
Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Besinnung und der Vorsätze. Die Finanzmärkte haben den europäischen Anlegern in jüngster Zeit Freude bereitet. Globale Aktien (MSCI AC World) sind in diesem Jahr bisher um rund 6% in Euro gestiegen. Der deutsche DAX legte um 22% und Gold um 46% zu.
Mit Blick auf die Zukunft erwarten wir, dass ein robustes gesamtwirtschaftliches Wachstum, solide Gewinne und anhaltende (und zunehmend gewinnbringende) KI-Investitionen die Aktienkurse weiter in die Höhe treiben werden.
Der Jahreswechsel ist aber auch eine Zeit für Vorsätze für die kommenden zwölf Monate. Wir haben fünf solcher Vorsätze identifiziert, die Anleger fassen können, um ihr finanzielles Wohlbefinden im Jahr 2026 zu unterstützen.
1. Beginnen Sie das Jahr mit einer Überprüfung Ihres Finanzplans
Klären Sie Ihre finanziellen Ziele und passen Sie diese an, bevor Sie Möglichkeiten entwickeln, um Entnahmen für die nächsten fünf Jahre für den Geldbedarf im Laufe des Lebens und für das eigene Vermächtnis zu investieren. Vermeiden Sie, überschüssige Barmittel zu halten oder zu wenig zu diversifizieren. Regelmässige Überprüfungen und nötigenfalls die Inanspruchnahme von Hilfe können Lücken aufdecken und schliessen, sodass der Plan den Höhen und Tiefen der Märkte standhält.
2. Aktiv werden: Barmittel anlegen
Einige Barmittel zu halten, ist notwendig, um Ausgaben zu finanzieren und zu vermeiden, dass Vermögenswerte mit Verlust verkauft werden müssen, wenn in den nächsten fünf Jahren eine Baisse eintritt. Es ist jedoch wichtig, zu überlegen, wie Barmittel investiert werden. Mittel für den täglichen Bedarf sollten jederzeit verfügbar und minimalen Risiken ausgesetzt sein. Investieren Sie längerfristige Liquidität in Vermögenswerte mit einer gewissen Zins-, Kredit- oder Marktsensitivität, um höhere Renditen über der Inflation zu erzielen.
3. Resilienz erhöhen: Den Kern stärken
Überlegen Sie, überschüssige Barmittel in ausgewogenen Portfolios einzusetzen. Seit 1945 hat sich eine Strategie mit schrittweisen Anlagen in einem diversifizierten Portfolio aus Aktien und Anleihen in rund 74% aller 1-jährigen und etwa 84% aller 5-jährigen Zeiträume besser entwickelt als Barmittel. Ein starker Portfoliokern bedeutet 30% bis 70% Aktien und 15% bis 50% festverzinsliche Wertpapiere. Alternative Anlagen können bis zu 40% eines Portfolios für langfristige Anleger ausmachen. Die Allokation hängt in jedem Fall von Faktoren ab wie der Risikotoleranz und den Liquiditätsanforderungen der einzelnen Anleger. Diversifikation ist entscheidend: Nur 0,3% der US-Unternehmen trugen seit 1926 zur Hälfte des Marktvermögens bei. Eine regelmässige Neugewichtung hilft, langfristige, stabile Portfolioerträge zu erzielen.
4. Nachts besser schlafen: Marktrisiken absichern
Sichern Sie Risiken ab, indem Sie bis zu einem mittleren einstelligen Prozentsatz in Gold investieren, das Portfolios vor finanziellen Belastungen und geopolitischen Schocks schützen kann. Hochwertige Staatsanleihen steigen in der Regel bei Konjunkturabschwüngen stärker als Barmittel.
5. Augenblick nutzen: Taktische Chancen aufspüren
Mit einem robusten Kernportfolio verfolgen Sie taktisches Wachstum. In den USA gefallen uns Aktien aus den Sektoren Technologie, Versorger, Finanzen und Gesundheitswesen. In Europa bevorzugen wir insbesondere Banken, Versorger, Industrie, Technologie und Deutschland sowie unsere Auswahl an führenden europäischen Unternehmen. In Asien favorisieren wir chinesische Technologieaktien, den breiteren chinesischen Markt, Japan und Aktien aus Asien ohne Japan.
Unser wichtigster Rückblick? Dankbarkeit für das Vertrauen und die Partnerschaft, die uns im Jahr 2025 entgegengebracht wurden.
Unser wichtigster Vorsatz? Ein fortgesetztes Engagement für den Schutz und das Wachstum des Kundenvermögens im Jahr 2026.
Wir wünschen Ihnen frohe Festtage!
