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Global Family Office Report 2014: Die grösste jemals durchgeführte Studie über Family Offices bietet Einblicke in deren Performance und Strukturen

UBS hat heute zusammen mit Campden Wealth Research einen Bericht über Family Offices in Europa, Nordamerika, der Region Asien-Pazifik und Schwellenländern veröffentlicht. Im Rahmen der Studie wurden Geschäftsführer und obere Führungskräfte von 205 Family Offices mit einem verwalteten Vermögen von durchschnittlich USD 890 Millionen befragt. Die in der Umfrage vertretenen Family Offices verwalten private Vermögen von insgesamt über USD 180 Milliarden.

«Der sechs Kontinente und über 40 Länder abdeckende Bericht gewährt sehr spezifische Einblicke in ein breites Spektrum kritischer Themen für Family Offices. Der Bericht zeigt ein hohes Mass an Gemeinsamkeiten, die alle Family Offices weltweit aufweisen, und bietet eine gute Grundlage für das Benchmarking und den Austausch von Best Practices. Diese Studie ist das bisher aufschlussreichste Werk über Family Offices, aus dem Geschäftsführer, obere Führungskräfte und Dienstleistungsanbieter von Family Offices wertvolle Erkenntnisse ziehen können», so Philip Higson, Vice Chairman, UBS Global Family Office Group.

«Die Studie zeigt, dass die leichte Unterperformance von Family Offices aus Schwellenländern mehrheitlich darin begründet ist, dass diese stark in Aktien aus Schwellenländern und Festverzinsliche investiert sind. Diese Anlagen wurden durch den im vergangenen Jahr fast kometenhaften Aufstieg von Aktien der entwickelten Wirtschaftsregionen überflügelt. Trotz dieser Unterschiede zeigt die Untersuchung, dass global markante Ähnlichkeiten zwischen den Family Offices bestehen, in Bezug auf die Strukturen des Investment Managements, die Selektion und Aufsicht der Manager und bezüglich der Anforderungen an das Reporting », sagte Dominic Samuelson, Chief Executive Officer von Campden Wealth.

Das Wichtigste in Kürze

Anlagen

  • Performance: Das durchschnittliche Anlageportfolio der Family Offices erzielte im Vorjahresvergleich eine Rendite von schätzungsweise 9% mit geringfügigen Abweichungen je nach Region, Anlagestrategie und Grösse des Family Office (gemessen an den verwalteten Vermögen).1
  • Vermögensallokation: Der Bericht fand Hinweise auf eine «grosse Rotation» – d.h. eine Umschichtung von festverzinslichen Werten in Aktien – ein typisches Anzeichen einer generellen Neuausrichtung der Family Offices weltweit auf Wachstumsstrategien.
  • Co-Investment: Vier Fünftel der Family Offices co-investierten im Jahr 2013; der Umfang der Transaktionen zwischen den Family Offices belief sich im Durchschnitt auf USD 119 Millionen, während die syndizierten Transaktionen durchschnittlich USD 76 Millionen betrugen.

Strukturen

  • Kosten: Das durchschnittliche Family Office verzeichnete Betriebskosten von 86 Basispunkten, wovon fast die Hälfte auf die Anlageaktivitäten entfiel.
  • Beziehungen zu Dienstleistungsanbietern: Über die Hälfte der anlagebezogenen Ausgaben – im Durchschnitt 21 Basispunkte – wurde externen spezialisierten Unternehmen zugewiesen. Family Offices mit verwalteten Vermögen von über USD 1 Milliarde rechneten dem Outsourcing 35 Basispunkte zu, gegenüber durchschnittlich 58 Basispunkten bei kleineren Family Offices. Bei Family Offices, die ihre Vermögensverwaltung ausgelagert haben, war eine Outperformance gegenüber den Benchmarks am unwahrscheinlichsten.
  • Begünstigte: Family Offices mit einer hohen Beteiligung der Begünstigten berichteten, dass sie aggressivere Wachstumsstrategien verfolgen und höhere Kosten und eine geringere Performance gegenüber den Benchmarks ausweisen würden.

Zweck

  • Ursprünge: Die generationsübergreifende Vermögensverwaltung ist bei Weitem das wichtigste Ziel der Family Offices, gefolgt von der Konsolidierung der Rechnungslegungs- und Steuerfunktionen sowie der Förderung der Familieneinheit. Diese Prioritäten gelten unabhängig vom Grad der Desinvestition des Familienvermögens, was eindeutig den Sinn und Zweck der Family Offices weltweit zeigt, unabhängig von der Familienkomplexität.
  • Verantwortlichkeit: Während Familienmitglieder die anlagebezogenen Dienste als am wichtigsten einstuften, war der relative Wert dieser Dienstleistungen in allen Family Offices weltweit geringer als die tatsächlichen Ausgaben der Family Offices für diese Dienste. Die Verwaltung der Anlagen kostet mehr als die Familien erwarten, während professionelle Dienstleistungen für Familien günstiger sind als von den Familienmitgliedern angenommen.
  • Philanthropie: Ein Drittel der Family Offices verfügt über Stiftungen in Höhe von mindestens USD 10 Millionen, viele davon konzentrieren sich auf den Gesundheits- und Bildungssektor. Die Spendentätigkeit in der Region Asien-Pazifik ist seit letztem Jahr um 10% gestiegen, wobei 77% der Family Offices in der Region eine Art von philanthropischem Engagement angeben. Damit entsprechen die Spenden der Region jenen der Schwellenländer und liegen etwas unter den Quoten in Nordamerika. Europa beherbergt zwar die Family Offices mit den grössten philanthropischen Stiftungen, fast ein Drittel der Family Offices in der Region verwaltet diese jedoch nicht selbst. Dieser Anteil ist grösser als in allen übrigen Regionen zusammen.

Für mehr Informationen zum Bericht oder zum Bestellen eines Exemplars siehe: www.globalfamilyofficereport.com.

Hinweise für Redakteure

Über die Studie: Der Globale Bericht über Family Offices 2014 ist das Ergebnis eigener Befragungen von Geschäftsführern, oberen Führungskräften und Begünstigten von Family Offices in Europa, Nordamerika, der Region Asien-Pazifik, dem Nahen Osten, Lateinamerika und Afrika im Frühjahr 2014. Die Teilnehmer füllten einen umfangreichen Fragebogen aus und boten Einblicke in eingehenden Interviews, die von Mitgliedern des Campden Wealth Research-Teams durchgeführt wurden und in der Regel eine Stunde dauerten. Befragt wurden Geschäftsführer und obere Führungskräfte von Family Offices, die Vermögenswerte von Familien mit einem Privatvermögen von über USD 100 Millionen verwalten. Family Offices, die Vermögenswerte von erheblichem Wert im Namen von einer oder mehreren Familie(n) verwalten, wurden in die Studie einbezogen und machen 20% der Befragten aus. Von der Studie ausgeschlossen waren Multi-Family-Offices, die als Finanzintermediäre für Retailkunden fungieren und sich von traditionellen Family Offices grundsätzlich unterscheiden. Wo angebracht, stellt der Bericht eine Querschnittsanalyse dar und er nutzt zudem Längsschnittdaten, die aus den umfangreichen Archiven von Campden Wealth von Family-Office-Umfragen in Asien, Europa und Nordamerika zusammengestellt wurden.

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