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UBS präsentiert White Paper zu den neuen globalen Rahmenbedingungen für das Jahrestreffen 2015 des World Economic Forum

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Das White Paper skizziert mögliche Lösungen für die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Energieunabhängigkeit der USA, dem technologischen Fortschritt, den finanz-politischen Veränderungen sowie Ressourcenengpässen («Environmental Credit Crunch»).

Zürich/Basel, 21. Januar 2015 – UBS veröffentlicht heute das White Paper «The New Global Context: Could economic transformations threaten stability?» für das Jahrestreffen des World Economic Forum 2015 in Davos. Darin findet sich ein Vorwort von Axel Weber, Präsident des Verwaltungsrates, und Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer.

Das White Paper umfasst Analysen aus der ganzen UBS zum Schwerpunktthema des Jahrestreffens – den neuen globalen Rahmenbedingungen für die Weltwirtschaft in diesem Jahr und darüber hinaus. Vier zentrale Faktoren der Entwicklung werden untersucht: die Energieunabhängigkeit der USA, technologische Innovation, der Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik und Ressourcenengpässe. Das White Paper befasst sich mit der Lösung der damit verbundenen weltwirtschaftlichen Herausforderungen. Zu diesen zählen unter anderem geopolitische Spannungen, die Krisenanfälligkeit von Finanzsystemen sowie Armut.

An der Publikation, die Know-how aus dem gesamten UBS-Konzern bündelt, haben fünf UBS-Meinungsführer aus UBS Global Asset Management, der UBS Investment Bank und dem Chief Investment Office innerhalb von UBS Wealth Management als Co-Autoren mitgewirkt.

Axel Weber, Präsident des Verwaltungsrates: «Am Jahrestreffen des World Economic Forum in Davos debattieren wir über die neuen globalen Rahmenbedingungen. Das erhöhte Potenzial geopolitischer und gesellschaftlicher Volatilität zeigt, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Dabei geht es insbesondere darum, die lokalen und globalen Ungleichheiten anzugehen und einen starken politischen Rahmen für die weltweite Sicherheit zu schaffen, der die geopolitischen, finanziellen, physischen und digitalen Bereiche abdeckt. Auf all diesen Gebieten braucht es in Zukunft eine stärkere über- und innerstaatliche Zusammenarbeit als bisher.»

Sergio Ermotti, Group Chief Executive Officer: «Die Welt befindet sich in einem tief greifenden Wandel. Nur zwei Beispiele: Zum einen verändert die technologische Entwicklung den Alltag und das Arbeitsleben jedes Einzelnen von uns, zum andern beeinflusst der Aufstieg der USA zu einem wichtigen Energieanbieter das globale Preisgefüge. Während die Macht der Ölanbieter schwindet, nimmt jene der Verbraucher zu. Beide Entwicklungen sollten als positiv angesehen werden. Doch es braucht eine bessere weltweite Integration und Zusammenarbeit, wenn sie sich als Vor- und nicht als Nachteil erweisen sollen.»

Im White Paper werden vier Hauptaspekte behandelt:

Energie. Der Schieferölboom in den USA hat die Energiekosten und das Risiko von Angebotsengpässen reduziert. Gleichzeitig wurden dadurch die US-Dollar-Kapitalflüsse in die Schwellenländer gebremst und die geopolitischen Verschiebungen verstärkt.

Technologie. Technologischer Fortschritt zieht in der Regel einen Anstieg der Gesamtproduktivität und einen höheren Wohlstand nach sich, kann jedoch auch zu Polarisierungen in der Erwerbsbevölkerung und Sicherheitsbedenken im Cyberspace führen.

Finanzpolitik. Die Normalisierung der US-Geldpolitik könnte die Schwellenländer stark unter Druck setzen. Um sicherzustellen, dass die Verlagerungen innerhalb des geldpolitischen Zyklus kontrolliert ablaufen, sind sorgfältig konzipierte makroprudenzielle Massnahmen erforderlich.

Umwelt. Nach wie vor sind die globalen wirtschaftlichen und ökologischen Ziele schlecht aufeinander abgestimmt. Es könnte zu vermehrten Ressourcenengpässen mit erheblichen sozialen und politischen Konsequenzen kommen.

Die Artikel des White Paper stammen von folgenden Autoren:
UBS Global Asset Management: Andreas Koester, Head of Asset Allocation & Currency.
UBS Investment Bank: Stephane Deo, Global Head of Macro Strategy & Asset Allocation; Larry Hatheway, Chief Economist.
UBS Wealth Management: Mark Haefele, Global Chief Investment Officer; Simon Smiles, Chief Investment Officer for Ultra High Net Worth.

Das White Paper von UBS zu den neuen globalen Rahmenbedingungen kann unter ubs.com/followubs als PDF heruntergeladen werden und steht in der App UBS Newsstand in einer iPad-Version zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an UBS Media Relations, wenn Sie weitere Informationen oder ein Interview mit den Autoren des White Paper wünschen.

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