Auf dem Weg zur SEPA
Euro-Zahlungen einfacher und
günstiger

Ein erster Schritt in Richtung einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum war die Einführung der internationalen Kontonummer. Seit 1. Januar 2006 sind IBAN und BIC für alle grenzüberschreitenden Euro-Zahlungen innerhalb der SEPA-Länder obligatorisch. 2008 folgen neue gemeinsame Verfahren mit standardisierten Abwicklungsregeln und Rahmenbedingungen für Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen. Verbindliches Interbanken-Datenformat für SEPA wird UNIFI ISO 20022 XML. Die Übermittlung vollständiger strukturierter Angaben zum Verwendungszweck und erweiterte Referenzfelder bieten neu die Möglichkeit, Prozesse über die gesamte Zahlungsverkehrskette hinweg zu automatisieren und zu optimieren - von der Auftragserteilung, der Verarbeitung bis zum Reporting. Hiervon profitieren Sie als Kunde und alle beteiligten Parteien.

Bis Februar 2014 werden die SEPA Instrumente parallel mit den heutigen Produkten im Euro-Zahlungsverkehr bestehen. Ab März 2014 muss der Massenzahlungsverkehr in den SEPA Euro-Ländern auf die SEPA Verfahren umgestellt sein. Die nicht-Euro EWR Länder haben eine um zwei Jahre verlängerte Frist (Oktober 2016). Auch wenn die Schweiz von diesen Daten nicht betroffen ist, ist es wichtig, dass Unternehmen und Softwarehäuser ihr Systeme auf den SEPA-Standard vorbereiten.