Schon gewusst...?

Bereits seit über 150 Jahren sind wir als Bank in der Schweiz tätig. In so einer langen Zeit kommen natürlich viele tolle Geschichten zusammen. Hier findest du die interessantesten, lustigsten und komischsten Anekdoten aus dieser Zeit.

Das UBS «Bähnli»

Es gibt in Zürich wohl kaum jemanden, der noch nie mit der Polybahn gefahren ist oder von dieser gehört hat. Seit über 120 Jahren schon befördert die kleine Bahn Passagiere vom Central zur Polyterrasse und wieder zurück. Als die Polybahn Mitte der 70er-Jahre in finanzielle Bedrängnis geriet, griff die damalige Bankgesellschaft ein und rettete den „Studi-Express“. Auch heute noch betreibt die Bank das Zürcher Bähnlein, weshalb sie seit der Rettung offiziell den Namen „UBS Polybahn“ trägt.

Das Rohr bringts

Bevor man überhaupt an Dinge wie E-Mail oder Onlinedienste dachte, gab es die Rohrpost. Zuverlässig transportierte sie während Jahrzehnten Dokumente und andere Schriftstücke innerhalb von grossen Gebäudekomplexen. Beim damaligen Schweizerischen Bankverein entschloss man sich bereits 1954 dafür, eine entsprechende Anlage in Betrieb zu nehmen. Auf dem Höhepunkt der Rohrpostanlagen fertigten diese bis zu 3500 Büchsen pro Tag ab. Auf ein ganzes Jahr hochgerechnet ergibt das eine imposante Jahresleistung von über 800'000 Sendungen.

Tierischer Besuch

Briefe liegen am Boden, Pulte sind verschoben, Schirmständer sind umgekippt. Über mehrere Tage hinweg trifft man einige Räume am UBS-Sitz an der Zürcher Bahnhofstrasse in diesem Zustand an. Bis die gewiefte Postequipe der Bank den Täter stellt: einen Marder. Die Bankangestellten übergeben den «liebgewonnenen Besucher» – wie ihn die Mitarbeiterzeitschrift am 8. Februar 1973 nennt – dem Tierspital Zürich, wo er für gesund befunden wird. Wenig später wurde das Tier von einem Wildhüter in den Wald zurückgebracht. Ob es ihm dort allerdings besser gefiel als in der Bank, ist leider nicht bekannt.

 

Prominenz im Tresorraum

Er trinkt seinen Martini geschüttelt, nicht gerührt. Er fährt einen Aston Martin DB5 mit dem Kennzeichen BMT 216A. Und er stattet dem UBS-Tresorraum in Genf auch schon mal einen kurzen Besuch ab. Zum Beispiel 1964, als dort eine Szene des legendären James Bond Films «Goldfinger» mit Sean Connery und Gerd Fröbe gedreht wurde.

UBS hatte mal eine Drive-in Bank.

1958 setzte das Auto zum Höhenflug an. Alles war auch vom Auto aus erreichbar. So auch die Bank. Im Juni 1958 wurde der erste Autoschalter der Schweiz in der UBS Stadtfiliale Zürich-Wiedikon eröffnet. Mit nicht sehr viel Erfolg: Weniger Menschen kamen in die Autofiliale als in die normalen Filialen. Trotzdem: Alle, die im Auto zur Bank fuhren, hatten sehr viel Freude daran.

Die Nacht, als die Bank brannte

Im Jahr 1978 leuchtete mitten in der Nacht der Himmel über Basel orange. Der Hauptsitz des Schweizerischen Bankvereins, einer Vorgängerbank von UBS, brannte lichterloh. Menschen kamen zum Glück keine zu Schaden aber der Brand war ein so grosses Thema, dass die Basler Zeitung eine Sonderausgabe dazu druckte. Der Hauptsitz der Bank wurde im Anschluss „gezügelt“ und befindet sich heute etwa 300 Meter stadtauswärts.

Warum 3 Schlüssel?

Das Firmenlogo von UBS zeigt neben den 3 Buchstaben 3 sternförmig angeordnete Schlüssel. Dieses Bild wurde 1937 erstmals verwendet. Die Schlüssel standen für Sicherheit, Vertrauen und Verschwiegenheit, heute für Pfeiler, Prinzipien und Verhaltensweisen. Das Kürzel UBS war ursprünglich eine Abkürzung für Union Bank of Switzerland (die damalige Schweizerische Bankgesellschaft). Heute haben die Buchstaben keine eigene Bedeutung mehr – UBS ist einfach UBS.

 

Das erste Mal im Fernsehen

Als das Fernsehen aufkam, sah sich UBS mit der Entscheidung konfrontiert, auf den Werbespot-Zug aufzuspringen oder bei der klassischen Werbung zu bleiben. Schliesslich setzten sich die damals noch in der „Propagandaabteilung“ beschäftigten Marketingspezialisten durch und der erste UBS Werbespot flimmerte am Abend des 1. Februars 1965 über die Bildschirme.

Das blieb nicht unbemerkt: Konkurrenten und andere Banken waren verärgert über den „Angriff“ der Bankgesellschaft. Kantonal- und Regionalbanken strebten ein Verbot von Fernsehwerbung für Grossbanken an, so dass die erste Fernsehkampagne bereits Ende 1965 – nur knapp ein Jahr später – wieder eingestellt wurde.

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