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UBS lanciert das Portfolio Health: Going further zur Verbesserung des Gesundheitswesens in den am stärksten benachteiligten Gebieten weltweit

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Die wichtigsten Fakten:

  • Eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu medizinischer Grundversorgung1, und sechs Millionen Kinder sterben jedes Jahr an vermeidbaren Ursachen2
  • Es gibt einfache und bewährte Lösungen, um dies zu verhindern, doch es fehlt an deren Finanzierbarkeit oder Skalierbarkeit
  • Der Portfolioansatz ist ein hoch effiziente Methode, mit der sich umfassende, ergebnisbasierte Verbesserungen erzielen lassen
  • Alle Spenden werden verdoppelt; die UBS Optimus Foundation plant eine Mitfinanzierung des Portfolios

Zürich, 17. November 2016 – Die UBS Optimus Foundation lanciert heute ihr Portfolio Health: Going further, das neue Wege in der Finanzierung geht und tiefgreifende und grundlegende Verbesserungen für die am stärksten vernachlässigten Gebiete der Welt herbeiführt. Die Stiftung beabsichtigt, das Portfolio mitzufinanzieren. Darüber hinaus werden alle Spenden von den Portfoliopartnern verdoppelt, sodass Reichweite und Wirkung jeder Spende erheblich ausgeweitet beziehungsweise verstärkt werden. Ausserdem garantiert die UBS Optimus Foundation, dass 100% jeder Spende direkt in die Portfolioprogramme fliessen, da UBS für alle Verwaltungskosten aufkommt.

Ein dringliches Anliegen
Der derzeitige fragmentierte Ansatz in der Entwicklungsfinanzierung funktioniert nicht. Jedes Jahr werden Milliarden von Dollar für Hilfsprogramme ausgegeben, doch gehen Schätzungen davon aus, dass weitere 1,4 Billionen US-Dollar³ pro Jahr notwendig sind, um 700 Millionen Menschen bis 2030 aus der Armut herauszuführen und die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDG) der neuen Entwicklungsagenda der Vereinten Nationen zu verwirklichen. Somit wird es umso dringlicher, zusätzlich zu den traditionellen Finanzierungen noch mehr privates Kapital zu beschaffen.

Es geht jedoch nicht nur um die Finanzierung. Genauso wichtig sind Ergebnisse. Trotz der Mittel, die in die Entwicklungshilfe fliessen, entsprechen die Ergebnisse nicht den berechtigten Erwartungen. In manchen Regionen haben Kinder heute noch ein 20-mal höheres Sterblichkeitsrisiko als in Industrieländern⁴. Wenn der Fokus auf Ergebnisse fehlt, bedeutet das: Es ist oftmals unklar, ob die Mittel wirksam eingesetzt werden. Viele Spender haben Zugang zu nur einem einzigen Programm. Dieses kann jedoch scheitern, und selbst wenn es funktioniert, ist die Wirkung relativ gering. Und zu viele erfolgversprechende Programme werden übergangen, oder sie können nicht finanziert und richtig dimensioniert werden. Es muss daher über neue Wege der Finanzierung nachgedacht werden und darüber, wie auf der Basis konzertierter Bemühungen signifikante und dauerhafte Veränderungen herbeigeführt werden können. Genau das ist das Ziel des Portfolios Health: Going further.

«Das neue Portfolio Health: Going further bietet den Kunden von UBS die Möglichkeit, ein breites Spektrum weltbekannter Partner mit erstklassigen, ergebnisorientierten Programmen zu unterstützen, die umfassende globale Veränderungen zum Wohle der Kinder bewirken können», sagt Sergio P. Ermotti, Group CEO von UBS und Verwaltungsratspräsident der UBS Optimus Foundation.

Ambitionen und Aktionen
Die Bündelung qualitativ hochwertiger, ergebnisorientierter Programme, die auf ein bestimmtes Thema innerhalb der Portfoliostruktur ausgerichtet sind, eröffnet den Programmen Zugang zu weiteren Finanzierungen. Dadurch können die besten Ideen schneller entwickelt und die höchstmögliche Zahl von Menschen erreicht werden. Ausserdem können die Spender eine maximale kurz- und langfristige philanthropische Wirkung erzielen, bei gleichzeitiger Risikostreuung.

