Mehr im Portemonnaie So besserst du dein Taschengeld auf

Früh übt sich, wer ein Spar-Meister werden will: Fünf Tricks, wie du ein paar Franken zum Sackgeld hinzu verdienen kannst.

Egal, ob es ein Gummibärchen, ein Game oder Klamotten - was man sich mit dem eigenen Geld kauft, freut einen ganz besonders. Schade nur, dass das Taschengeld rasch aufgebraucht ist. Und wer die Eltern um einen Extra-Batzen bittet, stösst meist auf taube Ohren. Doch Kinder, die erfinderisch sind, können mehr aus ihrem Geld machen.

1. Trickse mit zwei Kässeli

Der eiserne Sparwille hat Dagobert Duck reich gemacht. Das bedeutet aber nicht, dass du wie er deine Teebeutel mehrmals verwenden musst (igitt!). Es genügt, bewusst zu entscheiden, wieviel Geld du auf die Seite legen willst, um dir später grössere Wünsche erfüllen zu können - und wieviel du ausgeben möchtest. Das gelingt ganz einfach mit zwei Kässeli: Ins erste kommt der Teil, den du verprassen darfst. Mit dem zweiten sparst du langfristig. Sobald du hier beispielsweise 50 Franken beisammen hast, bringst du den Betrag zur Bank und zahlst ihn auf dein Sparkonto ein. Mit den zwei Kässeli fällt es dir bestimmt leichter, nicht alles Geld sofort auszugeben.

2. Mach’s putzig statt schmutzig

Kinderarbeit ist in der Schweiz verboten: Wenn du 13 oder älter bist, darfst du kleinere Aushilfsjobs annehmen. Bist du jedoch jünger, darf dich niemand anstellen. Aber wer sagt denn, dass du nicht zuhause tüchtig im Haushalt mithelfen darfst - inklusive einer kleinen, finanziellen Belohnung dafür? Frage doch mal deine Eltern, Grosseltern oder Nachbarn, ob du ein zusätzliches Ämtli übernehmen kannst. Vom Abwaschen übers Bügeln bis zum Staubsaugen gibt es unzählige Möglichkeiten, mit denen du deinen Eltern oder Grosseltern unter die Arme greifen kannst. So ersparen sie sich Zeit - und du kannst dein Taschengeld aufbessern.

3. Backe, backe Kuchen

Bestimmt kennst du einen Spielplatz in deiner Nähe, wo sich Kinder und Eltern treffen. Wie wär’s damit, dort einen kleinen Marktstand aufzubauen? Ein kleiner Tisch und ein Tuch reichen dazu aus. Nun kannst du mit deinen Freunden einen Kuchen backen und die Stücke «auf dem Markt» verkaufen. Am besten bietest du dazu noch selbstgemachten Tee an. Du wirst sehen: An einem sonnigen, schulfreien Nachmittag klingeln die Münzen in deiner Kasse!

4. Weg mit dem Gerümpel

Hand aufs Herz: Wann hast du das Spiel zum letzten Mal benutzt, das du im Kindergarten geschenkt bekommen hast? Auch wenn damit Erinnerungen verbunden sind - anderen Kindern könnte dieses Spiel jetzt mehr Freude bereiten. Prüfe deshalb, welche Spielsachen und Kleider du nicht mehr brauchst. Alle diese Dinge kannst du an einem Flohmarkt respektive an einer Kleiderbörse verkaufen. Informiere dich, wann der nächste Flohmarkt in deiner Nähe stattfindet. So verdienst du nicht nur Bares. Künftig wird es auch einfacher, dein Zimmer in Ordnung zu halten!

5. Tauschen statt kaufen

Nehmen wir an, deine Kollegin besitzt ein T-Shirt, das dir gut gefällt. Wie wär’s, sie zu fragen, ob du es für eine Woche ausleihen darfst? Im Gegenzug leihst du ihr etwas aus, das sie sich wünscht. So kommt ihr beide voll auf eure Kosten. Nach der vereinbarten Zeit tauscht ihr die Gegenstände wieder. Der Kreativität sind beim Tauschen kaum Grenzen gesetzt. So ist etwa auch denkbar, im Klassenzimmer eine Tauschecke einzurichten - mit Einverständnis der Lehrperson. Jeder bringt dort die Dinge hin, die er nicht mehr möchte oder ausleihen will. Meist dauert es nicht lange und es melden sich Interessenten dafür. Darüber hinaus gibt es im Internet unzählige Second-Hand- und Tausch-Plattformen, über die sich fast alles aufspüren lässt, was das Herz begehrt.

Ferienjob - was ist erlaubt?

Ab 13 Jahren kannst du deine Ferien ganz anders verbringen - indem du einem Ferienjob nachgehst. Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren dürfen nur leichte Arbeiten ausüben und dies während maximal 40 Stunden pro Woche. In einem Café, Restaurant oder Hotel ist ihnen das Kellern erst ab 16 Jahren gestattet, weil sie mit Alkohol in Kontakt kommen könnten. Überhaupt gilt: Bis zum 18. Geburtstag darf niemand einen Job annehmen ohne die Zustimmung der Eltern. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund empfiehlt für Ferienjobs einen Stundenlohn von 15 Franken. Dazu kommt ein so genannter Ferienzuschlag von 10,65 Prozent deines Stundenlohns: ein Ersatz für die bezahlten Ferien, die «normale» Angestellte geniessen.

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