Gerade wenn du kein riesiges Budget zur Verfügung hast, kann es einen deutlichen Unterschied machen, wie du im Ausland bezahlst. Die Gebühren variieren je nach Art der Zahlung deutlich. Abhängig vom Land oder der Situation kannst du vielleicht auch nur bestimmte Zahlungsmittel nutzen. Und nicht mit allem zahlst du gleich sicher. Hier sind wertvolle Tipps fürs Bezahlen im Ausland:

1. Nicht nur Bares ist Wahres

Bar kannst du in der jeweiligen Währung fast überall zahlen. In einigen Ländern, wie etwa den USA, ist jedoch die Kreditkarte gebräuchlicher als Bargeld. Und in Europa akzeptieren viele Geschäfte und Automaten zudem deine Debitkarte.

2. Mit Cash zahlst du günstig, aber risikoreich

Wenn du mit Bargeld bezahlst, kannst du die Gebühren relativ gering halten. Vor der Reise informierst du dich am besten in Foren, wie du in deinem Zielland am günstigsten wegkommst. Fremdwährung bei deiner Bank zu bestellen kostet im besten Fall gar nichts – manchmal wird eine Gebühr von wenigen Franken fällig. Im Ausland kommst du mit deiner Debitkarte günstig an Bargeld. Für das Abheben am Automaten berappst du eine Pauschale von etwa 5 Franken pro Bezug. Mit der Kreditkarte ist das Abheben oft teurer.

Einen grossen Batzen Bargeld auf einmal beziehen und mit sich herumtragen ist trotzdem nicht zu empfehlen. Denn ob verloren oder gestohlen – wenn die Scheine weg sind, hast du kaum eine Chance darauf, etwas davon wieder zu bekommen.

3. Mit Karten bist du am sichersten unterwegs

Deine Kredit- oder Debitkarte kannst du sperren lassen, falls sie abhanden kommt. So verhinderst du, dass jemand dein Geld ausgibt. Und deine Bank ersetzt dir die Karten innerhalb weniger Tage. Du brauchst also nicht befürchten, den Rest deiner Ferien ohne Kohle dazustehen.

Achte bei Kartenzahlungen darauf, dass du in der jeweiligen Landeswährung bezahlst. Lässt du den Betrag direkt im Geschäft in Franken umrechnen, bekommst du meist einen schlechteren Wechselkurs.

4. Deine Prepaidkarte bietet zusätzliche Möglichkeiten

Die Prepaidkarte lädst du vorab auf – und kannst deshalb nur so viel Geld ausgeben, wie du einbezahlt hast. Auf deiner Kreditkarte hast du vielleicht ein höheres Limit. Das verleitet dazu, mehr auszugeben. Für Notfälle kann das höhere Limit aber auch nützlich sein. Beide Karten dabei zu haben, kann deshalb eine gute Lösung sein.

5. Am besten fährst du mit einem Mix aus Zahlungsmitteln

Generell hast du idealerweise mehrere Zahlungsmittel im Gepäck, wenn du ins Ausland aufbrichst. Zwar hängt die Wahl davon ab, welche Zahlungsarten das Zielland akzeptiert. Mit einem Mix aus Bargeld in Fremdwährung und Karten bist du jedoch immer flexibel sowie sicher im Ausland unterwegs.

Hast du mehrere Karten dabei, nimm jeweils nur eine davon mit zum Shoppen, Sightseeing oder in den Ausgang. Die andere lässt du im Safe des Hotels, wenn einer vorhanden ist. Oder du verwahrst sie an einem anderen sicheren Ort. Geht eine Karte verloren, hast du so noch die zweite zur Hand.

6. Kommt Geld abhanden, handle schnell

Einmal nicht richtig aufgepasst, schon ist die Tasche oder das Portemonnaie gestohlen. In einem solchen Fall lässt du sofort deine Karten sperren. Auch solltest du den Vorfall bei der Polizei melden. Mit etwas Glück bekommst du wenigstens einen Teil deiner Sachen zurück.

Wegen des Verlusts deines Bargelds reicht das Budget nicht mehr? Kontaktiere deine Eltern oder Freunde. Sie können dir schnell und einfach per E-Banking, Mobile Banking oder TWINT etwas auf dein Konto überweisen. Mit deiner verbliebenen Karte oder der Ersatzkarte von deiner Bank kannst du auf das Geld zugreifen.

Du bist länger im Ausland? Dein Schweizer Konto kannst du auch aus dem Ausland ganz einfach verwalten. E-Banking und Mobile Banking stehen dir weltweit zur Verfügung. Hast du zudem ein ausländisches Konto? Dann solltest du darauf achten, Überweisungen als kostengünstige SEPA-Zahlungen zu erfassen. So ist der Betrag in wenigen Tagen da. Im Notfall sogar innerhalb eines Tages – dann allerdings gegen eine höhere Gebühr.

10 E-Banking Tipps für die Ferienzeit

Hilfreiche Tipps zu Karten, Sicherheit und Support.