Die Vorteile eines Portfolioansatzes

  • Einzigartiger Zugang zu einem breiten Spektrum weltbekannter Partner
  • Kombination von bereits bewährten mit erfolgversprechenden neuen Programmen
  • Schaffung eines Finanzierungspools, um erfolgreiche Programme schneller auszuweiten
  • Erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass die Finanzierung tiefgreifende Veränderungen anstösst
  • Austausch von Best Practice zwischen den Programmen
  • Strikte vorab definierte Leistungsstandards, um sicherzustellen, dass das Programm auf Kurs bleibt
  • Verringerung des Risikos, das mit der Unterstützung eines Einzelprogramms verbunden ist
  • Unterstützung eines Modells zum Machbarkeitsnachweis, um schneller eine neue und effektivere Methode zu finden, mit der Hilfe finanziert und geleistet werden kann

Beispiele für Partner des Portfolios Health: Going further
Last Mile Health
: Last Mile Health verschafft in Liberia all jenen, die in abgelegenen Dörfern leben, Zugang zu hochwertiger medizinischer Grundversorgung. Die Gesundheitsarbeiter sind Mitglieder der Gemeinschaften, die sie betreuen, und erbringen für Menschen, die in einigen der abgelegensten Gebiete dieser Erde wohnen, wichtige Gesundheitsleistungen direkt vor Ort.

Living Goods: In vielen Ländern haben die Menschen keinen Zugang zu gesunden und hochwertigen Lebensmitteln. Die Privatmärkte sind unreguliert und unterliegen starken Schwankungen, was hohe Preise zur Folge hat. Die öffentlichen Systeme sind unterfinanziert und leiden an schlechtem Management und mangelnden Ressourcen. Wie eine «Avon-Beraterin» verschaffen die Frauen des Programms den Menschen Zugang zu dringend benötigten Produkten und Informationen, um die Familiengesundheit zu verbessern. Als Mikrounternehmerinnen können sie so den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien verdienen.

We Care Solar: Jedes Jahr sterben mehr als 250 000 Mütter an Schwangerschaftskomplikationen, und fast  1 Million Babys sterben an ihrem ersten Lebenstag – und das häufig in Gesundheitszentren ohne zuverlässige Stromversorgung. Der kostengünstige und benutzerfreundliche Solarkoffer von We Care Solar speichert während des Tages Sonnenenergie. In den Gesundheitszentren in armen ländlichen Gebieten sind sie eine zuverlässige Stromquelle, die Lampen sowie medizinische und kommunikationstechnische Geräte mit Strom versorgt und damit die Überlebenschancen für Mütter und Babys erhöht.

mCARE: Millionen von Neugeborenen sterben jedes Jahr, viele in armen Gebieten, wo die Mütter zu Hause gebären. In ländlichen Gebieten von Bangladesch kommen 90% der Kinder zu Hause zur Welt. Auf 1000 Lebendgeburten kommen 23 Totgeburten – das ist zehnmal so viel wie in den Industrieländern. mCare setzt Mobiltelefone, mit denen schwangere Frauen mit Informationen versorgt werden können und eine Verbindung zu einem Gesundheitsarbeiter sowie einem Nothilfeteam für Neugeborene haben. Dadurch konnte die Zahl der Frauen, die Schwangerenvorsorge erhielten, um 260% gesteigert werden.

Strikte Aufsicht
Dank einer ausführlichen Berichterstattung der Portfoliopartner, regelmässiger Überprüfungen durch das Team der UBS Optimus Foundation und Beurteilungen externer Partner kann die Effektivität der Portfolioprogramme laufend gemessen werden. Da die Leistungen eines jeden Programms transparent sind, kann die UBS Optimus Foundation wenn nötig Anpassungen vornehmen und Massnahmen empfehlen, die für die Kinder, ihre Familien und die Gemeinschaften die besten Ergebnisse bringen.

Über die UBS Optimus Foundation:
Wir sind eine preisgekrönte Förderstiftung, die Kunden von UBS dabei unterstützt, ihre Vermögen einzusetzen, um positive und nachhaltige soziale Veränderungen für Kinder herbeizuführen. Wir bringen sie in Kontakt mit inspirierenden Unternehmern, neuen Technologien und bewährten philanthropischen Modellen, die Brücken bauen, damit Kinder überleben und gedeihen können. Wir wählen Programme aus, die die Gesundheit, die Ausbildung und den Schutz von Kindern verbessern und das Potenzial besitzen, transformative, skalierbare und nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Wir garantieren, dass alle Spenden zu 100% in Förderprogramme für Kinder fliessen, weil UBS alle unsere Kosten übernimmt. Erfahren Sie mehr über das Portfolio Health: Going further unter www.ubs.com/optimus-kampagne. Folgen Sie uns auf Twitter @UBSOptimus

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