Wunsch per E-Mail oder SMS.
  • Günstige Konditionen. Für Zahlungen mit Kreditkarte fällt eine Kommission von 2,5, für Zahlungen mit Debitkarte von 1,5 Prozent des Rechnungsbetrags an.
  • Das mobile Kartenterminal SumUp PIN+ erhalten Sie für 99 Franken.