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Unterwegs für Bildung in Afrika: UBS und das Weltwirtschaftsforum fordern Teilnehmende in Davos heraus

Zurich/Basel Media Releases Global Corporate Responsibility

    

Zürich/Basel, 14. Januar 2015 – UBS und das Weltwirtschaftsforum haben heute ihre Zusammenarbeit bei der Lancierung der «Davos Challenge: Walk for Education» angekündigt. Dieses Programm soll helfen, die Zeit zu verringern, die Kinder für den Schulweg aufwenden, und dadurch ihre Lernchancen verbessern.

Wegen ungenügender Transportinfrastruktur und langer Distanzen zur Schule erhalten viele Kinder in Afrika keine angemessene Bildung. Sie sind daher schlecht gerüstet, um der Armut zu entgehen. In ländlichen Gegenden Südafrikas beispielsweise müssen viele Kinder täglich sechs Kilometer und mehr zu Fuss gehen, um zur Schule zu gelangen. Deshalb haben sie weniger Zeit zum Lernen oder sie bleiben der Schule ganz fern. Erhalten diese Kinder robuste Fahrräder für unwegsames Gelände, so kann sich ihre Zeit für den Schulweg um 75% verkürzen. Dies wirkt sich positiv auf die Unterrichtspräsenz und die schulische Leistung aus.

Wenn alle Teilnehmenden in Davos während des Jahrestreffens 2015 durchschnittlich sechs zu Fuss unterwegs sind, werden UBS und die UBS Optimus Foundation 2500 speziell konzipierte Fahrräder für Kinder in Afrika spenden – eines pro Teilnehmer. Die Fahrräder werden von World Bicycle Relief bereitgestellt, einer gemeinnützigen Organisation, die in ganz Afrika tätig ist. Seit zehn Jahren kämpft sie für einen besseren Zugang zu Bildung und höhere Lernergebnisse dank kürzerer Schulwege für Kinder.

«Alle Kinder sollten Zugang zu Bildung und die Chance zum Lernen haben», erklärt Axel Weber,  Präsident des Verwaltungsrates und Vorsitzender des Corporate Responsibility Committee von UBS. «Wir sind der Meinung, dass wir eine grosse Verantwortung gegenüber Kindern haben – und auch eine Verantwortung gegenüber unseren Aktionären, sicherzustellen, dass unsere philanthropischen Aktivitäten höchste Wirkung erzielen. Mit diesem Programm engagieren wir uns für beide Ziele.»

Die ersten 1000 Personen, die sich für die Challenge am Treffen in Davos anmelden, erhalten elektronische Schrittzähler von Fitbit. So wird die von ihnen zurückgelegte Distanz gemessen und anschliessend auf alle 2500 WEF-Teilnehmende hochgerechnet. Die Fortschritte der Teilnehmenden werden auf Bildschirmen im Kongresszentrum Davos angezeigt. Zusätzliche Informationen stehen auf der Website www.ubs.com/davoschallenge zur Verfügung.

«Es entspricht dem wahren Geist sozialen Unternehmertums, mit innovativen Mitteln das Leben von Kindern zu verbessern», erklärt Klaus Schwab, Gründer und Executive Chairman des Weltwirtschaftsforums. «Das Treffen in Davos ist der ideale Ort, um kreative Lösungen zu präsentieren, die die Welt verbessern. Deshalb unterstützen wir UBS und die ‹Davos Challenge: Walk for Education› – ein Programm, das das Lernpotenzial von Kindern fördert.»

Gestützt auf das erwartete Gesamtergebnis gehen UBS und die UBS Optimus Foundation davon aus, über World Bicycle Relief 2500 Buffalo-Fahrräder zu spenden. Die UBS Optimus Foundation wird zudem Forscher weltweit renommierter Universitäten beauftragen, den Einfluss der Fahrräder auf das Lernergebnis der Kinder zu untersuchen, die diese Räder erhalten.

Hinweis für Redakteure: World Bicycle Relief (WBR) wurde 2005 von F.K. Day, Mitgründer von SRAM Corporation, als Reaktion auf den Tsunami ins Leben gerufen, der 2004 den Indischen Ozean erschütterte. WBR stellt Studenten, Arbeitskräften im Gesundheitswesen und Unternehmern in ländlichen Gegenden Afrikas, Südamerikas und Südostasiens speziell konzipierte, vor Ort zusammengebaute Fahrräder zur Verfügung. Die Räder gehen erst dann in den Besitz der Empfänger über, wenn diese nachweislich während einer bestimmten Zeit die Schule besucht beziehungsweise gearbeitet haben (sogenannte Study-to-own- oder Work-to-own-Programme). WBR bildet zudem Mechaniker vor Ort aus. So wird der Zugang zur Wartung der Räder und zu Ersatzteilen sichergestellt.

UBS AG
Seit 150 Jahren betreut UBS private, institutionelle und Firmenkunden weltweit ebenso wie Retailkunden in der Schweiz. Ihre Geschäftsstrategie konzentriert sich auf ihre starke Position als globaler Wealth Manager sowie als führende Universalbank in der Schweiz – ergänzt durch Global Asset Management und die Investment Bank – und ist auf Kapitaleffizienz und Geschäftsfelder ausgerichtet, die ausgezeichnete strukturelle Wachstumschancen und Ertragsaussichten bieten.

UBS ist an allen wichtigen Finanzplätzen der Welt vertreten. Das Unternehmen verfügt über Niederlassungen in mehr als 50 Ländern. 35% der Mitarbeitenden sind in Amerika, 36% in der Schweiz, 17% im Rest Europas, im Nahen Osten und in Afrika und weitere 12% im asiatisch-pazifischen Raum tätig. Die Bank beschäftigt weltweit zirka 60 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Aktien des Unternehmens sind an der SIX Swiss Exchange und an der New York Stock Exchange (NYSE) kotiert.

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Die UBS Optimus Foundation ist eine unabhängige Förderstiftung, die 1999 von UBS ins Leben wurde. Die Stiftung setzt sich dafür ein, die Hürden zu überwinden, welche Kinder daran hindern, ihr volles Potenzial zu entfalten. Dies beinhaltet beispielsweise die Finanzierung federführender Organisationen, um Gesundheit, Bildung und Schutz von Kindern zu verbessern.

Die UBS Optimus Foundation unterstützt Projekte an Orten, an denen Kinder Not leiden. Da UBS sämtliche administrativen Kosten der Stiftung übernimmt, fliessen 100% der Spenden direkt in die Projekte.

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