Wie können Stiftungen mit den gleichen Mitteln mehr Wirkung erzielen?
Wie können Stiftungen mit den gleichen Mitteln mehr Wirkung erzielen?
Diese Studie zeigt, wie unternehmerische Förderung dazu beitragen kann – gestützt auf die Erfahrungen der UBS Optimus Foundation und die Analyse des Center for Philanthropy Studies (CEPS) der Universität Basel zum Schweizer Stiftungssektor.
Erfahren Sie mehr über:
- Die zentralen Prinzipien unternehmerischer Förderung
- Handlungsempfehlungen für Stiftungen
- Fallstudien, einschliesslich des Beispiels der UBS Optimus Foundation
5 Prinzipien für unternehmerische Förderung
Grundlagen der unternehmerischen Förderung
Zur Strukturierung der Analyse und Ableitung der Handlungsempfehlungen wurde ein Analysemodell entwickelt.
Das Analysemodell umfasst drei wesentliche Dimensionen: Intention, Finanzierungsinstrumente (Allocation) und Mitwirkungsintensität (Dedication).
«Intention» beschreibt die Zielsetzung der Stiftung für unternehmerische Förderung.
«Allocation» bezieht sich auf die konkrete Verwendung der finanziellen Mittel und die eingesetzten Instrumente.
«Dedication» beschreibt die Mitwirkungsintensität, die Tiefe und Art des Engagements der Stiftung.

Wie Umsetzung gelingt
Intention
Wie entwickle ich die Intention meiner Stiftung für unternehmerische Förderung?
- Stiftungszweck auf Eignung prüfen
- Organisationale Bereitschaft für unternehmerische Förderung herstellen
- An Netzwerken beteiligen und Partnerschaften entwickeln
- Wirkung klar priorisieren und strategisch verankern
- Voraussetzung für Reinvestition und zirkuläre Mittelnutzung schaffen
- Unternehmerische Förderung in strategisches Profil integrieren
Allocation
Wie finde ich die richtigen Instrumente der unternehmerischen Förderung für meine Stiftung?
- Unternehmerische Förderung als Lernprozess verstehen
- Förderinstrumente an eigene Ressourcen und Kompetenzen anpassen
- Rückzahlungslogik bewusst als Steuerungsinstrument nutzen
- Mit einfachen, passenden und machbaren Instrumenten starten
- Hebelwirkung und Katalysatorfunktion in den Vordergrund stellen
Dedication
Wie kann meine Stiftung in der unternehmerischen Förderung engagiert sein und zu einer besser gesellschaftlichen Wirkung beitragen?
- Rollen der Stiftung strategisch klären und festlegen
- Netzwerk- und Ökosystemarbeit gezielt stärken
- Kompetenzen aufbauen und Organisation als lernendes System entwickeln


Aus den analysierten Fallstudien lassen sich vier zentrale Motivcluster für unternehmerische Fördermodelle ableiten. Die nachfolgende Abbildung zeigt diese vier Cluster nach ihrer Bedeutung für die Stiftung und die Bedeutung für die Gesellschaft angeordnet. Damit soll deutlich werden, dass es bei unternehmerischer Förderung nicht um eine Entscheidung zwischen Finanz- und Wirkungsertrag geht, sondern um die Abstimmung zwischen mehreren relevanten Motiven.


Phasen der Umsetzung
Unabhängig von der Wahl des Förderinstruments braucht unternehmerische Förderung ein systematisches Vorgehen, um die damit verbundenen Herausforderungen und Risiken bewältigen zu können.


Rollen von Förderstiftungen in unternehmerischer Förderung (Eigene Darstellung).
Lernen aus der Praxis: Fallbeispiele

Neugierig auf mehr?
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Unternehmerische Förderung ist kein standardisierter Ansatz, sondern ein sich entwickelnder Prozess. Richtig eingesetzt kann sie dazu beitragen, die Wirkung und Reichweite philanthropischen Kapitals nachhaltig zu erweitern.
Weitere Resultate und Erkenntnisse sowie alle Fallbeispiele finden Sie in der vollständigen Studie










